Abo
  • Services:

Cruise: Honda investiert Milliarden in autonom fahrendes Auto

Die General-Motors-Firma Cruise, die autonom fahrende Autos entwickelt, erhält ingesamt 2,75 Milliarden US-Dollar von Honda. Zusammen soll ein autonomes Fahrzeug entwickelt werden.

Artikel veröffentlicht am ,
Teaserbild des autonom fahrenden Autos von Cruise
Teaserbild des autonom fahrenden Autos von Cruise (Bild: GM)

Die GM-Tochter Cruise Automation hat vom japanischen Automobilhersteller Honda eine Investition von ingesamt 2,75 Milliarden Dollar zugesagt bekommen, wovon zunächst einmal eine Tranche von 750 Millionen Dollar überwiesen wird. In den kommenden zwölf Jahren sollen zusätzlich 2 Milliarden US-Dollar investiert werden. Dafür erhält Honda einen Anteil von 5,7 Prozent an Cruise.

Stellenmarkt
  1. BWI GmbH, Bonn
  2. Robert Bosch GmbH, Stuttgart

Nach der kürzlich angekündigten Investition von Softbank in Höhe von 3 Milliarden US-Dollar und einer 19,6-prozentigen Beteiligung erhöht sich damit die Bewertung von Cruise auf 14,6 Milliarden US-Dollar. Für ein Unternehmen, das noch kein kommerziell verwertbares Produkt hat, ist das ein enormer Vertrauensvorschuss.

Der japanische Mobilfunkkonzern Softbank verfolgt wie Honda einen zweistufigen Ansatz. Zunächst wurden von Softbank 900 Millionen US-Dollar investiert, um die Fahrzeuge marktreif zu machen. Anschließend sollen weitere 1,35 Milliarden US-Dollar für den Aufbau des Fahrdienstes fließen.

Die Investition von Honda kommt etwa neun Monate später, nachdem GM angekündigt hat, ab 2019 öffentliche Fahrdienste mit selbstfahrenden Fahrzeugen ohne manuelle Steuerung wie Lenkräder und Pedale einzuführen.

General Motors übernahm Cruise 2016 selbst für eine Milliarde US-Dollar. GM hat seitdem viel Geld in seine Unternehmung gesteckt und Hunderte von Ingenieuren eingestellt. Parrallel zur Ankündigung, dass Honda in das Unternehmen einsteigt, zeigte Cruise ein erstes Foto seines Fahrzeugs.

  • Cruise Automation will ein serienreifes autonomes Auto entwickelt haben. (Bild: Cruise Automation)
  • Die Tochterfirma von General Motors lässt die Wagen auf Basis des Chevrolet Bolt in Michigan produzieren. (Bild: Cruise Automation)
  • Auf dem Dach sind fünf Rotations-Laserscanner montiert. (Bild: Cruise Automation)
  • Der auffällige Dachaufbau enthält zudem Kameras und vermutlich weitere Sensoren wie Radare. (Bild: Cruise Automation)
  • GM hat bereits 50 Autos produziert, die demnächst in San Francisco als Taxi-Dienst unterwegs sein sollen. (Bild: Cruise Automation)
Cruise Automation will ein serienreifes autonomes Auto entwickelt haben. (Bild: Cruise Automation)

Cruise Automation brachte Ende 2017 nach eigenen Angaben als erster Hersteller ein autonomes Auto zur Serienreife. Die Software war aber offenbar noch nicht fertig. Ob das Auto ästhetischen Anforderungen genügt, darf bezweifelt werden.



Anzeige
Hardware-Angebote
  1. täglich neue Deals bei Alternate.de
  2. ab 399€
  3. (reduzierte Überstände, Restposten & Co.)

bazoom 04. Okt 2018 / Themenstart

...bei dem die Software noch nicht fertig ist. Ja ne, is klar...:D

Kommentieren


Folgen Sie uns
       


BMW stellt seinen Formel-E-Rennwagen vor - Bericht

BMW setzt auf elektrischen Motorsport: Die Münchener treten als zweiter deutscher Autohersteller in der Rennserie Formel E an. BMW hat in München das Fahrzeug für die Saison 2018/19 vorgestellt.

BMW stellt seinen Formel-E-Rennwagen vor - Bericht Video aufrufen
Apple Watch im Test: Auch ohne EKG die beste Smartwatch
Apple Watch im Test
Auch ohne EKG die beste Smartwatch

Apples vierte Watch verändert das Display-Design leicht - zum Wohle des Nutzers. Die Uhr bietet immer noch mit die beste Smartwatch-Erfahrung, auch wenn eine der neuen Funktionen in Deutschland noch nicht funktioniert.
Ein Test von Tobias Költzsch

  1. Smartwatch Apple Watch Series 4 mit EKG und Sturzerkennung
  2. Smartwatch Apple Watch Series 4 nur mit sechs Modellen
  3. Handelskrieg Apple Watch und anderen Gadgets drohen Strafzölle

Passwörter: Eine vernünftige Maßnahme gegen den IoT-Irrsinn
Passwörter
Eine vernünftige Maßnahme gegen den IoT-Irrsinn

Kalifornien verabschiedet ein Gesetz, das Standardpasswörter verbietet. Das ist ein Schritt in die richtige Richtung, denn es setzt beim größten Problem von IoT-Geräten an und ist leicht umsetzbar.
Ein IMHO von Hanno Böck

  1. Retrogaming Maximal unnötige Minis
  2. Streaming Heilloses Durcheinander bei Netflix und Amazon Prime
  3. Sicherheit Ein Lob für Twitter und Github

Life is Strange 2 im Test: Interaktiver Road-Movie-Mystery-Thriller
Life is Strange 2 im Test
Interaktiver Road-Movie-Mystery-Thriller

Keine heile Teenagerwelt mit Partys und Liebeskummer: Allein in den USA der Trump-Ära müssen zwei Brüder mit mexikanischen Wurzeln in Life is Strange 2 nach einem mysteriösen Unfall überleben. Das Adventure ist bewegend und spannend - trotz eines grundsätzlichen Problems.
Von Peter Steinlechner

  1. Adventure Leisure Suit Larry landet im 21. Jahrhundert

    •  /