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Der Signal-Client für den Desktop ist jetzt eine Electron-App.
Der Signal-Client für den Desktop ist jetzt eine Electron-App. (Bild: Open Whispersystem)

Crypto-Messenger: Signal-Desktop-Client wechselt von Chrome auf Electron

Der Signal-Client für den Desktop ist jetzt eine Electron-App.
Der Signal-Client für den Desktop ist jetzt eine Electron-App. (Bild: Open Whispersystem)

Der Crypto-Messenger Signal nutzt für seinen Desktop-Client nun Electron als Basis statt Chrome-Apps. Der Client ist damit unabhängig vom Browser nutzbar und eine eigenständige Anwendung. Linux-Nutzer werden vorerst aber nur teilweise bedient.

Seit knapp zwei Jahren kann der für seine besonders starke Ende-zu-Ende-Verschlüsselung bekannte Messenger Signal auch auf dem Desktop genutzt werden. Der Desktop-Client ist künftig als eigenständige Anwendung verfügbar und nutzt nicht mehr wie bisher die Technik der sogenannten Chrome-Apps, die nur in Verbindung mit dem Browser verwendet werden können.

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Das Entwicklerteam erklärt in der Ankündigung dazu: "Wenn Sie ein Firefox- oder Safari-Benutzer sind, müssen Sie Chrome nicht installieren, um Signal-Nachrichten auf Ihrem Computer zu senden und zu empfangen. Wenn Sie ein Chrome-Nutzer sind, bedeutet das, dass Ihr Browser nicht mehr geöffnet ist, wenn Signal geöffnet ist".

Für Nutzer, die bisher schon den Desktop-Client auf Basis der Chrome-App eingesetzt haben, gibt es die Möglichkeit, sämtliche Kontaktdaten und alte Konversationslogs in den neuen Desktop-Client zu importieren. Beim ersten Start steht dafür eine Schaltfläche bereit.

Electron für Windows, Mac und Linux

Grundlage für den neuen Desktop-Client bildet die Electron-Shell, die wiederum selbst auf dem Quellcode des Chrome-Browsers basiert. Technisch ändert sich mit dem Wechsel auf den neuen Desktop-Client also nicht viel. So unterscheidet sich etwa die Ansicht des Clients im Vergleich zu bisher überhaupt nicht.

Der neue Desktop-Client steht für die 64-Bit-Varianten von Windows 7, 8, 8.1 und 10 bereit sowie für MacOS ab Version 10.9. Linux-Nutzer haben bisher nur ein Apt-Repository für Deb-Pakete zur Verfügung, die in Ubuntu und Debian funktionieren sollten. RPM-Pakete für Fedora oder Opensuse sowie ein Repository hierfür wird von dem Signal-Team noch nicht bereitgestellt. Gründe dafür sind nicht bekannt.


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My1 06. Nov 2017

aber wäre es nicht in native effizienter, gerade wenns um sachen wie crypto geht und so?

FreiGeistler 03. Nov 2017

Nach deren Webseite schon.

buntspexxt 02. Nov 2017

Warum? Wer möchte, kann die Commandline-Variante wählen. Ändert aber Nichts an der...

My1 02. Nov 2017

true aber eben bei normalen, "die nachrichten liegen auf der cloud und n neu...

Graveangel 02. Nov 2017

Der Client selbst ist eigentlich nur 4 oder 5 Megabyte groß. Die Electron Shell ist...



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