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CSA-Verträge: Microsoft senkt Preise für Support von Windows XP

Mehreren US-Berichten zufolge hat Microsoft drastische Kürzungen bei den Kosten für den erweiterten Support von Windows XP bei Unternehmen vorgenommen. Dabei sollen unter anderem die Gesamtkosten unabhängig von der Zahl der PCs auf 250.000 US-Dollar gedeckelt worden sein.

Artikel veröffentlicht am ,
Benutzeroberfläche von Windows XP
Benutzeroberfläche von Windows XP (Bild: Microsoft)

Für Unternehmen, die weiterhin Support und Sicherheitspatches für Windows XP erhalten wollen, hat Microsoft die Preise dafür stark reduziert. Dies berichtet Computerworld unter Berufung auf eigene Quellen, auch ZDnet meldet unabhängig davon drastische Kürzungen. Ein Sprecher von Microsoft bestätigte ZDnet auch, dass der "Custom-Support für große Unternehmen erschwinglicher" geworden ist. Zu den von beiden Medien angegebenen Zahlen äußert´e sich das Unternehmen jedoch nicht.

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Vorgesehen sind die neuen Preismodelle ausdrücklich nur für Firmen mit vielen Rechnern, die noch unter Windows XP laufen. Dafür bietet Microsoft als "Custom Support Agreement" (CSA) Unternehmen Jahresverträge an, für die es nun neue Pauschalen geben soll. Computerworld gibt an, dass die Kosten pro PC weiterhin 200 US-Dollar im Jahr betragen sollen. Allerdings würden sie bei 250.000 US-Dollar gedeckelt: Wer also mehr als 1.250 XP-Rechner betreuen muss, kommt nun günstiger davon. Mindestens sind aber 150.000 US-Dollar zu bezahlen, was 750 Rechnern entspricht. Ob es auch neue Angebote für Unternehmen mit weniger als 750 XP-PCs gibt, geht aus den Berichten nicht hervor.

Die neuen CSA-Verträge gelten rückwirkend zum 8. April 2014, an diesem Tag erschienen die letzten öffentlich zugänglichen Patches für das fast zwölf Jahre alte Betriebssystem. Wenn Firmen also auch erst später ein solches Abkommen mit Microsoft schließen, erhalten sie für die Pauschale nur bis zum 8. April 2015 Unterstützung.

Computerworld beruft sich unter anderem auf Daryl Ullman, Mitbegründer des Unternehmens Emerset Consulting, das für seine Kunden Lizenzverträge mit Unternehmen wie Microsoft aushandelt. Ein Informant von ZDnet sagte dem Medium, einer seiner Kunden habe durch die neuen CSA-Verträge ein Angebot von Microsoft von zuerst 83 Millionen US-Dollar auf drei Millionen drücken können - offenbar handelte es sich dabei aber um ein anderes Modell als die Deckelung auf 250.000 US-Dollar.

Mehr Support als nur Patches kann teurer sein

Nicht bekannt ist, welche Dienstleistungen genau von dem neuen Angebot abgedeckt sind. Auch der öffentliche Support von Office 2003 wurde am 8. April eingestellt, was möglicherweise andere Serviceverträge als bei Windows XP nötig machen könnte. Zudem ist mit solchen Dienstleistungsverträgen in der Regel nicht nur die Bereitstellung von Patches, sondern auch die technische Unterstützung per Telefon, E-Mail oder auch vor Ort abgedeckt. Solche Optionen werden dann frei verhandelt.

Nicht ganz eindeutig sind die Angaben beider Medien über den Zeitpunkt, zu dem Microsoft das neue Programm aufgelegt haben soll, und über dessen Geltungsbereich. Dies ist unter anderem für das Bundesland Niedersachsen wichtig, das mit Microsoft kurz nach dem 8. April einen Supportvertrag abgeschlossen hat. Dabei wird pauschal pro Rechner bezahlt, was rund 50 Euro kosten soll. Bei 17.000 Behördenrechnern unter Windows XP müsste Niedersachsen maximal 850.000 Euro bezahlen, weit mehr als die von Computerworld angegebene Pauschale von 250.000 US-Dollar für Kunden mit mehr als 1.250 XP-PCs.



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__destruct() 22. Apr 2014

Für MS ist es trotzdem besser: Wenn immer weniger Leute XP nutzen, müssen sie immer...

Hotohori 22. Apr 2014

Man hat es eben 14 Jahre ignoriert und nun sind die Kosten, die eben ziemlich auf einmal...


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