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Crowdfunding: Kickstarter unterstützt ab Herbst deutsche Projekte

Bisher konnte man sich von Deutschland aus zwar an Kickstarter-Projekten beteiligen, aber die Plattform ließ sich nicht für Projekte von deutschen Unternehmen nutzen. Das soll sich bald ändern, wie Kickstarter nun selbst bekanntgab.

Artikel veröffentlicht am ,
Kickstarter kommt nach Deutschland
Kickstarter kommt nach Deutschland (Bild: Andreas Donath/Golem.de)

Der deutsche Branchendienst Meedia hat bei einem Besuch bei Kickstarter erfahren, dass der Dienst im Herbst 2014 auch die Finanzierung für Projekte aus Deutschland über seine Plattform ermöglichen will. Dem Bericht zufolge war dies bisher nicht machbar, "weil der Bezahlprozess für europäische Bürger noch nicht eingerichtet ist." Dies bezieht sich aber nur auf von Deutschen selbst eingestellte Projekte, bereits existierende Kickstarter konnte man auch bisher schon von Deutschland aus unterstützen. Andere Crowdfunding-Anbieter wie Indiegogo oder Seedmatch lassen sich schon länger für deutsche Anbieter nutzen.

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Der Urvater des Crowdfunding, Kickstarter, der in den ersten Jahren vor allem durch Technikprojekte bekanntwurde, wandelt sich inzwischen stark, wie Meedia berichtet. Nicht mehr nur Projekte wie die mit 2,5 Millionen US-Dollar finanzierte VR-Brille Oculus Rift werden angeboten. So sei unter anderem Journalismus eine "massiv große Kategorie", sagte eine Sprecherin von Kickstarter.

Anders als manchmal angenommen handelt es sich bei Kickstarter nicht um eine Plattform zum Einsammeln von Spenden für ein Projekt. Vielmehr werden die zugesagten Beträge der Unterstützer erst fällig, wenn die Gesamtsumme erreicht ist. Dann ist der Anbieter auch verpflichtet, die geplanten Produkte herzustellen. Damit ist Kickstarter eine Plattform, auf der man Dinge kaufen kann, die noch nicht fabriziert wurden.

Bei vielen so finanzierten Projekten kommt es aber immer wieder zu Verzögerungen bei der Auslieferung, was oft daran liegt, dass viele der dort aktiven Unternehmen noch sehr jung sind. Probleme bei der Massenproduktion, der Logistik und Zoll- sowie Sicherheitsbestimmungen geben die Startups immer wieder als Grund für eine verspätete Lieferung an. Auch die Kunden selbst müssen bei der Unterstützung von Kickstartern bedenken, dass beispielsweise ein Import aus den USA Probleme mit dem Zoll verursachen kann. Viele Anbieter weisen nun aber darauf hin, dass noch Zölle anfallen können, und achten auch auf regulatorische Bedingungen wie das CE-Kennzeichen.



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Anonymer Nutzer 13. Jul 2015

Vor drei Tagen ist das Kleinanlegerschutzgesetz in Kraft getreten. Was bedeutet das für...

gumpelmaier 19. Aug 2014

Mein Kollege Karsten Wenzlaff hat darüber mal gebloggt: http://www.ikosom.de/2014/02/08...

Hotohori 23. Jun 2014

Das würde ich so nicht sagen, ich bin jedenfalls mal gespannt was so alles für Projekte...

ichbinhierzumfl... 20. Jun 2014

Ein echter Kalauer :)


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