Cruise: Softbank investiert Milliarden in Roboterauto-Firma von GM

Die GM-Tochter Cruise erhält mehrere Milliarden US-Dollar(öffnet im neuen Fenster) für die Entwicklung eines Roboter-Taxidienstes. Dabei sollen autonom fahrende Autos Kunden transportieren.
Der Investitionsfonds des japanischen Technologiekonzerns Softbank steckt rund 2,25 Milliarden US-Dollar (etwa 1,9 Milliarden Euro) in Cruise. Schon 2019 solle ein Robotertaxi auf den Markt kommen, das kommerziell genutzt werden könne, kündigte General Motors an.
Softbank verfolgt einen zweistufigen Ansatz. Zunächst werden 900 Millionen US-Dollar investiert, um die Fahrzeuge marktreif zu machen. Anschließend sollen weitere 1,35 Milliarden US-Dollar für den Aufbau des Fahrdienstes fließen. Softbank erhält am Ende 19,6 Prozent an Cruise, während die restlichen Anteile bei GM verbleiben sollen. GM investiert 1,1 Milliarden US-Dollar in Cruise.





Ein autonomer Fahrdienst könnte bei Autofirmen für neues Wachstum sorgen. Die meisten dieser Unternehmen haben jedoch keine Erfahrungen mit Taxidiensten, autonome Fahrzeuge haben noch erhebliche Schwierigkeiten zu überwinden, und auch ihr Image hat durch Unfälle in der Erprobungsphase gelitten.

Neben Cruise arbeiten zahlreiche andere Unternehmen an autonomen Fahrdiensten. So erforschen etwa Uber und das chinesische Didi Chuxing derartige Technik.
Die GM-Tochterfirma Cruise Automation brachte Ende 2017 nach eigenen Angaben als erster Hersteller ein autonomes Auto zur Serienreife. Die Software war aber offenbar noch nicht fertig. Ob das Auto ästhetischen Anforderungen genügt, darf bezweifelt werden.



