Abo
  • Services:
Anzeige
Das Cubox-i4Pro ohne Gehäuse
Das Cubox-i4Pro ohne Gehäuse (Bild: Jörg Thoma/Golem.de)

Cubox-i4Pro im Test: Viel Gefummel für viel Geld

Das Cubox-i4Pro ohne Gehäuse
Das Cubox-i4Pro ohne Gehäuse (Bild: Jörg Thoma/Golem.de)

Der Minirechner Cubox-i4Pro eigne sich bestens als Multimediakiste, sagt Hersteller Solidrun. Dafür muss aber viel Geduld mitgebracht werden - und teils auch gute Linux-Kenntnisse.
Von Jörg Thoma

Es ist ein kleiner schwarzer Würfel aus Kunststoff, in dem der Hersteller Solidrun seinen CuBox-i4Pro ausliefert. Die Hardware ist weitgehend in Ordnung, so dass sich das Gerät wie beworben als Multimediakiste gut eignet - wäre da nicht das Gefummel mit der Micro-SD-Karte, von dem das Betriebssystem gestartet werden muss. Und die Unterstützung der Software ist mehr als mangelhaft, wie sich im Test herausgestellt hat. Frickler werden ihren Spaß mit dem Kleinstrechner haben, Einsteiger wohl eher nicht.

Anzeige
  • Der Cubox-i4Pro ohne Gehäuse: Zu sehen ist auch die Batterie für den Zeitgeber. (Foto: Jörg Thoma/Golem.de)
  • Die WLAN-Antenne ist am Gehäuse befestigt. (Foto: Jörg Thoma/Golem.de)
  • Sämtliche Stecker sind auf der Rückseite angebracht. (Foto: Jörg Thoma/Golem.de)
  • Das führt zu einer ziemlichen Kabelverdichtung auf engem Raum. (Foto: Jörg Thoma/Golem.de)
  • Die Rückseite des Cubox-i4Pro (Foto: Jörg Thoma/Golem.de)
  • Die Micro-SD-Karte liegt in einem Schacht unter dem HDMI-Anschluss und ist fast plan mit dem Gehäuse. (Foto: Jörg Thoma/Golem.de)
  • Weil der Einschub keinen Federmechnismus hat, lässt sich die Karte nur mit einem Schraubenzieher entfernen. (Foto: Jörg Thoma/Golem.de)
  • Unter Android lässt sich Kodi über eine APK installieren. (Screenshot: Golem.de)
  • Der Multimediaplayer läuft dort problemlos, obwohl ... (Screenshot: Golem.de)
  • ... die Benchmarks alles andere als überzeugend sind. (Screenshot: Golem.de)
Der Cubox-i4Pro ohne Gehäuse: Zu sehen ist auch die Batterie für den Zeitgeber. (Foto: Jörg Thoma/Golem.de)

Die Hardware des Cubox-i4Pro ist üppig, vor allem was die Netzwerkanbindung betrifft. Der verbaute SoC i.MX6 Quad stammt von Freescale und enthält eine CPU mit vier Kernen. Getaktet werden die Kerne mit bis zu 1 GHz, obwohl die Spezifikationen eine höhere Taktung von 1,2 GHz zulassen. Die Architektur ist ARMs Cortex-A9. Der Grafikchip stammt von Vivante und trägt die Bezeichnung GC 2000. Der Arbeitsspeicher hat eine Größe von 2 GByte. Töne werden entweder über den HDMI-Ausgang ausgegeben oder über einen optischen S/PDIF-Ausgang. Außerdem lässt sich das Cubox-i4Pro über einen Infrarot-Sensor mit einer Fernbedienung steuern.

Die Hardware kann mit vielen Codecs

Beworben wird der kleine Rechner für den Einsatz als Multimediaplayer. Die Hardware dekodiert MPEG-4 ASP, XVID, H.264 HP, H.263, MPEG-2 MP, MJPEG BP, VP8 sowie Sorenson-H263 und kodiert sogar MPEG-4 SP, H.264 BP, H.263 und MJPEG BP. Auch für die Audio-Formate AAC, AACPlus, MP3, Vorbis, FLAC und WAV wird kein Software-Dekoder benötigt.

Für die Verbindung nach außen sorgen ein integriertes WLAN-Modul nach 802.11 a/b/n und ein Bluetooth-Modul. Außerdem gibt es einen Gigabit-Ethernet-Anschluss, der nominal 1 Gbit/s übertragen kann. Im Kleingedruckten findet sich allerdings bereits beim Hersteller der Hinweis, dass er nicht mehr als magere 470 MBit pro Sekunde schafft. Bei unseren Tests mit Iperf zeigt sich, dass er wenigstens diese Grenze regelmäßig erreicht.

