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Crowdfunding: Videokamera Panacast filmt im Breitformat

Panacast ist eine Videokamera, die aus sechs Kameras besteht. Deren Bilder werden in Echtzeit zu einem 200-Grad-Bild montiert und dann übers Internet gestreamt.

Artikel veröffentlicht am ,
Panacast: Interaktion mit dem Stream per Gesten
Panacast: Interaktion mit dem Stream per Gesten (Bild: Altia Systems)

Panacast ist eine Videokamera für Telekonferenzen. Die von dem US-Unternehmen Altia Systems entwickelte Kamera nimmt ein breites Bild auf, das einen breiteren Aufnahmewinkel hat als eine herkömmliche Videokamera.

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Das System besteht aus sechs Videokameras, die in einem runden großen Gehäuse sitzen. Sie decken zusammen einen Blickwinkel von 200 Grad ab. In dem Gehäuse befindet sich zudem eine Bildverarbeitungseinheit, die sechs Kamerabilder in Echtzeit zu einem Panoramabild montiert. Dieses wird dann über das Internet in HD-Qualität gestreamt.

Das System steht auf einem knapp 40 Zentimeter hohen Fuß, auf dem oben das etwa 14 Zentimeter große Kameragehäuse sitzt. Das Bild der Kameras ist ab 30 Zentimeter scharf. Das Panoramavideo hat eine Auflösung von 2.700 x 540 Pixel, die Bildrate beträgt 60 Frames pro Sekunde.

Montagefehler

Panacast ist auf einem Bereich von etwa 1,80 Metern bis 6 Metern optimiert. Befänden sich Objekte außerhalb dieses Bereichs, könne es sein, dass die Bilder nicht richtig montiert würden und die Übergänge erkennbar seien, erklären die Entwickler. Vor allem bei Objekten, die näher an der Kamera sind, könne es zu Fehlern kommen.

  • Panoramakamera Panacast (Bild: Altia Systems)
  • Die Bilder werden übers Netz gestreamt. Software und Apps gitb es für verschiedene Plattformen. (Bild: Altia Systems)
Panoramakamera Panacast (Bild: Altia Systems)

Der Stream soll auf dem Computer (Mac ab OS X 10.6 und Windows ab XP) sowie auf mobilen Geräten (Android ab Version 2.3.3 und iOS ab Version 5) genutzt werden. Entsprechende Software und Apps will das Unternehmen Altia Systems anbieten.

Gedacht sei Panacast in erster Linie für Videokonferenzen: Die Kamera biete nicht den eingeschränkten Blickwinkel einer herkömmlichen Videokamera, sondern ein Gesichtsfeld, wie es ein Mensch auch habe, sagt Altia. Der Nutzer habe so den Eindruck, als sei er selbst vor Ort. Eine Möglichkeit, das Video aufzuzeichnen, gebe es derzeit nicht. Eine solche Funktion werde aber erwogen.

Gestensteuerung

Da sich das Format des Bildes von dem eines normalen Videos unterscheidet - es ist deutlich breiter -, kann der Nutzer je nach Bildschirm den Ausschnitt anpassen. Auf einem Smartphone wird er vielleicht auf den Sprecher in einer Gruppe zoomen. Ergreift ein anderer das Wort, kann der Nutzer mit Gesten das Bild so verschieben, dass der neue Sprecher sichtbar wird. Das wird über die bekannten Gesten gehen.

Altia Systems hat Panacast auf Kickstarter eingestellt und will über die Crowdfunding-Plattform 15.000 US-Dollar einnehmen. In den ersten Tagen sind bereits knapp 27.000 US-Dollar zusammengekommen. Das Projekt läuft noch bis zum 1. Januar 2013.

Eine Panacast soll nach Angaben von Altia knapp 700 US-Dollar kosten. Auf Kickstarter bietet das Unternehmen die Kamera ab knapp 400 US-Dollar an. Diese Exemplare sind aber schon weg. Die ersten Panacasts sollen im Januar 2013 ausgeliefert werden.

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dNsl9r 15. Nov 2012

...ähnliches von Microsoft? Ich meine wir hatten bei meinem alten Arbeitgeber sowas im...

Anonymer Nutzer 15. Nov 2012

...


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