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Drücken, schieben, schrauben

Grundsätzlich ist die Montage selbsterklärend, beginnend mit dem Herausnehmen der Schublade, in der später alle Komponenten sitzen. Links und rechts der Schienen befinden sich kleine Leisten. Kurz drücken, dann können wir die Schublade aus dem Gehäuse ziehen. Nun müssen der HDD- und der SSD-Käfig und die Kabelführung in der Mitte entfernt werden.

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Das Mainboard haben wir vorab mit CPU samt Kühler - wir nutzen Cryorigs C7 - und RAM bestückt, es wird in der oberen rechten Ecke verschraubt. Oben links sitzt das Netzteil, dessen Kabel später durch den HDD-Käfig unter der Grafikkarte hindurch zum SSD-Käfig verlaufen und von dort weiter zur Hautplatine. Ohne die von Cryorig beigelegte ATX- und eine 8-Pin-Verlängerung würde das nicht klappen, gerade der ATX-Adapter ist aber ziemlich voluminös, so dass er nicht überall verlegt werden kann.

  • Cryorig Taku (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Unser Testaufbau für das Gehäuse (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Taku mit allen Komponenten, der HDD-Käfig ist aber leer. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Wir nutzen eine Mini-ITX-Platine mit Ryzen 5 1600X. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Die Grafikkarte wird per 90-Grad-Riser angeschlossen. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Die untere SSD passt nur, wenn wir sie auf den Kopf drehen. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Die HDD wie in der Anleitung zu montieren ... (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • ... klappt aufgrund des Stromsteckers nicht. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Wir müssen sie nach oben versetzen. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
Taku mit allen Komponenten, der HDD-Käfig ist aber leer. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)

Für die Festplatte gibt es im Käfig zwei Montageoptionen ohne Entkopplung, die untere halten wir aber entgegen der Anleitung für nutzlos. Die HDD befindet sich direkt über dem Boden der Schublade, weshalb der Abstand zu gering ist, um einen Sata-Stromstecker anzubringen. Montieren wir ihn zuerst und versuchen dann, den Festplattenkäfig zu verschrauben, knickt er gefährlich ab - das wollen wir unserer HDD nicht zumuten, das Risiko eines Defekts ist uns zu groß.

Genauso sieht es beim SSD-Käfig aus: Auch hier ist der untere Montageplatz nutzlos - es sei denn, wir drehen die untere SSD auf den Kopf. So bekommen wir prinzipiell zwei Flash-Drives unter, dann muss allerdings das ATX-Kabel zwischen beiden hindurchgequetscht werden. Laut Cryorig sei das Taku so zu betreiben, auch wenn sich das Blech der Kabelführung unter der Grafikkarte bereits nach oben wölbt oder aber die Stränge den Pixelbeschleuniger fast schon aus der Riser-Card schieben.

Lange Kabel oder Adapter hilfreich

Noch problematischer ist, dass die Länge des einzelnen Sata-Kabels des Corsair SF450 für eine HDD und zwei SSDs zu kurz ist. Selbst für die Festplatte und eine SSD reicht es nicht. Wir haben also testweise das Silverstone SST-SX500-LG verbaut, ein größeres SFX-L-Modell mit längeren Kabeln. Damit klappt der Betrieb der HDD mit einer SSD, es ist aber noch weniger Platz im Gehäuse, um die Kabel zu verstauen.

Cryorig hingegen hat einfach das Molex-Kabel des Corsair SF450 genommen und einen Molex-auf-Sata-Adapter für die Festplatte genutzt. Ein solcher liegt aber weder dem Netzteil noch dem Taku bei, Endkunden müssten also zufälligerweise einen Adapter besitzen oder ihn eben kaufen. Wer generell keine HDD verbauen möchte, kann neben den 2,5-Zoll-SSDs eine M.2-SSD verwenden. Das B350I Pro AC von MSI hat einen Steckplatz auf der Rückseite.

Wir betreiben das Cryorig Taku schlussendlich dann auch so. Zu guter Letzt wird die Grafikkarte per 90-Grad-Riser montiert und mit dem Strom verbunden, dann schieben wird die Schublade zurück ins Gehäuse, wo sie einrastet.

Ergonomischer Arbeitsplatz ist möglich

Ist das Taku final montiert, fällt noch auf, dass dicke Displayport- oder HDMI-Stecker fast mit einer Kante an der Rückseite kollidieren und man zumindest bei der MSI-Platine schlanke Finger benötigt, um RJ45-Kabel wieder abzuziehen. Dafür passen breite mechanische Tastaturen unter das Gehäuse und nehmen keinen Platz auf dem Tisch weg, wenn sie nicht verwendet werden.

Grundsätzlich ist mit dem Taku ein ergonomischer Arbeitsplatz möglich. Die richtige Position des Bildschirms ist aber von dessen Höhenverstellbarkeit, dem Tisch, dem Stuhl und dem Nutzer abhängig. Im Betrieb als Desktop ist das Taku mit den von uns gewählten Komponenten im Leerlauf leise, aber noch hörbar. Unter Last mit Adobe Premiere dringt das Lüfterrauschen nicht durch die Noise-Cancelling-Kopfhörer durch, auch wenn keine Musik läuft.

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 Cryorig Taku im Test: Der Alu-Desktop mit dem HolzbeinVerfügbarkeit und Fazit 
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mr.r 19. Mär 2018

Also wenn ich den Horizont betrachte dann schaue ich tendenziell eher nach unten als nach...

most 19. Mär 2018

Um die Temperaturen niedrig zu halten bzw. das Lüftergeräusch zu minimieren. Wenn man in...

Tet 16. Mär 2018

Anderes Gehäuse und als Zweitrechner nutzen.

Trockenobst 16. Mär 2018

Das wirst du aber nie hinbekommen, wenn du nicht bereit bist einen drei Millimeter Alu...

forenuser 16. Mär 2018

Mit einem Hammer musste ich meinen Acorn A5000 zwar nie bearbeiten, aber einen 20Kg...


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