Abo
  • Services:

Crowdfunding: AR-Motorradhelm Skully ist gescheitert

Die Unterstützer des Motorradhelms Skully AR-1, der Zweiradfahrer mit Augmented Reality unterstützen sollte, verlieren ihr Geld. Auf der Crowdfunding-Plattform Indiegogo ist das Ende des Projekts, das 2,5 Millionen US-Dollar einsammelte, bekanntgegeben worden.

Artikel veröffentlicht am ,
Skully AR-1
Skully AR-1 (Bild: Indiegogo)

Träger des Motorradhelms Skully AR-1 sollten zahlreiche Informationen sehen können, ohne den Blick von der Straße zu nehmen. Dies sollte ein System aus Kamera, Display und Anbindung an das Smartphone des Fahrers ermöglichen. Die Entwicklung des Helms sollte über Indiegogo finanziert werden, was über 2,5 Millionen US-Dollar einbrachte. Pro Helm waren 1.400 bis 1.500 US-Dollar fällig. Doch das Projekt sei gescheitert, teilten die Anbieter in einem kurzen Statement auf der Crowdfunding-Plattform mit. Das Unternehmen werde Gläubigerschutz beantragen.

Stellenmarkt
  1. Robert Bosch GmbH, Stuttgart
  2. CSL Behring GmbH, Marburg, Hattersheim am Main

Vor fast genau zwei Jahren tauchte der Helm auf Indiegogo auf. Laut einem Bericht von Buzzfeed wurde Klage gegen die beiden Gründer erhoben, weil sie angeblich das ihnen anvertraute Geld veruntreut hätten.

  • Skully AR-1 (Bild: Indiegogo)
  • Skully AR-1 (Bild: Indiegogo)
  • Skully AR-1 (Bild: Indiegogo)
Skully AR-1 (Bild: Indiegogo)

Der Helm sollte mit einem Mikrodisplay und einem auf Android basierenden Rechner ausgerüstet werden. Auf dem Display sollten Daten zur Strecke oder zur aktuellen Geschwindigkeit ins untere Sichtfeld eingeblendet werden. Eine Kamera sollte wie ein Rückspiegel den rückwärtigen Verkehr aufzeichnen. Ursprünglich sollte die Auslieferung im Mai 2015 erfolgen.

Ob das Projekt von vornherein als Betrug geplant war oder erst technische Schwierigkeiten dazu führten, dass der Helm nicht realisiert werden konnte, ist nicht bekannt.

Bei der Minidrohne Zano war hingegen Missmanagement die Ursache für das Scheitern des Crowdfunding-Projekts.



Anzeige
Blu-ray-Angebote
  1. 5€ inkl. FSK-18-Versand
  2. (u. a. 3 Blu-rays für 15€, 2 Neuheiten für 15€)
  3. 5€ inkl. FSK-18-Versand

FaLLoC 10. Aug 2016

Der Abstand des Displays zum Auge wäre 5 cm. Wer das noch fokussieren kann, ist...

FaLLoC 10. Aug 2016

Nein. Dann wird versucht, das mit dem Geld umzusetzen. Und dass das gelingt, ist...

Hotohori 09. Aug 2016

Oder auch Perception Neuron, das ich damals gebackt habe. Das Konkurrenzprodukt für VR...

Siciliano 09. Aug 2016

Könnt ich mir sehr gut vorstellen, dass neue Ansätze allgemein gesprochen sehr, sehr...

JNZ 09. Aug 2016

...aber da wird in Zukunft schon noch was von anderen Herstellern kommen. Wie und in...


Folgen Sie uns
       


Eine kurze Geschichte des CCC - die 1980er

DFÜ, BTX und KGB - wir zeigen die Anfänge des Chaos Computer Club im Video.

Eine kurze Geschichte des CCC - die 1980er Video aufrufen
Schwerlastverkehr: Oberleitung - aber richtig!
Schwerlastverkehr
Oberleitung - aber richtig!

Der Schwerlast- und Lieferverkehr soll stärker elektrifiziert werden. Dafür sollen kilometerweise Oberleitungen entstehen. Dass Geld auf diese Weise in LKW statt in die Bahn zu stecken, ist aber völlig irrsinnig!
Ein IMHO von Sebastian Grüner

  1. Ducati-Chef Die Zukunft des Motorrads ist elektrisch
  2. Softwarefehler Lime-Tretroller werfen Fahrer ab
  3. Hyundai Das Elektroauto soll automatisiert parken und laden

Padrone angesehen: Eine Mausalternative, die funktioniert
Padrone angesehen
Eine Mausalternative, die funktioniert

CES 2019 Ein Ring soll die Computermaus ersetzen: Am Zeigefinger getragen macht Padrone jede Oberfläche zum Touchpad. Der Prototyp fühlt sich bei der Bedienung überraschend gut an.
Von Tobias Költzsch

  1. Videostreaming Plex will Filme und Serien kostenlos und im Abo anbieten
  2. People Mover Rollende Kisten ohne Fahrer
  3. Solar Cow angesehen Elektrische Kuh gibt Strom statt Milch

Kaufberatung: Den richtigen echt kabellosen Bluetooth-Hörstöpsel finden
Kaufberatung
Den richtigen echt kabellosen Bluetooth-Hörstöpsel finden

Wer sie einmal benutzt hat, möchte sie nicht mehr missen: sogenannte True Wireless In-Ears. Wir erklären auf Basis unserer Tests, was beim Kauf von Bluetooth-Hörstöpseln beachtet werden sollte.
Von Ingo Pakalski

  1. Nuraphone im Test Kopfhörer mit eingebautem Hörtest und Spitzenklang
  2. Patent angemeldet Dyson soll Kopfhörer mit Luftreiniger planen

    •  /