Crimenetwork: Mehr als 200 Durchsuchungen in 15 Bundesländern

Umfangreiche Razzia gegen Nutzer eines kriminellen Marktplatzes: Dabei wurden mehr als 32 Personen vorläufig festgenommen.

Artikel veröffentlicht am , / dpa
Polizisten haben mehr als 200 Objekte wegen Cyberkriminalität durchsucht (Symbolbild).
Polizisten haben mehr als 200 Objekte wegen Cyberkriminalität durchsucht (Symbolbild). (Bild: Fabrizio Bensch/Reuters)

Im Zusammenhang mit einem illegalen Internet-Handelsplatz haben 229 Durchsuchungen in 15 Bundesländern stattgefunden. 32 Personen seien vorläufig festgenommen worden, teilten die Generalstaatsanwaltschaft Bamberg und das Polizeipräsidium Land Brandenburg am Mittwoch mit. Die meisten Einsätze fanden in Bayern mit 34 Durchsuchungen statt. In Österreich gab es im Zusammenhang mit der Aktion drei Durchsuchungen, in Polen eine.

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Mehr als 1.400 Polizisten waren demnach am Dienstag im Einsatz, um die mutmaßlichen Cyberkriminellen aufzuspüren. Sie hätten Wohnungen und Nebengebäude in allen Bundesländern mit Ausnahme von Thüringen durchsucht. Elf Personen befänden sich nun in Haft. Bereits am Montag hätten Brandenburger Spezialeinheiten einen der Hauptbeschuldigten in Berlin festgenommen. Bisher gingen die Ermittler bei dem 29-jährigen Brandenburger von mehr als 1.500 Straftaten aus.

Die Ermittler fanden nach eigenen Angaben Betäubungsmittel, diverse Waffen, digitale Währungen und Unterlagen der Nutzer von Crimenetwork.co. Außerdem hätten sie Datenträger mit mehr als 300 Terabyte, über 700 elektronische Geräte wie Laptops und Mobilfunktelefone sowie Bargeld im mittleren fünfstelligen Bereich sichergestellt.

Auf Crimenetwork.co werden den Angaben nach Informationen, Daten, Werkzeuge und Waren ausgetauscht, die aus Straftaten stammen oder für weitere Straftaten dienen. Die Nutzer könnten damit beispielweise Online-Bestellungen mit fremden Kontodaten bezahlen oder betrügerische Überweisungen tätigen.

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Außerdem werde die Plattform für den Verkauf von Betäubungsmitteln, Hacker-Tools, Botnetzen, Falschgeld, illegal beschaffter Konten- und Kreditkartendaten und Hieb- und Stichwaffen genutzt. Crimenetwork.co sei der Nachfolger des schon geschlossenen Forums Crimenetwork.biz.

Der Administrator sei im Mai vergangenen Jahres festgenommen worden, hieß es weiter. Das Bundeskriminalamt habe den damals 26-Jährigen aus Deutschland bei der Einreise gestoppt. Er befinde sich seitdem in Haft. Das Forum sei zeitgleich beschlagnahmt worden. "In akribischer Kleinarbeit ist es in den letzten Monaten gelungen, zahlreiche Personen zu identifizieren, die Crimenetwork.co für illegale Zwecke verwendeten", teilten die Ermittler mit. Nun laufen 328 Verfahren im In- und Ausland.

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