Viel Gefummel mit der Micro-SD-Karte
Die Micro-SD-Karte nach dem Einstecken wieder zu entfernen, ist äußerst schwierig, denn dem Schacht fehlt der Federmechanismus. Einmal eingesteckt, ist das Ende der meisten Micro-SD-Karten komplett plan mit dem Gehäuse. Auch mit den feinsten Fingern und längsten Fingernägeln lässt sich die Karte dann nicht fassen.
Zu allem Überfluss ist zwischen der eingesteckten Speicherkarte und dem oberen Rand des Gehäuses kein Platz, etwa um die Karte mit einer Pinzette oder einer feinen Zange von oben und unten zu greifen. Wir mussten uns damit behelfen, die Speicherkarte von unten sanft mit einem kleinen Schraubenzieher soweit nach vorne zu ziehen, bis wir sie greifen konnten. Da die Micro-SD-Karte umgekehrt eingesteckt wird, berührt der Schraubenzieher die weniger empfindliche Oberseite der Speicherkarte.
Alternativ bleibt nur die Möglichkeit, das Gehäuse aufzuschrauben. Dabei müssen vier Kreuzschlitzschrauben an der Unterseite des Gehäuses gelöst werden. Sie befinden sich unter den Gummifüßen. Dann muss der innere Kubus samt Blende für die Anschlüsse vorsichtig herausgezogen werden. Denn die WLAN-Antenne ist oben an dem Kunststoffgehäuse befestigt und über ein kleines Kabel mit dem entsprechenden Modul verbunden.
Läuft nicht perfekt unter Android
Unser Testgerät wurde mit Android 4.4.2 ausgeliefert. Hier mussten wir bei der Einrichtung der Tastatur noch nachhelfen. Sie wurde zwar automatisch erkannt und auch die Spracheinstellungen wurden klaglos übernommen. Allerdings muss zusätzlich noch in den Einstellungen die Tastatur selbst ausgewählt und dort gesondert auf das deutsche Layout umgestellt werden. Eine Verbindung zum WLAN konnten wir nicht herstellen. Zwar zeigte das Cubox-i drahtlose Netzwerke an, verweigerte aber die Verbindung nach Eingabe des Passworts.
Normalerweise wird Android mit einer Auflösung von 1.024 x 720 Bildpunkten gestartet. Damit ließ sich Googles mobiles Betriebssystem ohne Problem flüssig bedienen. Allerdings dürften Freunde anspruchsvoller Grafikspiele keine Freude an dem Cubox-i haben. Im Benchmark Ice Storm Extreme schaffte der kleine Rechner 1.819 Punkte und lag damit weit unter den Werten aktueller Smartphones der Mittelklasse, die bei etwa 3.000 Punkten liegen.
Enttäuschende Benchmarks
Auch die Ergebnisse des CPU-Benchmarks Geekbench waren eher enttäuschend. Sie lagen bei 306 Punkten im Single-Core-Modus und 1.021 Punkten im Multi-Core-Modus. Auch hier schaffen selbst Mittelklasse-Smartphones meist mehr als 500 Punkte beim Single-Core-Test.
Um eine höhere Auflösung zu erzwingen, muss man die Micro-SD-Karte entfernen und am Rechner die Datei uEnv.txt editieren. Wie die Anleitung von Solidrun betont, wird dafür ein Editor benötigt, der unixiode Zeilenumbrüche beherrscht. Empfohlen wird etwa das kostenlose Notepad++. Der Standard-Editor unter Windows funktioniert nicht. Wir änderten die Zeile "Resolution" auf 1080p - 1.920 x 1.080 Bildpunkte. Danach sank das Ergebnis des Benchmarks Ice Storm Extreme auf 1.659 Punkte.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
- ohne Werbung
- mit ausgeschaltetem Javascript
- mit RSS-Volltext-Feed
| Cubox-i4Pro im Test: Viel Gefummel für viel Geld | Keine Lautstärkeregelung, kein WLAN unter Android |









Vielleicht einfacher. Einfach eine .mounted Datei die automatisch beim (ersten) mounten...
Android würde ich nicht darauf laufen lassen, das ist ja selbst bei Netbooks die dafür...
hmm ginge bei mir in erster Linie um mkvs weiss nicht in wieweit da 50fps relevant sind...
Die CuBox bietet direkt einen optischen Ausgang. Ist sehr klein und kann hinter einem...