Crescent Space Services: Lockheed Martin baut Kommunikationssystem für den Mond

Das Lockheed-Martin-Tochterunternehmen Crescent Space Services will eine Satellitenkonstellation für lunare Kommunikation und Navigation aufbauen.

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Mond (Symbolbild): Der erste Parsec-Satellit soll zur ersten Mondlandung im All sein.
Mond (Symbolbild): Der erste Parsec-Satellit soll zur ersten Mondlandung im All sein. (Bild: Werner Pluta/Golem.de)

Eine Satellitenkonstellation für den Mond: Lockheed Martin will ein Kommunikations- und Navigationssystem für den Mond aufbauen. Dafür hat der US-Luft- und Raumfahrtkonzern ein neues Unternehmen gegründet.

Crescent Space Services heißt die Ausgründung, die sich mit dem Aufbau einer Mondinfrastruktur beschäftigen wird. Lockheed Martin sieht darin ein Geschäftsfeld, weil die "Menschheit ihre Präsenz über die erdnahe Umlaufbahn hinaus ausdehnt", wie der Konzern mitteilte.

Crescents erstes Projekt wird der Aufbau einer Konstellation von kleinen Satelliten sein. Damit will das Unternehmen ein zislunares Kommunikations- und Navigationsnetz mit der Bezeichnung Parsec betreiben. Die Satelliten wird Lockheed Martin bauen.

Parscec wird eine Art Mond-GPS

Parsec soll eine Kommunikationsverbindung zwischen Erde und Mond ermöglichen. Darüber soll eine ununterbrochene Kommunikation mit Menschen und Geräten auf dem Mond möglich sein. Daneben soll Parsec auch als lunares Satellitennavigationssystem genutzt werden, mit dem die Crews ihre Position auf dem Mond bestimmen können, etwa bei Erkundungsfahrten.

"Crescent ist gut positioniert, um die kommende Welle von Mondforschungs- und Explorationsmissionen zu unterstützen, einschließlich der bemannten Artemis-Mondlandungen der Nasa", sagte Crescent-Chef Joe Landon.

Die erste Mondlandung mit einer Crew plant die US-Raumfahrtbehörde Nasa für das Jahr 2025. In dem Jahr soll auch der erste Parsec-Satellit ins All geschossen werden.

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