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Kickstarter funktioniert vor allem für Hardware, Software und Videospiele.
Kickstarter funktioniert vor allem für Hardware, Software und Videospiele. (Bild: Screenshot Zeit Online)

Die 'Kickback Machine' macht alle Projekte öffentlich

Pi überarbeitete ihre Analyse daraufhin mit Hilfe des Wirtschaftsprofessors Ethan Mollick von der Universität Pennsylvania für eine größere Studie. Die beiden kamen unter anderem zu dem Ergebnis, dass nicht nur weniger als die Hälfte aller Projekte das Ziel erreicht, sondern dass auch die Art des Produkts entscheidend ist. Erfolgreich sind vor allem Kampagnen im Hardware, Software und Videospielsegment. Und auch bei den vermeintlich erfolgreichen Projekten machten sie überraschende Beobachtungen: Rund 75 Prozent aller erfolgreich finanzierten Kampagnen gelang es nicht, das Produkt in der angegebenen Zeit zu liefern.

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Kickstarter reagierte inzwischen auf die Beobachtungen und Analysen von Misener und Pi. Am 21. Juni machte das Unternehmen erstmals seine Projektzahlen öffentlich und aktualisiert sie seitdem regelmäßig auf der Website. Demnach waren aktuell tatsächlich nur 44 Prozent der knapp 68.000 eingereichten Projekte erfolgreich. Allerdings, und das betont das Unternehmen, seien 82 Prozent aller Kampagnen erfolgreich, die über 20 Prozent der gewünschten Mittel aufbringen. Wer also die erste Hürde nimmt, hat gute Chancen auf die erfolgreiche Finanzierung seiner Idee.

Ein Archiv für Crowdfunding-Neulinge

Doch wie erreicht man diese Popularität, wenn man nicht schon von Anfang an zahlreiche Unterstützer hat? Für Dan Misener geht das vor allem aus dem Lernen aus den Fehlern anderer. Ihm geht die neue Transparenz Kickstarters nicht weit genug und er gründete deshalb vergangene Woche die Website Kickback Machine. Sie zeigt alle Kickstarter-Kampagnen seit Juni 2012 an - ob erfolgreich abgeschlossen oder nicht. Genau jene also, die es weder bei Google noch bei Kickstarter selbst zu sehen gibt. Angelehnt an die Internet Wayback Machine, die alte Versionen von Websites speichert, ist die Kickback Machine ein Archiv von Kickstarter.

Misener geht es dabei nicht darum, den Crowdfunding-Dienst oder die Initiatoren gescheiterter Projekte bloßzustellen. Er sieht die Kickback Machine als Recherche-Tool für künftige Crowdfunder: "Aus jedem Projekt, ob erfolgreich oder nicht, kann man etwas lernen", sagt Misener. Ähnlich formulierte es auch Scott Steinberg, der Autor des erfolgreichen Ratgebers The Crowdfunding Bible, der Misener zu seiner Idee inspiriert hatte: Wer Crowdfunding betreiben möchte, muss zunächst die feinen Unterschiede zwischen einem erfolgreichen und einem gescheiterten Projekt erkennen. Und das geht schließlich nur, wenn man auch die erfolglosen Versuche sehen kann.

 Crowdfunding: Kickstarter versteckt erfolglose Projekte

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DennisV2 24. Aug 2012

Steht doch direkt auf der ersten Seite von kickstarter! "If the project succeeds in...

fratze123 20. Aug 2012

viel mehr interessieren mich projekte, die scheitern, NACHDEM sie finanziert wurden...

madMatt 20. Aug 2012

Macht Ihr doch auch so, oder wo ist da jetzt der Unterschied? Wenn ich sämtliche Artikel...

dollar 18. Aug 2012

http://www.gulli.com/news/12846-g-data-versus-gamerdeals-update-2010-06-03 http://board...

irata 18. Aug 2012

Ja und nein. Das lernen sie sowieso, wenn sie es nicht schon wissen. Man kann es auch...



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