Cryengine mit VR: Dinosaurier zum Anschauen, nicht Anfassen
Was auf der GDC 2015 noch eine simple Virtual-Reality-Demo mit Dinosauriern war, ist nun auf der E3 eine echte Spielankündigung. Crytek hat auf der E3 2015 Robinson: The Journey vorgestellt. Spieler übernehmen einen Jungen, der auf einem mysteriösen Planeten strandet.

Spielerisch ist der erste Vorgeschmack – den Crytek auf der E3 zeigt – wie eine Demo von vielen, technisch aber ist sie äußerst beeindruckend. Die Cryengine rendert eine sehr detaillierte Dschungelwelt auf das Display des Oculus Rift. Vor allem von der Weitsicht und den realistischen Lichtberechnungen waren wir beeindruckt.
In der Demo geht es einen steilen Abhang hinauf. Der Spieler steuert über die Kopfbewegung seine zwei Hände und fasst mit den Schulterknöpfen des angeschlossenen Logitech-Gamepads zu. Sofern beide Hände am in den Berg geschlagenen Seilzug sind, wird man automatisch hinaufgezogen.
Um einen herum wuseln zahlreiche Flugsaurier, denen wir bedächtig beim Starten und Landen zusehen, ab und an bröckeln auch ein paar Steine von der Wand oder wir fassen mit den Händen nach dem Fungus, der die Steine bedeckt.
Das fertige Spiel soll die Half-Moon-Steuerung von Oculus nutzen, um die Hände besser zu steuern – aktuell müssen sie noch mit Blicken ausgerichtet werden. Gerade wenn man schon einmal die Valve-VR-Erfahrung erlebt hat, wirkt diese Art der Steuerungseingabe nahezu antik und unnötig limitierend.
Atmosphärisch und technisch ist die VR-Erfahrung aber äußerst gelungen. Als neben uns ein anderer Spieler beginnt, das Thema von Jurassic Park zu summen, stimmen wir mit ein und erklimmen das letzte Stück der Steilwand. Oben angekommen, müssen noch vier Objekte gescannt werden, unter anderem ein abgestürztes Raumschiff.
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