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Crytek: Linux-Port der Cryengine kommt bald in einem Update

Mit einem der kommenden Updates will Crytek eine OpenGL-Implementierung und die Linux-Unterstützung zur Cryengine hinzufügen. Dann könnten schnell einige Spiele für das freie Betriebssystem folgen. Offizielle Planungen dazu gibt es seit über einem Jahr.
/ Sebastian Grüner
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Die Cryengine soll bald auch für Linux bereitstehen. (Bild: Crytek)
Die Cryengine soll bald auch für Linux bereitstehen. Bild: Crytek

In der Gamesindustrie galt es als offenes Geheimnis, vor etwas mehr als einem Jahr hat Crytek schließlich offiziell bestätigt, dass die Cryengine auch für Linux-Systeme bereitstehen wird. Nun bereitet das Unternehmen ein Update seiner Engine vor,(öffnet im neuen Fenster) mit dem die Linux-Unterstützung sowie eine OpenGL-Implementierung hinzugefügt werden sollen.

Zunächst wird sich der Support für Linux allerdings auf den Lauchner der jeweiligen Spiele beschränken. Der Sandbox-Editor werde auch weiterhin nur für Windows bereitstehen. Entwickler können ihre Spiele somit noch nicht direkt unter Linux erstellen und sind weiter auf das Betriebssystem von Microsoft angewiesen. Immerhin laufen die Spiele dann aber auf beiden Systemen.

Zusätzliche Kosten ergeben sich für die Spielehersteller daraus nicht. Crytek hat die Gültigkeit bisheriger Lizenzvereinbarungen einfach auf Linux-Systeme erweitert, die anderen Bedingungen bleiben gleich. Das könnte dazu führen, dass einige Spiele auf Linux portiert werden, sofern sich die Mehrkosten für die Programmierung lohnen.

Im vergangenen Sommer gab Crytek selbst bekannt, das neue Homefront – die Eigenproduktion eines Tochterunternehmens – neben Windows auch für Linux und Mac OS X zu veröffentlichen. Wohl wegen finanzieller Schwierigkeiten musste Crytek die Entwicklung daran aber verkaufen . Ob Crytek eine Portierung weiterer eigener Spiele wie Crysis oder Ryse auf Linux plant, ist nicht bekannt.

Ein genaues Datum, wann der Linux-Port und die OpenGL-Implementierung zur Verfügung stehen werden, kann Crytek derzeit zwar nicht benennen. Interessierte Entwickler sollten die Planungen ihrer Linux-Ports jedoch bereits beginnen, empfiehlt Crytek.


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