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Crowdfunding: Vello zeigt E-Lastenfahrrad aus Titan mit 24 kg Gewicht

Das Vello Sub ist ein E-Lastenfahrrad, das mit Titanrahmen 24 kg auf die Waage bringt. Das zulässige Gesamtgewicht soll 210 kg betragen.
/ Andreas Donath
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Vello Sub (Bild: Indiegogo)
Vello Sub Bild: Indiegogo

Das E-Lastenrad Vello Sub ist mit 20 Zoll großen Rädern ausgerüstet, 180 cm lang und soll mit 24 kg in der Luxus-Version aus Titan besonders leicht ausfallen. Das Rad des österreichischen Unternehmens wird per Crowdfunding finanziert und soll bis zu 210 kg zulässiges Gesamtgewicht ermöglichen. Für den Transport des E-Bikes lassen sich Lenker und Pedale einklappen, so dass es nur noch 29 cm breit ist.

Die Tretunterstützung wird mit einem 250-Watt-Motor von Bosch realisiert. Dieser bringt ein Drehmoment von 85 Newtonmeter auf. Dazu kommt je nach Ausstattung ein Akku von Bosch mit 400 bis 545 Wattstunden pro Stück. Ein zweiter Akku kann nachgerüstet werden. Nach Herstellerangaben ist mit zwei Akkus eine Reichweite von bis zu 250 Kilometer möglich, wobei diese von Faktoren wie Straßenbelag, Zuladung und der Topografie sowie dem Grad der Unterstützung beeinflusst wird.

Von Magura stammen die hydraulischen Scheibenbremsen mit Vier-Kolben-System. Dazu kommt eine Beleuchtung des Herstellers Supernova. Als Gangschaltung ist eine Nabenschaltung verfügbar und auch ein Single-Speed-Antrieb ist bestellbar.

Der Hersteller bietet das Bike in verschiedenen Varianten an. Der Preis für die günstigste Variante mit Stahlrahmen und 400-Wh-Akku liegt bei 3.568 Euro, mit Nabenschaltung steigt er auf 4.164 Euro. Wer den Titanrahmen wählt und damit die 24 kg Systemgewicht erreichen will, muss 4.461 Euro (Single-Speed) beziehungsweise 5.056 Euro (Nabenschaltung) ausgeben. Die Finanzierung wird über die Crowdfunding-Plattform Indiegogo(öffnet im neuen Fenster) realisiert. Die Auslieferung soll Mitte 2023 erfolgen.

Ein paar Worte zum Crowdfunding

Bei Crowdfunding-Projekten auf Plattformen wie Kickstarter und Indiegogo gibt es immer wieder Gründe, weshalb die Projekte scheitern: Die Gründer sind zu unerfahren oder werden von Produktionspartnern hintergangen, die Preiskalkulation ist falsch oder die Produkte funktionieren nicht, weil sie falsch konstruiert wurden oder eine schlechte Qualität haben. In diesen Fällen erhalten Kunden ihr eingesetztes Geld nicht zurück. Es gibt aber auch eine große Zahl von Projekten, die erfolgreich durchgeführt werden.


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