Abo
  • Services:

Curiosity: Lebenswichtige Mineralien auf dem Mars

Auf dem Mars könnten Bedingungen geherrscht haben, die Leben ermöglichen. Das hat die Analyse des Gesteinsstaubs ergeben, den der Marsrover Curiosity aus einem Felsen gebohrt hat.

Artikel veröffentlicht am ,
Stein John Klein: Reaktion mit Süßwasser
Stein John Klein: Reaktion mit Süßwasser (Bild: Nasa)

Der Marsrover Curiosity hat Gesteinsproben vom Mars analysiert und die Daten zur Erde geschickt. Der Boden enthalte eine Reihe von chemischen Elementen, die für die Entwicklung von Leben, wie wir es kennen, entscheidend seien, teilte die US-Raumfahrtbehörde National Aeronautics and Space Administration (Nasa) mit.

  • Erste extraterristrische Bohrprobe in der Schaufel des Marsrovers Curiosity (Foto: Nasa/JPL-Caltech/MSSS)
  • Vor hier stammt der Staub: Curiositys erstes Loch im Mars. (Foto: Nasa/JPL-Caltech/MSSS)
  • Der Roboterarm des Rovers mit der Bohreinrichtung in der Mitte. Das Foto wurde am 20. August 2012 von der Navigationskamera aufgenommen. (Foto: Nasa/JPL-Caltech)
  • Eine andere Stelle von John Klein hat Curiosity mit seinem Besen, dem Dust Removal Tool (DRT), gekehrt... (Foto: NASA/JPL-Caltech/MSSS
  • ... und später mit dem Laser des Instruments Chemcam beschossen. Auf diese Weise wurde nach einem geeigneten Ort für die Bohrung gesucht. (Foto: Nasa/JPL-Caltech/MSSS)
Erste extraterristrische Bohrprobe in der Schaufel des Marsrovers Curiosity (Foto: Nasa/JPL-Caltech/MSSS)
Stellenmarkt
  1. Deutsche Leasing AG, Frankfurt
  2. Fraunhofer-Institut für Mikroelektronische Schaltungen und Systeme IMS, Duisburg

In den Proben, die Curiosity von der Felsformation John Klein genommen hat, fanden sich Kohlenstoff, Phosphor, Sauerstoff, Schwefel, Stickstoff und Wasserstoff. Diese sechs Elemente sind die Hauptbestandteile von Biomasse. "Eine wesentliche Frage dieser Mission ist, ob der Mars hätte bewohnbar sein können", sagt Michael Meyer, wissenschaftlicher Leiter des Marserkundungsprogramms der Nasa. "Nach dem, was wir jetzt wissen, lautet die Antwort: ja".

Curiosity hatte John Klein - der Name erinnert an den 2011 verstorbenen stellvertretenden Leiter des Curiosity-Projekts - im Februar angebohrt und später eine Probe von dem Bohrstaub genommen. Diese wurde mit den Instrumenten Chemistry and Mineralogy X-Ray Diffraction Instrument (Chemin) und Sample Analysis at Mars (SAM) analysiert.

Feinkörniger Tonstein

John Klein ist ein Teil der Yellowknife Bay, einem Ort, der Spuren von ehemals fließendem Wasser aufweist. Die neuen Daten bestätigen diese Hypothese: Die untersuchte Felsformation besteht aus einem feinkörnigen Tonstein, der unter anderem Tonmineralien und Sulfate enthält. Tonmineralien machten etwa 20 Prozent der Probe aus, sagt SAM-Wissenschaftler David Blake. Diese entstehen, wenn Süßwasser mit vulkanischen Mineralien wie Olivin in Kontakt kommt und reagiert. Olivin war ebenfalls in der Probe enthalten.

Die Yellowknife Bay gehört zu einem System von Rinnen, die vom Rand des Marskraters Gale herunterkommen. Auf dem Weg zur Yellowknife Bay hatte Curiosity schon einmal ein trockenes Flussbett passiert.

Computerfehler

Curiosity hatte zwischenzeitlich eine Zwangspause einlegen müssen: Am Hauptcomputer war ein Speicherfehler aufgetreten, der den Rover lahmlegte. Die Nasa musste deshalb den zweiten Computer aktivieren.

Der B-Computer lief zunächst mehrere Tage im abgesicherten Modus, bevor er die vollständige Kontrolle über den Rover übernehmen konnte. Dieser arbeite inzwischen wie erwartet, berichtet die Nasa. Im Laufe dieser Woche sollen noch zwei Software-Patches auf dem Rover installiert werden. Wenn das geschehen ist, werden die Wissenschaftler prüfen, wann Curiosity wieder voll einsatzfähig ist.



Anzeige
Top-Angebote
  1. 6,49€
  2. 219€ (Vergleichspreis 251€)
  3. 19,89€ inkl. Versand (Vergleichspreis ca. 30€)

IrgendeinNutzer 15. Mär 2013

+1, ich ebenso

David64Bit 14. Mär 2013

Die ganze Betrachtungsweise in der Astronomie finde ich irgendwie sehr Pessimistisch...

David64Bit 14. Mär 2013

__destruct() schrieb Ein DAU wie er leibt und lebt. JEDES Betriebssystem hat ein Probelm...


Folgen Sie uns
       


Octopath Traveler - Livestream

Im Livestream zu Octopath Traveler erklären wir den Alltag im JRPG von Square Enix und Nintendo und verfallen später in eine Diskussion über Motivationsphilosophien in Games und das Genre allgemein.

Octopath Traveler - Livestream Video aufrufen
Indiegames-Rundschau: Schiffbruch, Anime und viel Brummbrumm
Indiegames-Rundschau
Schiffbruch, Anime und viel Brummbrumm

Gas geben, den weißen Hai besiegen und endlich die eine verlorene Socke wiederfinden: Die sommerlichen Indiegames bieten für jeden etwas - besonders fürs Spielen zu zweit.
Von Rainer Sigl

  1. Indiegames-Rundschau Schwerelose Action statt höllischer Qualen
  2. Indiegames-Rundschau Kampfkrieger und Abenteuer in 1001 Nacht
  3. Indiegames-Rundschau Mutige Mäuse und tapfere Trabbis

Windenergie: Wie umweltfreundlich sind Offshore-Windparks?
Windenergie
Wie umweltfreundlich sind Offshore-Windparks?

Windturbinen auf hoher See liefern verlässlich grünen Strom. Frei von Umwelteinflüssen sind sie aber nicht. Während die eine Tierart profitiert, leidet die andere. Doch Abhilfe ist in Sicht.
Ein Bericht von Daniel Hautmann

  1. Hywind Scotland Windkraft Ahoi

Battlefield 5 Closed Alpha angespielt: Schneller sterben, länger tot
Battlefield 5 Closed Alpha angespielt
Schneller sterben, länger tot

Das neue Battlefield bekommt ein bisschen was von Fortnite und wird allgemein realistischer und dynamischer. Wir konnten in der Closed Alpha Eindrücke sammeln und erklären die Änderungen.
Von Michael Wieczorek

  1. Battlefield 5 Mehr Reaktionsmöglichkeiten statt schwächerer Munition
  2. Battlefield 5 Closed Alpha startet mit neuen Systemanforderungen
  3. Battlefield 5 Schatzkisten und Systemanforderungen

    •  /