Crew Dragon: SpaceX-Raumfähre fliegt im Januar ins All

Es kann losgehen: Im Januar wird die Raumkapsel von SpaceX erstmals unbemannt ins All starten, die von Boeing folgt im März. Nach bemannten Tests im Sommer sollen die beiden US-Raumfahrtunternehmen in der zweiten Hälfte 2019 mit den regulären Flügen zur ISS beginnen.

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Raumfähre Crew Dragon an der ISS (Symbolbild): US-Präsenz auf der ISS gesichert?
Raumfähre Crew Dragon an der ISS (Symbolbild): US-Präsenz auf der ISS gesichert? (Bild: Nasa/SpaceX)

Der Crew Dragon darf fliegen: Die US-Raumfahrtbehörde National Aeronautics and Space Administration (Nasa) hat den Zeitplan für die Flüge von Boeing und SpaceX zur Internationalen Raumstation (International Space Station, ISS) bekanntgegeben. Die Tests beginnen in wenigen Wochen.

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Den Anfang macht SpaceX: Die Kapsel Crew Dragon fliegt am 7. Januar 2019 zum ersten Mal ins All, allerdings noch unbemannt. Im Juni kommenden Jahres wird SpaceX dann erstmals mit Astronauten an Bord starten.

Boeing folgt etwas später: Die Raumfähre CST-100 - die Abkürzung steht für Crew Space Transport - soll erstmals im März unbemannt starten. Der erste bemannte Flug mit Astronauten ist für August geplant.

Jedes Unternehmen wird zwischen beiden Flügen jeweils einen Test des Rettungssystems durchführen. Dabei wird simuliert, wie bei einer Fehlfunktion der Trägerrakete die Besatzung aus dem Gefahrenbereich gebracht wird. SpaceX wird den Test im Flug durchführen, Boeing auf der Startrampe. Diesen sogenannten Pad Abort Test hat SpaceX bereits 2015 absolviert.

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Der Unfall der russischen Sojus-Rakete im vergangenen Monat zeigt, dass solche Tests durchaus ihre Berechtigung haben. Nach einer Fehlfunktion eines Boosters sorgte das Rettungssystem dafür, dass die beiden Kosmonauten sicher zur Erde zurückkehren konnten.

Laufen die Tests von Boeing und SpaceX erfolgreich, wird die Nasa beide Raumfähren für reguläre Flüge qualifizieren. Die ersten sollen im August und im Dezember stattfinden. Damit könnte die Nasa sicherstellen, dass eine US-Präsenz auf der ISS weiterhin gesichert ist. 2019 werden zum letzten Mal US-Raumfahrer mit der russischen Sojus zur Station fliegen. Durch die Verzögerungen bei Boeing und SpaceX gab es bereits Befürchtungen, dass ab 2019 keine US-Astronauten mehr zur ISS fliegen können.

2014 hatte die Nasa die beiden Unternehmen mit der Entwicklung von Raumfähren beauftragt, die Astronauten 2017 zur ISS und wieder zurück zur Erde bringen sollten. Allerdings erwiesen sich die Zeitpläne der beiden als allzu optimistisch. Experten warnten zudem Ende vergangenen Jahres vor möglichen Sicherheitsmängeln an den beiden Raumfähren.

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