Abo
  • IT-Karriere:

Crowdfunding: Die Masse macht's

3D-Drucker, Raumanzüge, Funkchips, Computerspiele - Crowdfunding hat sich 2012 zu einer anerkannten Möglichkeit entwickelt, Projekte zu finanzieren. Doch nicht mehr nur Produkte werden von der Masse finanziert. Auch Unternehmen, Wissenschaftler oder soziale Projekte wollen Geld.

Artikel veröffentlicht am ,
Smartphone-Roboter Rom: 1,5 Millionen US-Dollar für den Haben-wollen-Effekt
Smartphone-Roboter Rom: 1,5 Millionen US-Dollar für den Haben-wollen-Effekt (Bild: Romotive)

Tolle Idee im Kopf, aber kein Geld, sie umzusetzen? Die Banken, die Wirtschaft oder der Staat wollen keines geben? Früher mussten in dem Fall die Oma, die Eltern oder die Freunde herhalten. Heute soll die Internetgemeinde Geld geben. Und sie gibt, wie Spieleentwickler Tim Schafer feststellen konnte: Er bekam für ein Spieleprojekt gleich mehrere Millionen US-Dollar zugesagt.

Crowdfunding nennt sich das Prinzip. Statt ein Projekt komplett aus einer Quelle zu finanzieren, sollen viele Spender das Budget mit Kleinbeträgen zusammenstoppeln. Auf Plattformen wie Kickstarter, Indiegogo oder - hierzulande - Startnext können Kreative ihre Idee einstellen und um die Gunst und den Geldbeutel ihrer potenziellen Abnehmer buhlen.

Sperrkonto

Das Geld überweisen die Spender auf ein Sperrkonto. Um sie zu schützen, schüttet etwa Kickstarter nur dann Geld aus, wenn in der vom Initiator eines Projekts angegebenen Frist die angestrebte Summe zugesagt worden ist. Komme das Geld nicht zusammen, erhielten die Spender ihr Geld zurück und der Initiator gehe leer aus, erklärte Kickstarter-Sprecher Justin Kazmark im Gespräch mit Golem.de.

Kommt indes mehr zusammen - manche Projekte haben gleich das Mehrfache der vorgegebenen Summe erzielt -, darf sich der Initiator das überschüssige Geld nicht in die eigene Tasche stecken. Was für ein Projekt gespendet werde, müsse auch in dieses fließen, betonte Kazmark. Eine Kontrolle darüber gibt es allerdings nicht.

Lieferschwierigkeiten

Stellenmarkt
  1. VBL. Versorgungsanstalt des Bundes und der Länder, Karlsruhe
  2. Schöck Bauteile GmbH, Baden-Baden

Wer bislang vergeblich auf ein Produkt wartet, für das er gespendet hat, muss sich aber noch keine Sorgen machen. Eine Lieferung zu dem in der Crowdfunding-Kampagne genannten Zeitpunkt sei eher unwahrscheinlich, hat der US-Fernsehsender CNN herausgefunden: Von 50 untersuchten Projekten hätten gerade mal acht ihren angekündigten Liefertermin eingehalten.

Im Schnitt hingen die Entwickler ihrem Zeitplan um zwei Monate hinterher. Den Rekord halte eine Espressomaschine: Die sei schon neun Monate überfällig, werde aber voraussichtlich nicht vor Mitte 2013 ausgeliefert. Bei den analysierten Projekten handelte es sich um die 50 am höchsten finanzierten Projekte, deren angekündigter Liefertermin November 2012 oder früher war. Die Zahl der Wartenden ist groß: knapp 420.000 Nutzer, die insgesamt rund 40,3 Million US-Dollar aufbrachten.

Nicht zuletzt ist das Crowdfunding auch ein gutes Geschäftsmodell für die Plattform selbst: Kickstarter sichert sich fünf Prozent der Einnahmen bei einem erfolgreichen Projekt zu.

iPhone-Roboter, Raumanzug und elektronische Suchhilfe 
  1. 1
  2. 2
  3. 3
  4. 4
  5. 5
  6. 6
  7. 7
  8.  


Anzeige
Spiele-Angebote
  1. (-75%) 6,25€
  2. 4,99€
  3. (-67%) 17,99€

xunglaublichx 26. Dez 2012

Nur so aus interesse, gibt es bereits fertige Produkte die aus Crowdfunding (egal ob...

coelna 25. Dez 2012

Ich weiß nicht wie es bei Kickstarter ist, aber bei Indiegogo ziehen die das Geld sofort...


Folgen Sie uns
       


Radeon RX 5700 (XT) - Test

Die Navi-10-Grafikkarten schlagen die Geforce RTX 2060(S), benötigen aber etwas mehr Energie und unterstützen kein Hardware-Raytracing, dafür sind sie günstiger.

Radeon RX 5700 (XT) - Test Video aufrufen
Arbeit: Hilfe für frustrierte ITler
Arbeit
Hilfe für frustrierte ITler

Viele ITler sind frustriert, weil ihre Führungskraft nichts vom Fach versteht und sie mit Ideen gegen Wände laufen. Doch nicht immer ist an der Situation nur die Führungskraft schuld. Denn oft verkaufen die ITler ihre Ideen einfach nicht gut genug.
Von Robert Meyer

  1. IT-Fachkräftemangel Freie sind gefragt
  2. Sysadmin "Man kommt erst ins Spiel, wenn es brennt"
  3. Verdeckte Leiharbeit Wenn die Firma IT-Spezialisten als Fremdpersonal einsetzt

Galaxy Note 10 im Hands on: Samsungs Stift-Smartphone kommt in zwei Größen
Galaxy Note 10 im Hands on
Samsungs Stift-Smartphone kommt in zwei Größen

Samsung hat sein neues Android-Smartphone Galaxy Note 10 präsentiert - erstmals in zwei Versionen: Die Plus-Variante hat ein größeres Display und einen größeren Akku sowie eine zusätzliche ToF-Kamera. Günstig sind sie nicht.
Ein Hands on von Tobias Költzsch

  1. Werbung Samsung bewirbt Galaxy Note 10 auf seinen Smartphones
  2. Smartphone Samsung präsentiert Kamerasensor mit 108 Megapixeln
  3. Galaxy Note 10 Samsung korrigiert Falschinformation zum Edelstahlgehäuse

Raspberry Pi 4B im Test: Nummer 4 lebt!
Raspberry Pi 4B im Test
Nummer 4 lebt!

Das Raspberry Pi kann endlich zur Konkurrenz aufschließen, aber richtig glücklich werden wir mit dem neuen Modell des Bastelrechners trotz bemerkenswerter Merkmale nicht.
Ein Test von Alexander Merz

  1. Eben Upton Raspberry-Pi-Initiator spielt USB-C-Fehler herunter
  2. 52PI Ice Tower Turmkühler für Raspberry Pi 4B halbiert Temperatur
  3. Kickstarter Lyra ist ein Gameboy Advance mit integriertem Raspberry Pi

    •  /