Cryengine: Crytek zeigt Raytracing auf Radeon Vega 56

Nicht nur Nvidias Turing-Grafikkarten beherrschen Raytracing, auch AMDs Radeon-Modelle: Die Raytracing-Demo von Crytek nutzt eine Voxel-basierte globale Beleuchtung für kameraunabhängige Reflexionen und Refraktionen in Echtzeit auf einer Vega 56 - die kostet derzeit rund 300 Euro.

Artikel veröffentlicht am ,
Szene aus der Neon-Noir-Techdemo
Szene aus der Neon-Noir-Techdemo (Bild: Crytek)

Crytek hat das Video einer Raytracing-Techdemo namens Neon Noir veröffentlicht, welche auf der Cryengine 5.5 läuft und mit einer Radeon RX Vega 56 von AMD in Echtzeit gerendert wird. Crytek nutzt hierfür Voxel-based Global Illumination (SVOGI) in einer experimentellen Variante, denn offiziell soll die Cryengine 5.5 erst später im Jahr neben den bisherigen Offline-Raytracing-Schatten auch Echtzeit-SVOGI samt Reflexionen und Refraktionen unterstützen. Abseits davon setzt auch Crytek auf einen Rasterizer, welcher um Raytracing-Effekte erweitert wird.

Stellenmarkt
  1. Senior Softwareentwickler (m/w/d) in der Anwendungsentwicklung
    Allianz Technology SE, Unterföhring
  2. Product Owner (m/w/d) - Cloud Plattform
    STRABAG BRVZ GMBH & CO.KG, Stuttgart, Köln, Berlin, Frankfurt am Main, Wien (Österreich)
Detailsuche

Die Neon-Noir-Demo ist Crytek zufolge Hersteller-agnostisch und funktioniert auf AMD- wie Nvidia-Grafikkarten. Zumindest Endkunden können Raytracing bisher nur in ausgewählten Spielen und mit einer Geforce RTX nutzen, da den Radeon-Modellen bisher ein entsprechender Treiber fehlt. Dedizierte Hardware-Einheiten haben AMDs Polaris- und Vega-Chips nicht, einzig Nvidia verbaut RT-Cores in den Geforce RTX; die Titan V ohne solche ist aber auch für Raytracing freigeschaltet.

Ein Raytracing-Treiber für AMD-Karten existiert intern und offenbar ist die Leistung einer Radeon RX Vega 56 für 300 Euro hoch genug, um die Techdemo in unbekannter Auflösung und Bildrate darstellen zu können. Raytracing erfordert zumindest bei bisherigen Implementierungen noch Direct3D 12 als Grafikschnittstelle, weil Microsofts DXR (DirectX Raytracing) diese nutzt; unter Vulkan existiert zudem eine proprietäre Nvidia-Erweiterung.

Alle Reflexionen in Neon Noir sind laut Crytek komplett ohne Screen-Space-Reflections erstellt worden, was erklärt, warum sich Straßenzüge samt Ampeln in Pfützen spiegeln, obwohl die virtuelle Kamera diese nicht zeigt. Das klappt allerdings auch ohne Raytracing, beispielsweise in der Unreal Engine 4 per Planar Reflections, auch in Hitman 2 (Glacier-Engine) The Division 2 (Snowdrop-Engine) gibt es optisch Ähnliches.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


bulli007 28. Mär 2019

Warum gibt es immer nur Videos und keine Techdemos zum runterladen und ausführen? Läuft...

Mimimimimi 19. Mär 2019

Stimmt, wer erinnert sich nicht an das heftige Ruckeln von Kinofilmen, bei denen das...

Bigfoo29 18. Mär 2019

Also ich sags mal so: Ich hab mir grad für ~400 Euro eine "Konsolen-Alternative...

SinoBoeckmann 18. Mär 2019

Falscher Post.

knete 18. Mär 2019

der war schon 2010 gemacht. gtx 480 - design garage



Aktuell auf der Startseite von Golem.de
Corona-Warn-App
Jede geteilte Warnung kostete 100 Euro

Die Bundesregierung hat für die Corona-Warn-App bisher mehr als 130 Millionen Euro ausgegeben. Derzeit gibt es besonders viele rote Warnungen.

Corona-Warn-App: Jede geteilte Warnung kostete 100 Euro
Artikel
  1. Dice: Update-Roadmap für Battlefield 2042 vorgestellt
    Dice
    Update-Roadmap für Battlefield 2042 vorgestellt

    Ob das reicht? Das Entwicklerstudio Dice hat seine Pläne für Battlefield 2042 vorgestellt. Der Shooter hat extrem niedrige Spielerzahlen.

  2. Activision Blizzard: Was passiert mit Call of Duty, Diablo und Xbox Game Pass?
    Activision Blizzard
    Was passiert mit Call of Duty, Diablo und Xbox Game Pass?

    Playstation als Verlierer und Exklusivspiele für den Xbox Game Pass: Golem.de über die bislang größte Übernahme durch Microsoft.
    Eine Analyse von Peter Steinlechner

  3. Glasfaser in Freiburg: Telekom kommt wegen wirrer Auflagen nicht weiter
    Glasfaser in Freiburg
    Telekom kommt wegen wirrer Auflagen nicht weiter

    Um Bauwurzeln zu schonen, sollte die Telekom in Freiburg Glasfaser im Zickzack ausbauen. Das dortige Tiefbauamt lehnte den Plan des Gartenbauamtes aber ab.

Du willst dich mit Golem.de beruflich verändern oder weiterbilden?
Zum Stellenmarkt
Zur Akademie
Zum Coaching
  • Schnäppchen, Rabatte und Top-Angebote
    Die besten Deals des Tages
    Daily Deals • LG OLED 55" 120Hz 999€ • MindStar (u.a. NZXT WaKü 129€, GTX 1660 499€) • Seagate Firecuda 530 1TB inkl. Kühlkörper + 20€ PSN-Guthaben 189,90€ • HP Omen Gaming-Stuhl 319€ • Sony Pulse 3D Wireless PS5 Headset 79,99€ • Huawei MateBook 16,1" 16GB 512GB SSD 709€ [Werbung]
    •  /