Abo
  • IT-Karriere:

CTRL-labs: Facebook kauft Neuroschnittstellen-Startup

Das soziale Netzwerk Facebook beschäftigt sich seit einiger Zeit mit alternativen Eingabetechniken für digitale Geräte. Das Unternehmen hat ein Startup gekauft, das ein Armband zur berührungsfreien Befehlseingabe entwickelt hat.

Artikel veröffentlicht am ,
Facebook auf dem Tablet: natürlichere und intuitivere Möglichkeiten, Geräte zu bedienen
Facebook auf dem Tablet: natürlichere und intuitivere Möglichkeiten, Geräte zu bedienen (Bild: Peter Macdiarmid/Getty Images)

Finger weg von Computer oder Smartphone: Facebook hat ein Unternehmen gekauft, das ein Armband entwickelt hat, mit dessen Hilfe Nutzer ein digitales Gerät bedienen können, ohne es zu berühren. Facebook beschäftigt sich seit einiger Zeit mit alternativen Eingabemethoden.

Stellenmarkt
  1. Techniker Krankenkasse, Hamburg
  2. thyssenkrupp System Engineering GmbH, Hohenstein-Ernstthal, Heilbronn

Das New Yorker Unternehmen CTRL-labs hat ein Armband entwickelt, das elektrische Signale analyisiert, die Nerven an die Muskeln senden, und in Steuersignale für ein digitales Gerät umsetzt. Mit einem solchen Elektromyografie-Armband könnten Nutzer "ihre Geräte als natürliche Erweiterung der Bewegung steuern", schreibt Andrew Bosworth, Bereichsleiter für Augmented und Virtual Reality bei Facebook, in einem Facebook-Post.

Es gebe natürlichere und intuitivere Möglichkeiten, Geräte zu bedienen, als heute, schreibt Bosworth. Ein Eingabegerät könne die Absicht erfassen, ein Foto zu teilen, indem der Nutzer eine unmerkliche Bewegung mache "oder einfach nur, na ja, indem er es beabsichtigt".

Mit dem Kauf von CTRL-labs will Facebook diesem Ziel offensichtlich näherkommen. Das Unternehmen selbst arbeitet seit einigen Jahren an einer Technik zum Gedankenlesen. Dabei sollen Gehirnströme ausgewertet werden, um Gedanken ohne Umweg über eine Tastatur in ein digitales Gerät einzugeben.

CTRL-labs wurde von den Neurowissenschaftlern Thomas Reardon und Patrick Kaifosh gegründet. Reardon war früher bei Microsoft, wo er am Browser Internet Explorer sowie den Betriebssystemen Windows 95 und Windows 98 mitgearbeitet hat. Facebook hat keine Angaben über den Preis gemacht, den das Unternehmen für CTRL-labs gezahlt hat. Der US-Fernsehsender CNBC berichtet jedoch unter Berufung auf Quellen mit Insiderwissen, die Übernahme habe zwischen 500 Millionen und einer Milliarde US-Dollar gekostet. Facebook will CTRL-labs in die Facebook Reality Labs eingliedern.



Anzeige
Top-Angebote
  1. (u. a. HP 34f Curved Monitor für 389,00€, Acer 32 Zoll Curved Monitor für 222,00€, Seasonic...
  2. (u. a. Star Wars Battlefront 2 für 9,49€, PSN Card 20 Euro für 18,99€)
  3. 769,00€
  4. 239,90€ (Bestpreis!)

Folgen Sie uns
       


Samsungs 49-Zoll-QLED-Gaming-Monitor - Test

Der Samsung CRG9 ist nicht nur durch sein 32:9-Format beeindruckend. Auch die hohe Bildfrequenz und sehr gute Helligkeit ermöglichen ein sehr immersives Gaming und viel Platz für Multitasking.

Samsungs 49-Zoll-QLED-Gaming-Monitor - Test Video aufrufen
Change-Management: Die Zeiten, sie, äh, ändern sich
Change-Management
Die Zeiten, sie, äh, ändern sich

Einen Change zu wollen, gehört heute zum guten Ton in der Unternehmensführung. Doch ein erzwungener Wandel in der Firmenkultur löst oft keine Probleme und schafft sogar neue.
Ein Erfahrungsbericht von Marvin Engel

  1. IT-Jobs Der Amtsschimmel wiehert jetzt agil
  2. MINT Werden Frauen überfördert?
  3. Recruiting Wenn das eigene Wachstum zur Herausforderung wird

Rohstoffe: Lithium aus dem heißen Untergrund
Rohstoffe
Lithium aus dem heißen Untergrund

Liefern Geothermiekraftwerke in Südwestdeutschland bald nicht nur Strom und Wärme, sondern auch einen wichtigen Rohstoff für die Akkus von Smartphones, Tablets und Elektroautos? Das Thermalwasser hat einen so hohen Gehalt an Lithium, dass sich ein Abbau lohnen könnte. Doch es gibt auch Gegner.
Ein Bericht von Werner Pluta

  1. Wasserkraft Strom aus dem Strom
  2. Energie Wie Mikroben Methan mit Windstrom produzieren
  3. Erneuerbare Energien Die Energiewende braucht Wasserstoff

IT-Sicherheit: Auch kleine Netze brauchen eine Firewall
IT-Sicherheit
Auch kleine Netze brauchen eine Firewall

Unternehmen mit kleinem Geldbeutel verzichten häufig auf eine Firewall. Das sollten sie aber nicht tun, wenn ihnen die Sicherheit ihres Netzwerks wichtig ist.
Von Götz Güttich

  1. Anzeige Wo Daten wirklich sicher liegen
  2. Erasure Coding Das Ende von Raid kommt durch Mathematik
  3. Endpoint Security IT-Sicherheit ist ein Cocktail mit vielen Zutaten

    •  /