• IT-Karriere:
  • Services:

Curiosity: Bis auf weiteres kein Leben auf dem Mars

Kurz vor einer Pressekonferenz Anfang kommender Woche gab es Spekulationen, dass Curiosity Hinweise auf Leben auf dem Mars gefunden haben könnte. Die Nasa wiegelt ab: Der Mars bleibt einstweilen unbewohnt.

Artikel veröffentlicht am ,
Rover Curiosity sucht weiter.
Rover Curiosity sucht weiter. (Bild: Nasa/JPL-Caltech/Malin Space Science Systems)

Kurz nach der Landung des Marsrovers Curiosity hatte sich US-Präsident Barack Obama ausbedungen, sofort benachrichtigt zu werden, wenn Curiosity Leben auf dem Mars finde. Einstweilen muss der US-Präsident jedoch nicht um seinen Schlaf fürchten: Bislang gibt es keine Spuren von Leben auf dem Planeten.

Stellenmarkt
  1. Bruno Bader GmbH + Co.KG, Pforzheim
  2. Landeshauptstadt München, München

"Entspannt euch. Die sorgfältige Analyse hat ergeben, dass es keine organischen Stoffe in den jüngsten Proben vom Mars gibt", hat die US-Weltraumbehörde Nasa über Twitter mitgeteilt. In der vergangenen Woche hatte ein Bericht des National Public Radio (NPR) wilde Spekulationen ausgelöst.

Daten für die Geschichtsbücher

Der NPR-Journalist Joe Palca hatte das Jet Propulsion Laboratory in Pasadena im US-Bundesstaat Kalifornien besucht und John Grotzinger, den wissenschaftlichen Leiter der Curiosity-Mission, interviewt. Es gebe spannende neue Daten vom Instrument Sample Analysis at Mars (SAM). "Während wir hier sitzen und reden, bekommen wir Daten von SAM, und die Daten sehen sehr interessant aus", erklärte Grotzinger und kommentierte dann: "Diese Daten werden in die Geschichtsbücher eingehen."

Damit hatte Grotzinger offensichtlich die Fantasie vieler beflügelt und Erwartungen geschürt, es gebe erste Hinweise auf Leben auf dem Mars. Auf einer Pressekonferenz, die für den kommenden Montag angesetzt ist, so die Hoffnungen, werde die Nasa etwa Entsprechendes bekanntgeben.

Erwartungen übertroffen

Die Wahrheit ist jedoch banaler: Es werde lediglich Neuigkeiten "über den ersten Einsatz der ganzen Palette der analytischen Instrumente des Rovers" bei der Untersuchung des sandigen Untergrunds geben, bremst die Nasa. "Curiosity übertrifft alle Erwartungen an eine neue Mission, alle Instrumente und Messsysteme arbeiten gut. Das ist eindrucksvoll bei einem so komplexen System, und noch dazu einem, das weit weg auf dem Mars ist und von Menschen hier auf der Erde bedient wird."

Curiosity habe schon interessante Entdeckungen gemacht, etwa ein altes Flussbett. Weitere bemerkenswerte Funde seien zu erwarten. Aber: "Gerüchte und Spekulationen, dass es wichtige neue Erkenntnisse aus der Mission zu diesem frühen Zeitpunkt gibt, sind falsch."

Etwas flapsiger tröstet die Nasa per Twitter: "Lasst den Kopf mal nicht hängen. Wir haben noch nicht mal vier Monate einer mehrjährigen Mission hinter uns. Wir sind noch ganz am Anfang!"

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


Anzeige
Hardware-Angebote
  1. (u. a. XFX Radeon RX 6800 QICK319 BLACK Gaming 16GB für 949€)
  2. (u. a. Ryzen 5 5600X für 359€, Ryzen 7 5800X für 489€)

Folgen Sie uns
       


Die Tesla-Baustelle von oben (Januar-November 2020)

Wir haben den Fortschritt in Grünheide dokumentiert.

Die Tesla-Baustelle von oben (Januar-November 2020) Video aufrufen
IT-Unternehmen: Die richtige Software für ein Projekt finden
IT-Unternehmen
Die richtige Software für ein Projekt finden

Am Beginn vieler Projekte steht die Auswahl der passenden Softwarelösung. Das kann man intuitiv machen oder mit endlosen Pro-und-Contra-Listen, optimal ist beides nicht. Ein Praxisbeispiel mit einem Ticketsystem.
Von Markus Kammermeier

  1. Anzeige Was ITler tun können, wenn sich jobmäßig nichts (mehr) tut
  2. IT-Jobs Lohnt sich ein Master in Informatik überhaupt?
  3. Quereinsteiger Mit dem Master in die IT

Star auf Disney+: Erstmal sollten Fehler korrigiert werden
Star auf Disney+
Erstmal sollten Fehler korrigiert werden

Statt zunächst Fehler zu beheben, bringt Disney+ lieber neue Inhalte - und damit auch neue Fehler.
Ein IMHO von Ingo Pakalski

  1. Neue Profile von Disney+ im Hands-on Gelungener PIN-Schutz und alte Fehler
  2. Netflix-Konkurrenz Disney+ noch zum günstigeren Abopreis zu bekommen
  3. Raya und der letzte Drache Zweiter VIP-Film kostet bei Disney+ 22 Euro zusätzlich

Wissen für ITler: 11 tolle Tech-Podcasts
Wissen für ITler
11 tolle Tech-Podcasts

Die Menge an Tech-Podcasts ist schier unüberschaubar. Wir haben ein paar Empfehlungen, die die Zeit wert sind.
Von Dennis Kogel


      •  /