Cryptocurrency Mining Processor: Schürfer-Sperre und Mining-GPUs

Weniger Hashrate auf Geforce-Grafikkarten, dafür spezielle Chips zum Crypto-Mining: Die CMPs sollen den Gaming-Markt entlasten.

Artikel veröffentlicht am ,
Symboldbild eines Cryptocurrency Mining Processor
Symboldbild eines Cryptocurrency Mining Processor (Bild: Nvidia)

Nvidia hat die Cryptocurrency Mining Processors angekündigt: Diese Chips sind dediziert für Crypto-Mining gedacht, also das Schürfen von Währungen wie Ethereum, und sollen dafür sorgen, dass weniger Geforce-Karten zweckentfremdet werden.

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Zudem sollen künftig Treiber und Firmware bei der Geforce RTX 3060 die Hashrate halbieren, so dass zumindest dieses Consumer-Modell für Crypto-Mining unattraktiv wird. Zuletzt hatte Zotac sich den Unmut der Gaming-Community zugezogen, weil der Hersteller ein Mining-Rig mit acht Geforce RTX 3070 wenig umsichtig mit #PCMasterRace beworben hatte.

Die kurz CMP HX genannten Nvidia-Modelle zum Coin-Schürfen basieren offenbar auf nicht näher ausgeführten aktuellen Ampere- und älteren Turing-Chips. Nvidia nutzt vermutlich anteilig den Ausschuss, sodass die akute GPU-Knappheit nicht verschlimmert wird. Die vier angekündigten Modelle - 30HX, 40HX, 50HX und 90HX - heißen so, weil sie derzeit aufgerundet eine entsprechende Hashrate beim Ethereum-Mining (Epoch 394) erreichen sollen.

  • Überblick zu den CMP HX (Bild: Nvidia)
Überblick zu den CMP HX (Bild: Nvidia)

Alle vier CMPs werden auf Beschleuniger-Karten mit offener Slot-Blende montiert, damit der Luftstrom hoch und die Kühlung effektiv ausfällt. Die Modelle sind auf 125 Watt bis 320 Watt ausgelegt und nutzen Platinen mit einem oder zwei 8-Pol-Stromanschlüssen. Sie kommen ohne Display-Funktion aus.

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Künftig sollen autorisierte Nvidia-Partner wie Asus, Colorful, EVGA, Gigabyte, MSI, Palit, und PC Partner (Zotac) die CMP HX in den Handel bringen. Die 30HX und die 40HX sind laut Nvidia noch im ersten Quartal 2021 verfügbar, die 50HX und die 90HX folgen dann im zweiten Vierteljahr. Zu den Preisen hat sich bisher keiner der Hersteller geäußert.

NVIDIA-Grafikkarten bei Alternate

Bei den regulären Geforce-Grafikkarten sorgt die schlechte Verfügbarkeit dafür, dass die Pixelbeschleuniger, wenn überhaupt, nur zu stark überzogenen Preisen erhältlich sind. Aufschläge von mehreren Hundert Euro bei etwa einer Geforce RTX 3060 Ti machen diese real teurer als eine theoretisch zum Listenpreis angebotene Geforce RTX 3070 oder gar Geforce RTX 3080.

Nachtrag vom 19. Februar 2021, 11:45 Uhr

Laut Nvidia werden für die CMP HX nur Chips verwendet, die den Ansprüchen für Geforce-Karten nicht genügen und somit deren Verfügbarkeit nicht beeinflussen. Bisherig erschienene Gaming-Ampere-Modelle erhalten keine Hashrate-Drossel sagte der Hersteller, allerdings besteht offenbar die Option aktualisierter Karten mit neuer ID, bei denn dann die Bremse greift. Der Handshake vom Chip, Firmware und Treiber ist laut Nvidia nicht hackbar.

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TurbinenBewunderer 21. Feb 2021

Egal, weniger im Umlauf bedeutet wesentlich, dass der Wert der verbleibenden steigt. Je...

ds4real 21. Feb 2021

+1

ds4real 21. Feb 2021

Wollte auch gerade sagen: Quadrokarten sind nach wie vor sehr gut verfügbar. Wegen der...

ds4real 21. Feb 2021

1. AMD Karten haben ihre Daseinsberechtigung. Aber sie können eben bestimmte Features...

ds4real 21. Feb 2021

Der Mining Boom wird vorbeigehen. Danach hat man entweder unbrauchbaren Schrott in Form...



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