Abo
  • Services:
Anzeige
Dorothee Bär
Dorothee Bär (Bild: Johannes Simon/Getty Images)

CSU-Vizechefin: Bär hält Löschen der Onlineinhalte von ARD/ZDF für Unsinn

Dorothee Bär
Dorothee Bär (Bild: Johannes Simon/Getty Images)

Die CSU-Netzaktivistin Dorothee Bär verteidigt die öffentlich-rechtlichen Sender im Internet. Sie wundert sich, dass die Party-Soap "We love Lloret" noch Wochen später auf allen Endgeräten problemlos läuft, Beiträge von ARD und ZDF aber nicht.

CSU-Vizechefin Dorothee Bär hat sich gegen das Depublizieren der öffentlich-rechtlichen Onlineinhalte ausgesprochen. "Ich sehe keine Logik darin, dass ich die letzten Sendungen von Formaten wie 'We love Lloret' noch Wochen später auf allen Endgeräten problemlos ansehen kann, eine ARD-Reportage über den US-Wahlkampf oder die letzte Bundestagsdebatte aber nach sieben Tagen nirgends mehr legal zu finden ist", sagte sie.

Anzeige

Das Büro für Technikfolgenabschätzung des Deutschen Bundestages hatte dazu die Studie "Gesetzliche Regelungen für den Zugang zur Informationsgesellschaft" vorgelegt, durch die sich Bär bestätigt sieht.

Die Christsoziale, die zugleich Vorsitzende des CSU-Netzrates ist, betonte, dass das gesetzlich vorgeschriebene Wiederherausnehmen der Inhalte allem widerspreche, "was wir über die Informations- und Kommunikationskultur im digitalen Zeitalter wissen. Dazu kommt ein Zuschauerverhalten, das sich immer mehr vom linearen Fernsehen entfernt. Es kann nicht sein, dass wir auf der einen Seite die Kurzlebigkeit der digitalen Medienwelt beklagen und auf der anderen Seite verlangen, dass seriöse, verlässliche und informative Berichterstattung nach einer Woche wieder von der Bildfläche verschwinden muss. Der Rundfunkstaatsvertrag muss hier entsprechend geändert werden."

ARD und NDR hatten Berufung gegen die Entscheidung des Landgerichts Köln vom September zur Tagesschau-App eingelegt. Darüber hatte NDR-Intendant Lutz Marmor den NDR-Rundfunkrat am Freitag, dem 26. Oktober 2012 informiert. "Wir setzen weiter auf den Dialog mit der Verlagsseite. Parallel dazu lassen wir das Urteil durch das Oberlandesgericht Köln überprüfen", sagte Marmor. "Nach unserer Auffassung hat die Wettbewerbskammer bei ihrer Definition des Begriffs der Presseähnlichkeit verfassungs- und rundfunkrechtliche Vorgaben nicht ausreichend berücksichtigt."

Mit dem Urteil des Landgerichts Köln war der ARD und dem für Tagesschau.de federführenden NDR untersagt worden, das mit der Tagesschau-App abrufbare Telemedienangebot vom 15. Juni 2011 zu verbreiten. Damit gaben die Kölner Richter einer Klage verschiedener Verlage wie WAZ, FAZ, Axel-Springer-Verlag und Süddeutschem Verlag statt.


eye home zur Startseite
Spaghetticode 31. Okt 2012

Wenn die öffentlich-rechtlichen Sender ihre Inhalte nach einer Woche aus dem Internet...

Thaodan 31. Okt 2012

Ok das wusste ich nicht, dann bleiben immer noch die restlichen Nachtbar Länder und die...

raumundzeit 30. Okt 2012

Sorry, in vielem zeigt mir diese Antwort, dass du dich mit unserem Mediensystem nicht im...

Kugelfisch_dergln 30. Okt 2012

Achtung, Folgendes ist nun einfach überspitzt formuliert: Nur weil es in ner braunen...



Anzeige

Stellenmarkt
  1. TenneT TSO GmbH, Bayreuth
  2. Swiss Post Solutions GmbH, Bamberg
  3. BKK Verkehrsbau Union, Berlin
  4. T-Systems International GmbH, Ulm


Anzeige
Spiele-Angebote
  1. (-50%) 19,99€
  2. ab 59,98€ (Vorbesteller-Preisgarantie)
  3. (-78%) 8,99€

Folgen Sie uns
       


  1. Razer Core im Test

    Grafikbox + Ultrabook = Gaming-System

  2. Iphone-Hersteller

    Apple testet 5G-Technologie

  3. Cern

    Der LHC ist zurück aus der Winterpause

  4. Jamboard

    Googles Smartboard kommt in den USA auf den Markt

  5. Überwachung

    Wikipedia darf nun doch die NSA verklagen

  6. Prototypen

    BOE zeigt AMQLED-Displays mit 5 und 14 Zoll

  7. Passwortmanager

    1Password bietet sichere Passwörter beim Grenzübertritt

  8. QD-LCD mit LED-BLU

    Forscher kritisieren Samsungs QLED-Marketing

  9. Amazon, Maxdome, Netflix und Co.

    EU will europäische Filmquote etablieren

  10. XPS 13 (9365) im Test

    Dells Convertible zeigt alte Stärken und neue Schwächen



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Anzeige
Google I/O: Google verzückt die Entwickler
Google I/O
Google verzückt die Entwickler
  1. Neue Version im Hands On Android TV bekommt eine vernünftige Kanalübersicht
  2. Play Store Google nimmt sich Apps mit schlechten Bewertungen vor
  3. Daydream Standalone-Headsets auf Preisniveau von Vive und Oculus Rift

Panasonic Lumix GH5 im Test: Die Kamera, auf die wir gewartet haben
Panasonic Lumix GH5 im Test
Die Kamera, auf die wir gewartet haben
  1. Die Woche im Video Scharfes Video, spartanisches Windows, spaßige Switch

Asus B9440 im Test: Leichtes Geschäftsnotebook liefert zu wenig Business
Asus B9440 im Test
Leichtes Geschäftsnotebook liefert zu wenig Business
  1. ROG-Event in Berlin Asus zeigt gekrümmtes 165-Hz-Quantum-Dot-Display und mehr

  1. Re: Wer's hat, der kann

    plutoniumsulfat | 12:02

  2. Re: Taugen Passwortmanager was?

    Xiut | 12:01

  3. Re: Linux?

    jayjay | 12:01

  4. Re: In welchen Ländern passiert so etwas?

    MadMonkey | 12:01

  5. Re: Grundlos?

    My1 | 11:59


  1. 12:01

  2. 11:57

  3. 11:32

  4. 11:21

  5. 10:52

  6. 10:40

  7. 10:19

  8. 10:00


  1. Themen
  2. A
  3. B
  4. C
  5. D
  6. E
  7. F
  8. G
  9. H
  10. I
  11. J
  12. K
  13. L
  14. M
  15. N
  16. O
  17. P
  18. Q
  19. R
  20. S
  21. T
  22. U
  23. V
  24. W
  25. X
  26. Y
  27. Z
  28. #
 
    •  / 
    Zum Artikel