Curevac: Tesla baut mobile Moleküldrucker für Corona-Impfstoff
Curevac hat gegenüber Reuters(öffnet im neuen Fenster) bestätigt, dass es mRNA-Produktionseinheiten entwickelt, die so mobil sind, dass sie verschickt und an abgelegenen Orten für eine lokale Impfstoffproduktion aufgebaut werden können. Der Vorteil: Sollte sein Impfstoffkandidat die Marktzulassung erhalten, könnten sofort entsprechende Mengen von Medikamentendosen produziert werden.
Ribonukleinsäure-Moleküle(öffnet im neuen Fenster) (RNS) können in einem biochemischen Prozess hergestellt werden, der keine genetisch veränderten, lebenden Zellen erfordert. Die RNA-Impfstoffe veranlassen körpereigene Zellen dazu, spezifische Eiweißmoleküle von Erregern auf ihrer Zelloberfläche anzuordnen und so dem Immunsystem zugänglich zu machen, wie das BMBF schreibt(öffnet im neuen Fenster) . Die klassische Methode einer Impfung mit abgeschwächten oder abgetöteten Erregern wird so vermieden. Curvac arbeitet schon seit Jahren an diesen Methoden, die nicht nur gegen Coronaviren, sondern auch das Lassa-Fieber, die Tollwut und das Gelbfieber eingesetzt werden sollen.
Teslas Chef Elon Musk kündigte an, dass diese sogenannten Mikrofabriken von Grohmann Automation in Deutschland gebaut werden. Der Maschinenbauer gehört seit 2016 zu Tesla.
Tesla Grohmann und Curevac hatten 2019 ein Patent(öffnet im neuen Fenster) für RNA-Mikrofabriken angemeldet, genauer gesagt für einen Bioreaktor für die In-vitro-Transkription von RNA.

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