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Marsstaub könnte Curiosity beeinträchtigen

Würde Curiosity mit laufenden Raketentriebwerken auf dem Boden aufsetzen, würden diese viel Staub aufwirbeln, der sich auf dem Rover absetzen würde. Er könnte dabei Instrumente zusetzen oder Schäden anrichten. Deshalb stoppt das Duo etwa 20 Meter über dem Boden, und der sogenannte Skycrane setzt Curiosity auf der Marsoberfläche ab. Anschließend fliegt er weg und schlägt weit genug von dem Rover auf dem Mars auf.

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Der Rover Curiosity - offiziell: Mars Science Laboratory (MSL) - ist seit dem 26. November 2011 auf dem Weg zum Mars. Curiosity ist das größte Fahrzeug, das die Nasa auf den Nachbarplaneten schickt: Er ist 3,1 Meter lang, 2,7 Meter breit und wiegt 900 Kilogramm, was in etwa den Ausmaßen eines Kleinwagens entspricht.

Über 2 Meter langer Roboterarm

Curiosity hat zehn wissenschaftliche Instrumente an Bord, mit denen wissenschaftliche Experimente vorgenommen und verschiedene Proben untersucht werden können. Die Proben nimmt Curiosity mit einem 2,1 Meter langen Roboterarm. Der Marsrover verfügt über einen Mast, an dem mehrere Kameras befestigt sind. Diese befinden sich gut 2 Meter über dem Boden und ermöglichen so einen Überblick.

  • Herbst 2011: Die  Trägerrakete mit Curiosity ist startklar. (Foto: Nasa)
  • Zuvor musste der Marsrover verpackt werden. (Foto: Nasa)
  • Als nächstes wurde er mit der Abstiegsstufe verbunden. (Foto: Nasa)
  • Beide Komponenten kamen in eine Kapsel, die unten mit einem Hitzeschild verschlossen wurde. (Foto: Nasa)
  • Oben auf der Kapsel sitzt das Marschflugmodul, das den Flug zum Mars steuern wird. (Foto: Nasa)
  • Alles zusammen kommt in einen Transportkonus. (Foto: Nasa)
  • Auf dem Weg zur Trägerrakete. (Foto: Nasa)
  • Die Transportkapsel wird auf die Trägerrakete gehoben (Foto: Nasa)
Herbst 2011: Die Trägerrakete mit Curiosity ist startklar. (Foto: Nasa)

Das rollende Marslabor fährt auf sechs Rädern. Mit Energie versorgt wird es von einer Radionuklidbatterie. Diese wandelt die Wärme, die beim Zerfall von Plutonium-238 entsteht, in elektrische Energie.

Ein Marsjahr

Ziel der Mission ist, herauszufinden, ob auf dem Mars einmal Bedingungen herrschten, die die Entwicklung von Leben ermöglichten und ob es noch Hinweise auf diese Bedingungen und Organismen gibt. Schließlich soll der Rover auch Wasser aufspüren. Die mit 2,5 Milliarden US-Dollar teuerste Marsmission ist auf ein Marsjahr, das sind 687 Erdtage, ausgelegt.

Die Landung auf dem Mars ist für den Morgen des 6. August 2012 mitteleuropäischer Sommerzeit (MESZ) angesetzt. Um 7:10 Uhr sollen die sieben Minuten des Schreckens beginnen. Verläuft alles so, wie es die Techniker beim Jet Propulsion Laboratory der Nasa in Pasadena im US-Bundesstaat Kalifornien geplant haben, werden sie am 5. August um 22:31 Uhr Ortszeit (6. August 2012 um 7:31 Uhr MESZ) die Nachricht erhalten, dass Curiosity 14 Minuten zuvor sicher auf Marsboden aufgesetzt hat.

 Curiosity: Sieben schreckliche Minuten bis zum Marsboden
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chrulri 09. Aug 2012

Kein Problem :-)

c3rl 28. Jun 2012

+ Nochmal ein paar Minuten dazu, weil sich die Erde derzeit wieder vom Mars wegbewegt.

__destruct() 28. Jun 2012

Wenn der Staub auf dem Mars sehr feinkörnig ist, wird er sich in allen Spalten...

digestif 28. Jun 2012

Und dann simuliere mal noch Mars-Gravitation.

c3rl 27. Jun 2012

Du brauchst ne Atmosphäre. Der Mars hat eine (vorwiegend CO2 und Stickstoff), aber die...


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