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Crostini: Linux-Umgebung in ChromeOS verlässt Betaphase

Google I/O 2021
Nach drei Jahren Entwicklung ist Linux in ChromeOS stabil. Die Android-Umgebung wandert vom Container in eine VM und wird aktualisiert.
/ Sebastian Grüner
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Die Android-Umgebung in ChromeOS wird zu einer VM. (Bild: Google)
Die Android-Umgebung in ChromeOS wird zu einer VM. Bild: Google

Auf seiner Hausmesse I/O hat der Software-Hersteller Google zahlreiche Neuerungen für die Entwicklungsfähigkeiten seiner Chromebooks mit dem eigenen ChromeOS angekündigt(öffnet im neuen Fenster). Dazu zählt unter anderem, dass die Linux-Entwicklungsumgebung, wie Google die Linux-Integration nennt, nach mehr als drei Jahren Entwicklungsphase die Betaphase verlässt. Die dann stabile Version der Linux-Umgebung soll mit ChromeOS 91 ausgerollt werden, wie Androidcentral berichtet(öffnet im neuen Fenster).

Die Technik selbst wird von Google intern als Crostini bezeichnet und liefert eine Linux-Distribution innerhalb einer speziell abgesicherten VM (Virtuelle Maschine). Das soll es ermöglichen, übliche Programmieraufgaben auf Chromebooks auszuführen, obwohl deren Betriebssystem dafür klassischerweise nicht vorgesehen war. Google pries dies bei der offiziellen Ankündigung etwa mit Android Studio an. Zu der Linux-Umgebung hinzugekommen sind in der letzten Zeit unter anderem ein neues Terminal, besserer USB-Support, einfache Möglichkeiten, eine Port-Weiterleitung einzurichten oder auch eine GPU-Beschleunigung.

Darüber hinaus hat das ChromeOS-Team angekündigt, die ebenfalls mit dem System ausgelieferte Android-Umgebung von dem aktuellen genutzten Android 9 auf Version 11 zu aktualisieren. Darüber hinaus wird die App-Umgebung künftig nicht mehr in einem Container ausgeführt sondern direkt als virtuelle Maschine. Das soll nicht nur sicherer sein, sondern auch eine bessere Leistung bieten. Das Update auf Android 11 mit der VM werde in den kommenden Monaten umgesetzt.

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In seiner ChromeOS-Keynote(öffnet im neuen Fenster) hebt Google darüber hinaus aber auch die klassischen Web-Apps für ChromeOS sowie die neueren Progressive Web Apps (PWA) hervor, die sich nun leicht monetarisieren ließen. PWAs lassen sich inzwischen im Play Store in Chromes listen. Google nutzt dies, um seinen Nutzern speziell optimierte Desktop-PWAs vorzuschlagen, was zu gesteigerten Downloads führen soll.


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