• IT-Karriere:
  • Services:

Crowdfunding: AR-Motorradhelm Skully ist gescheitert

Die Unterstützer des Motorradhelms Skully AR-1, der Zweiradfahrer mit Augmented Reality unterstützen sollte, verlieren ihr Geld. Auf der Crowdfunding-Plattform Indiegogo ist das Ende des Projekts, das 2,5 Millionen US-Dollar einsammelte, bekanntgegeben worden.

Artikel veröffentlicht am ,
Skully AR-1
Skully AR-1 (Bild: Indiegogo)

Träger des Motorradhelms Skully AR-1 sollten zahlreiche Informationen sehen können, ohne den Blick von der Straße zu nehmen. Dies sollte ein System aus Kamera, Display und Anbindung an das Smartphone des Fahrers ermöglichen. Die Entwicklung des Helms sollte über Indiegogo finanziert werden, was über 2,5 Millionen US-Dollar einbrachte. Pro Helm waren 1.400 bis 1.500 US-Dollar fällig. Doch das Projekt sei gescheitert, teilten die Anbieter in einem kurzen Statement auf der Crowdfunding-Plattform mit. Das Unternehmen werde Gläubigerschutz beantragen.

Stellenmarkt
  1. CipSoft GmbH, Regensburg
  2. Vodafone GmbH, Düsseldorf

Vor fast genau zwei Jahren tauchte der Helm auf Indiegogo auf. Laut einem Bericht von Buzzfeed wurde Klage gegen die beiden Gründer erhoben, weil sie angeblich das ihnen anvertraute Geld veruntreut hätten.

  • Skully AR-1 (Bild: Indiegogo)
  • Skully AR-1 (Bild: Indiegogo)
  • Skully AR-1 (Bild: Indiegogo)
Skully AR-1 (Bild: Indiegogo)

Der Helm sollte mit einem Mikrodisplay und einem auf Android basierenden Rechner ausgerüstet werden. Auf dem Display sollten Daten zur Strecke oder zur aktuellen Geschwindigkeit ins untere Sichtfeld eingeblendet werden. Eine Kamera sollte wie ein Rückspiegel den rückwärtigen Verkehr aufzeichnen. Ursprünglich sollte die Auslieferung im Mai 2015 erfolgen.

Ob das Projekt von vornherein als Betrug geplant war oder erst technische Schwierigkeiten dazu führten, dass der Helm nicht realisiert werden konnte, ist nicht bekannt.

Bei der Minidrohne Zano war hingegen Missmanagement die Ursache für das Scheitern des Crowdfunding-Projekts.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


Anzeige
Top-Angebote
  1. (u. a. Deal des Tages: Honor MagicBook 15 15,6 Zoll Full-HD-IPS Ryzen 5 für 548,53€, Asus ROG...
  2. (u. a. be quiet! Dark Rock Pro TR4 CPU-Kühler für 62,90€, be quiet! Dark Base Pro 900 rev.2 Big...
  3. 94,99€ (Bestpreis!)
  4. (u. a. Boxsets, Neuheiten, 10 Blu-rays für 50€, Hörspiele, Serien)

FaLLoC 10. Aug 2016

Der Abstand des Displays zum Auge wäre 5 cm. Wer das noch fokussieren kann, ist...

FaLLoC 10. Aug 2016

Nein. Dann wird versucht, das mit dem Geld umzusetzen. Und dass das gelingt, ist...

Hotohori 09. Aug 2016

Oder auch Perception Neuron, das ich damals gebackt habe. Das Konkurrenzprodukt für VR...

Siciliano 09. Aug 2016

Könnt ich mir sehr gut vorstellen, dass neue Ansätze allgemein gesprochen sehr, sehr...

JNZ 09. Aug 2016

...aber da wird in Zukunft schon noch was von anderen Herstellern kommen. Wie und in...


Folgen Sie uns
       


Helmholtz-Forscher arbeiten am Künstlichen Blatt - Bericht

Sonnenlicht spaltet Wasser: Ein Team von Helmholtz-Forschern bildet die Photosynthese technisch nach, um Wassesrtoff zu gewinnen.

Helmholtz-Forscher arbeiten am Künstlichen Blatt - Bericht Video aufrufen
Kumpan im Test: Aussehen von gestern, Technik von morgen
Kumpan im Test
Aussehen von gestern, Technik von morgen

Mit der Marke Kumpan Electric wollen drei Brüder aus Remagen den Markt für elektrische Roller erobern. Sie setzen auf den Look der deutschen Wirtschaftswunderjahre, wir haben ein Modell getestet.
Ein Praxistest von Dirk Kunde

  1. Venturi Wattman Rekordversuch mit elektrischem Motorrad mit Trockeneis
  2. Mobility Swapfiets testet Elektroroller im Abo
  3. Elektromobilität Volabo baut Niedrigspannungsmotor in Serie

Complex Event Processing: Informationen fast in Echtzeit auswerten
Complex Event Processing
Informationen fast in Echtzeit auswerten

Ob autonomes Fahren, Aktienhandel oder Onlineshopping: Soll das Ergebnis gut sein, müssen Informationen quasi in Echtzeit ausgewertet werden. Eine gute Lösung dafür: CEP.
Von Boris Mayer

  1. Musik Software generiert Nirvana-Songtexte
  2. mmap Codeanalyse mit sechs Zeilen Bash
  3. Digitale Kultur Demoszene wird finnisches Kulturerbe

HTTPS/TLS: Zwischenzertifikate von Tausenden Webseiten fehlerhaft
HTTPS/TLS
Zwischenzertifikate von Tausenden Webseiten fehlerhaft

Viele Webseiten müssen ihre Zertifikate tauschen, da sie von Zwischenzertifikaten ausgestellt wurden, die ein Sicherheitsrisiko darstellen.
Von Hanno Böck

  1. Nach Safari Chrome und Firefox wollen nur noch einjährige Zertifikate
  2. Sicherheitslücke GnuTLS setzt Session-Keys auf null
  3. Sectigo Abgelaufenes Root-Zertifikat entfacht Ärger

    •  /