Neben einem HDMI-Ausgang gibt es noch zwei USB-2.0-Buchsen sowie einen Micro-USB-Anschluss. Außerdem lässt sich ein externer Datenträger über den eSata-Anschluss verbinden. Ein entsprechender Steckplatz nimmt Micro-SD-Karten auf, auf denen diverse Betriebssysteme installiert werden können. Ausgeliefert wurde uns eine Karte mit Android 4.4.2. Außerdem liegt ein Netzteil bei, das die benötigten 5 Volt und bis zu 3 Ampere liefert.

Viel Gefummel mit der Micro-SD-Karte 

eye home zur Startseite
gaelic 22. Mai 2015

Vielleicht einfacher. Einfach eine .mounted Datei die automatisch beim (ersten) mounten...

leed 22. Mai 2015

Android würde ich nicht darauf laufen lassen, das ist ja selbst bei Netbooks die dafür...

spiderbit 22. Mai 2015

hmm ginge bei mir in erster Linie um mkvs weiss nicht in wieweit da 50fps relevant sind...

p00chie 22. Mai 2015

Die CuBox bietet direkt einen optischen Ausgang. Ist sehr klein und kann hinter einem...

p00chie 22. Mai 2015

Habe ebenso die CuBox und bin damit vollends zufrieden. Bei mir läuft auch OpenElec drauf...



Anzeige

Stellenmarkt
  1. Daimler AG, Neu-Ulm
  2. Hochschule Ostwestfalen-Lippe, Lemgo
  3. Bundes-Gesellschaft für Endlagerung mbH (BGE), Salzgitter, später Peine
  4. Ratbacher GmbH, Freiburg


Anzeige
Hardware-Angebote
  1. (u. a. DXRacer OH/RE9/NW für 199,90€ statt 226€ im Preisvergleich)
  2. 99,99€ inkl. Abzug, Preis wird im Warenkorb angezeigt

Folgen Sie uns
       


  1. Ronny Verhelst

    Tele-Columbus-Chef geht nach Hause

  2. Alphabet

    Google Gewinn geht wegen EU-Strafe zurück

  3. Microsoft

    Nächste Hololens nutzt Deep-Learning-Kerne

  4. Schwerin

    Livestream-Mitschnitt des Stadtrats kostet 250.000 Euro

  5. Linux-Distributionen

    Mehr als 90 Prozent der Debian-Pakete reproduzierbar

  6. Porsche Design

    Huaweis Porsche-Smartwatch kostet 800 Euro

  7. Smartphone

    Neues Huawei Y6 für 150 Euro bei Aldi erhältlich

  8. Nahverkehr

    18 jähriger E-Ticket-Hacker in Ungarn festgenommen

  9. Bundesinnenministerium

    Neues Online-Bürgerportal kostet 500 Millionen Euro

  10. Linux-Kernel

    Android O filtert Apps großzügig mit Seccomp



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Anzeige
IETF Webpackage: Wie das Offline-Internet auf SD-Karte kommen könnte
IETF Webpackage
Wie das Offline-Internet auf SD-Karte kommen könnte
  1. IETF Netzwerker wollen Quic-Pakete tracken
  2. IETF DNS wird sicher, aber erst später
  3. IETF Wie TLS abgehört werden könnte

Gaming-Monitor Viewsonic XG 2530 im Test: 240 Hertz, an die man sich gewöhnen kann
Gaming-Monitor Viewsonic XG 2530 im Test
240 Hertz, an die man sich gewöhnen kann
  1. LG 43UD79-B LG bringt Monitor mit 42,5-Zoll-Panel für vier Signalquellen
  2. SW271 Benq bringt HDR-Display mit 10-Bit-Panel
  3. Gaming-Bildschirme Freesync-Displays von Iiyama und Viewsonic

Moto Z2 Play im Test: Bessere Kamera entschädigt nicht für kürzere Akkulaufzeit
Moto Z2 Play im Test
Bessere Kamera entschädigt nicht für kürzere Akkulaufzeit
  1. Modulares Smartphone Moto Z2 Play kostet mit Lautsprecher-Mod 520 Euro
  2. Lenovo Hochleistungs-Akku-Mod für Moto Z
  3. Moto Z Schiebetastatur-Mod hat Finanzierungsziel erreicht

  1. Re: Apple-Clon

    Teebecher | 04:37

  2. Re: GUI

    ChristianKG | 04:15

  3. Kein Wort über die Reparierbarkeit...

    Onkel Ho | 03:25

  4. Re: Soll das ein Witz sein?!

    tingelchen | 02:48

  5. Re: Wie viel Menschen klicken auf Werbung?

    Sharra | 02:41


  1. 23:54

  2. 22:48

  3. 16:37

  4. 16:20

  5. 15:50

  6. 15:35

  7. 14:30

  8. 14:00


  1. Themen
  2. A
  3. B
  4. C
  5. D
  6. E
  7. F
  8. G
  9. H
  10. I
  11. J
  12. K
  13. L
  14. M
  15. N
  16. O
  17. P
  18. Q
  19. R
  20. S
  21. T
  22. U
  23. V
  24. W
  25. X
  26. Y
  27. Z
  28. #
 
    •  / 
    Zum Artikel