Curve: Gekrümmter CMOS-Sensor soll Linsen einsparen

Das Startup Curve One hat seinen ersten kommerziellen gekrümmten Bildsensor vorgestellt. Optiken dafür sind leicht zu bauen.

Artikel veröffentlicht am ,
Gekrümmter CMOS-Sensor
Gekrümmter CMOS-Sensor (Bild: Cyril Frésillon / Curve One)

Das französische Startup Curve One hat einen Sensor entwickelt, der nicht flach, sondern wie die menschliche Netzhaut gewölbt ist. Dazu passende Objektive sollen bessere Ergebnisse erzielen als bei flachen Sensoren. Vor allem könnten die Objektive lichtstärker sein, weil sie nicht so stark korrigiert werden müssten, um ein unverzerrtes Bild auf die plane Oberfläche zu projizieren.

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Curve wurde von der Europäischen Kommission durch die Programme des Europäischen Forschungsrats unterstützt. Der erste gekrümmte Sensor für wissenschaftliche Anwendungen bietet eine Auflösung von 12 Megapixeln und hat einen Krümmungsradius von 150 mm.

Der gewölbte CMOS-Sensor soll an den Rändern für besonders geringe Lichtverluste sorgen. Die Randabschattung wirkt sich bei vielen regulären Objektivkonstruktionen störend aus und muss aufwendig korrigiert werden. Bei gekrümmten Sensoren fällt dieser Aufwand weg, und die Objektive könnten lichtstärker sein, weil ihre Linsenkonstruktionen einfacher und weniger lichtschluckend sein könnten. Zudem wären sie leichter.

Seit dem Jahr 2000 gab es Versuche von Herstellern wie Sony, gewölbte Sensoren herzustellen, zur Markreife gelangte jedoch bisher keiner.

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Curve strebt nun die Massenproduktion seines gekrümmten Sensors an. Wann Kameras damit erhältlich sein werden, ist nicht bekannt.

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AllDayPiano 17. Dez 2020

Ok da steht's dann eigentlich auch. Sie nehmen besonders dünnes Silizium und biegen es in...

HabeHandy 16. Dez 2020

Es ist ja auch laut verlinkten PDF für die Astronomie gedacht. Bei diesen Zweck ist ein...

theFiend 16. Dez 2020

Naja, die winzigen Linsen für Smartphones kosten eh kaum was, und 90% der...



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