CSS for Mobile 2: ARM will weiterhin ohne NPU auskommen
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Bereits nach einem Jahr ändert ARM den Namen seiner Mobilplattform: Statt Lumex heißt die nun CSS for Mobile. Im Rahmen der Tech Days hat der CPU-Entwickler die zweite Generation vorgestellt. Wie bei der Vorgängergeneration liegt der Fokus auf KI, und wieder setzt ARM ausschließlich auf seine Scalable Matrix Extension in der zweiten Generation (SME2).
Bei den neuen C2-Kernen bleibt ARM bei den bekannten vier Varianten Nano, Pro, Premium und Ultra. Die beiden letzeren sieht der Entwickler in der oberen Mittel- und Oberklasse. Bis zu drei Typen können in einem CPU-Cluster gemischt werden. Bei allen Varianten – mit Ausnahme der Minimalkonfiguration mit nur zwei C2-Nano – sieht ARM nun SME2-Einheiten vor.
Dadurch soll die neue Generation besonders bei KI spürbar an Leistung gewinnen. Für einen agentischen Beispiel-Workflow gibt ARM bei seiner Referenzplattform eine Reduzierung der Rechenzeit um 24 Prozent an. Insbesondere sinkt die Zeit für die Prompt-Verarbeitung (Prefill), da ARMs Referenzplattform zwei SME2-Einheiten mit 50 Prozent höherem Takt vorsieht. Bereits mit der Vorgängergeneration implementieren aber manche Hersteller zwei SME2-Einheiten.
Bei der Generierung von Tokens (Decode) verweist ARM darauf, dass SME2-2-Bit-Quantisierung über Befehle für den Zugriff auf Look-up-Tabellen (LUTI2(öffnet im neuen Fenster)) effizient unterstützt.
Höherer Takt und großer Effizienzvorteil
Auch die neue Generation an CPU-Kernen taktet ARM höher: Bei der Referenzplattform sind es 4,45 statt 4,1 GHz für die zwei Ultra-Kerne, bei den sechs Pro-Kernen fällt die Steigerung mit 3,6 statt 3,5 GHz moderat aus. Die C2-Ultra bekommen zudem mit 3 MByte 50 Prozent mehr L2-Cache, die C2-Pro unverändert 1 MByte. Auch den L3-Cache belässt ARM bei 3 MByte, hinzu kommt noch der System Level Cache (SLC).
Den C2-Ultra-Kernen gesteht ARM zudem ein größeres Leistungsbudget zu. Das führt zu einem ungewöhnlichen Vergleich: Der Entwickler vergleicht die Maximalleistung von C1-Ultra und C2-Ultra und sieht hier ein Plus von 15 Prozent. Üblicher ist ein Vergleich bei gleichem Leistungsbudget, entsprechend fiele der Gewinn an Rechenleistung niedriger aus.
Bei gleicher Rechenleistung sollen die C2-Ultra-Kerne hingegen 38 Prozent weniger Energie benötigen als die Vorgänger. In Multi-Thread-Anwendungen fällt der Leistungszuwachs von C1 zu C2 mit einem Plus von zwölf Prozent niedriger aus.
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