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CTA: 8K UHD bekommt Logo und Spezifikation

Die für viele Display-Standards zuständige Organisation CTA will ab 2020 TV-Geräte für 8K UHD zertifizieren und entsprechende Logos vergeben. Bei der Spezifikation gibt es wenige Überraschungen.
/ Sebastian Grüner
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8K-Fernseher bekommen ein standardisiertes Logo. (Bild: Alex Wong/Getty Images)
8K-Fernseher bekommen ein standardisiertes Logo. Bild: Alex Wong/Getty Images

Die wohl größte Industrievereinigung Consumer Technology Association (CTA) hat die Spezifikationen dafür veröffentlicht(öffnet im neuen Fenster) , was ein 8K-Fernseher alles können muss. Die CTA ist unter anderem Ausrichter der CES-Messe und ebenso Standardisierungsgremium für seine Mitglieder. Zusätzlich zu der eigentlichen Spezifikation startet die Organisation auch ein Zertifizierungsprogramm samt Logo, das die Hersteller der Geräte verwenden können. Genutzt werden darf das Logo ab 1. Januar 2020, so dass die ersten Hersteller dieses wohl auf der kommenden CES bereits benutzen werden.

Aus technischer Sicht gibt es bei der Spezifikation keine Überraschungen, da die CTA damit eigentlich nur auf übliche und bekannte Details zurückgreift, mit denen bereits auf 8K-Technik verwiesen wird. Die wohl wichtigste Vorgabe an die Hersteller ist eine Auflösung von 7680 x 4320 Pixel mit Bildformat von 16:9.

Die Fernseher müssen außerdem 8K-Bilder mit 10 Bit Farbtiefe als Eingaben verarbeiten können und dabei das Bild bei Veränderung jedes einzelnen Bits der Farbtiefe auch anders rendern. Das heißt, die 10 Bit müssen von dem Panel auch tatsächlich dargestellt werden können.

Als Eingabe schreibt die CTA den Herstellern mindestens einen HDMI-Anschluss für die Auflösung vor, der ebenso Daten mit 10 Bit Farbtiefe und 24, 30 oder 60 Bildern pro Sekunde zuspielen können muss. HDR-Fähigkeit nach ITU-R BT.2100(öffnet im neuen Fenster) ist ebenso zwingend vorgeschrieben. Zur Übertragung der Daten ist also HDMI 2.1 notwendig. Bei voller Auflösung, maximaler Bildrate und 10 Bit Farbtiefe funktioniert die Übertragung der Daten jedoch nur noch mit Chroma-Subsampling oder mit der auch in Displayport genutzten Display Stream Compression (DSC).


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