Abo
  • Services:

Crypto-Messenger: Signal jetzt auch für den Desktop

Sichere Kommunikation - jetzt auch mit zehn Fingern. So wirbt Open Whispersystems für die Betaversion des Crypto-Messengers Signal für den Desktop. Wer an der Beta teilnehmen will, muss jedoch einige Hürden überwinden.

Artikel veröffentlicht am ,
Die Betaversion von Signal für den Desktop ist verfügbar.
Die Betaversion von Signal für den Desktop ist verfügbar. (Bild: Open Whispersystem)

Der beliebte Crypto-Messenger Signal für Android und iOS ist jetzt auch für den Desktop verfügbar - zumindest in einer Betaversion. Der Messenger soll sich künftig mit den mobilen Apps für iOS und Android synchronisieren und damit plattformunabhängige sichere Kommunikation ermöglichen. Bislang funktioniert das nur mit Android.

Stellenmarkt
  1. Robert Bosch GmbH, Böblingen
  2. brandung GmbH & Co. KG, Köln-Ehrenfeld

Die Betaversion kommt in Form einer Chrome-App, läuft also nicht komplett selbstständig. Über die technischen Hintergründe macht der Hersteller Open Whispersystems keine Angaben - doch auch der Desktop-Messenger dürfte das als innovativ geltende Axolotl-Ratchet-Protokoll zur sicheren Übertragung der Daten nutzen. Axolotl-Ratchet ermöglicht die sichere, asynchrone Übertragung verschlüsselter Nachrichten - und ist der Kombination von XMPP und OTR damit voraus. Die App ist in Javascript geschrieben, der Code ist bei Github einsehbar. Axolotl-Ratchet wird auch in der Android-Version von Whatsapp eingesetzt.

Die Synchronisierung funktioniert nur mit Android

Der Desktop-Messenger ermöglicht, wie auch die App, die verschlüsselte Übertragung von Textnachrichten, Gruppenchats, Bildern und Videonachrichten. Die Desktop-Beta arbeitet nach Angaben von Open Whispersystems mit der Android-App zusammen, mit iOS noch nicht. Alle Nachrichten sollen zwischen den Apps synchronisiert werden.

Wer sich für die Betaversion anmelden will, kann dies derzeit nur mit einer Gmail-Adresse tun. Außerdem gibt es bereits eine lange Warteschlange. Diese kann man abkürzen, wenn man über soziale Netzwerke viele Freunde einlädt.



Anzeige
Blu-ray-Angebote
  1. 4,99€
  2. (2 Monate Sky Ticket für nur 4,99€)
  3. (u. a. Deadpool, Alien Covenant, Assassins Creed)

entonjackson 08. Dez 2015

wenn du den zugang hast ja. ich muss bspw. noch warten...

Hantilles 05. Dez 2015

Ja, läuft.

Workoft 04. Dez 2015

Das glaube ich nicht. Wer ein sicherheitskritisches Publikum adressieren will, macht so...

Workoft 04. Dez 2015

Die Methode ist leider auch ein wenig von hinten durch die Brust ins Auge. Klar kann ich...

h31nz 03. Dez 2015

Endlich ist er da! Ich habe lange drauf gewartet. Hoffentlich kommt er auch irgendwann...


Folgen Sie uns
       


Kameravergleich P20 Pro, Xperia XZ2, Galaxy S9 Plus

Huaweis neues P20 Pro hat gleich drei Kameras auf der Rückseite. Diese ermöglichen nicht nur eine Porträtfunktion, sondern auch einen dreistufigen Zoom. Mit ihren KI-Funktionen unterstützt die Kamera des P20 Pro den Nutzer bei der Aufnahme.

Kameravergleich P20 Pro, Xperia XZ2, Galaxy S9 Plus Video aufrufen
Thermalright ARO-M14 ausprobiert: Der den Ryzen kühlt
Thermalright ARO-M14 ausprobiert
Der den Ryzen kühlt

Mit dem ARO-M14 bringt Thermalright eine Ryzen-Version des populären HR-02 Macho Rev B. Der in zwei Farben erhältliche CPU-Kühler leistet viel und ist leise, zudem hat Thermalright die Montage etwas verbessert.
Ein Hands on von Marc Sauter


    Patscherkofel: Gondelbahn mit Sicherheitslücken
    Patscherkofel
    Gondelbahn mit Sicherheitslücken

    Die Steuerungsanlage der neuen Gondelbahn am Innsbrucker Patscherkofel ist ohne Sicherheitsmaßnahmen im Netz zu finden gewesen. Ein Angreifer hätte die Bahn aus der Ferne übernehmen können - trotzdem beschwichtigt der Hersteller.
    Von Hauke Gierow

    1. Hamburg Sensoren melden freie Parkplätze
    2. Edge Computing Randerscheinung mit zentraler Bedeutung
    3. Software AG Cumulocity IoT bringt das Internet der Dinge für Einsteiger

    Grenzenloser Datenzugriff: Was der Cloud-Act für EU-Bürger bedeutet
    Grenzenloser Datenzugriff
    Was der Cloud-Act für EU-Bürger bedeutet

    Neue Gesetze in den USA und der EU könnten den Weg für einen ungehinderten und schnellen weltweiten Datenzugriff von Ermittlungsbehörden ebnen. Datenschützer und IT-Wirtschaft sehen die Pläne jedoch sehr kritisch.
    Ein Bericht von Friedhelm Greis

    1. Kontoeröffnung Kleinganoven, überforderte Hotlines und ein einfaches Konto
    2. Elektronische Beweise EU-Kommission fordert weltweiten Zugriff auf Daten
    3. Panera Bread Café-Kette exponiert Millionen Kundendaten im Netz

      •  /