Crypto-Messenger: Signal jetzt auch für den Desktop

Sichere Kommunikation - jetzt auch mit zehn Fingern. So wirbt Open Whispersystems für die Betaversion des Crypto-Messengers Signal für den Desktop. Wer an der Beta teilnehmen will, muss jedoch einige Hürden überwinden.

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Die Betaversion von Signal für den Desktop ist verfügbar.
Die Betaversion von Signal für den Desktop ist verfügbar. (Bild: Open Whispersystem)

Der beliebte Crypto-Messenger Signal für Android und iOS ist jetzt auch für den Desktop verfügbar - zumindest in einer Betaversion. Der Messenger soll sich künftig mit den mobilen Apps für iOS und Android synchronisieren und damit plattformunabhängige sichere Kommunikation ermöglichen. Bislang funktioniert das nur mit Android.

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Die Betaversion kommt in Form einer Chrome-App, läuft also nicht komplett selbstständig. Über die technischen Hintergründe macht der Hersteller Open Whispersystems keine Angaben - doch auch der Desktop-Messenger dürfte das als innovativ geltende Axolotl-Ratchet-Protokoll zur sicheren Übertragung der Daten nutzen. Axolotl-Ratchet ermöglicht die sichere, asynchrone Übertragung verschlüsselter Nachrichten - und ist der Kombination von XMPP und OTR damit voraus. Die App ist in Javascript geschrieben, der Code ist bei Github einsehbar. Axolotl-Ratchet wird auch in der Android-Version von Whatsapp eingesetzt.

Die Synchronisierung funktioniert nur mit Android

Der Desktop-Messenger ermöglicht, wie auch die App, die verschlüsselte Übertragung von Textnachrichten, Gruppenchats, Bildern und Videonachrichten. Die Desktop-Beta arbeitet nach Angaben von Open Whispersystems mit der Android-App zusammen, mit iOS noch nicht. Alle Nachrichten sollen zwischen den Apps synchronisiert werden.

Wer sich für die Betaversion anmelden will, kann dies derzeit nur mit einer Gmail-Adresse tun. Außerdem gibt es bereits eine lange Warteschlange. Diese kann man abkürzen, wenn man über soziale Netzwerke viele Freunde einlädt.

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entonjackson 08. Dez 2015

wenn du den zugang hast ja. ich muss bspw. noch warten...

Hantilles 05. Dez 2015

Ja, läuft.

Workoft 04. Dez 2015

Das glaube ich nicht. Wer ein sicherheitskritisches Publikum adressieren will, macht so...

Workoft 04. Dez 2015

Die Methode ist leider auch ein wenig von hinten durch die Brust ins Auge. Klar kann ich...



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