Creopop: Freihand-3D-Drucker mit UV-Licht statt Hitze

Der Creopop ist ein weiterer Freihand-3D-Drucker, der allerdings keine verkappte Heißklebepistole ist, sondern wie beim Zahnarzt weichen Kunststoff mit UV-Licht aushärtet. Die Kunststoffe sollen zum Beispiel Strom leiten können, was interessante Anwendungen ermöglicht.

Artikel veröffentlicht am , Michael Linden
Creopop
Creopop (Bild: Creopop)

Der Creopop härtet den kühlen, aber zähflüssigen Kunststoff, der aus seiner Spitze herausgedrückt wird. Das geschieht mit Hilfe von UV-Licht. Bislang wurde in derartigen Stiften ein Kunststoff erhitzt, der dann aus einer Spitze herausgedrückt wurde. Daran konnte man sich wie bei einer Heißklebepistole leicht verbrennen.

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Der 3Doodler war das vermutlich erfolgreichste Produkt dieser Kategorie und hat auf Kickstarter 2,3 Millionen US-Dollar eingespielt. Im Test von Golem.de konnte das Gerät durchaus überzeugen, auch wenn man sehr viel Übung und Geduld braucht, um zufriedenstellende Ergebnisse zu erzielen.

Die Kunststoffe, die der Creopop ausgeben kann, sollen unterschiedliche Eigenschaften besitzen und zum Beispiel Strom leiten können, im Dunkeln leuchten oder elastisch sein. Das dürfte den Drucker auch für Bastler interessant machen, die damit mehr als nur kreativ malen wollen.

Creopop soll einem Bericht der Website Cnet zufolge über Indiegogo finanziert werden und pro Stück rund 90 US-Dollar kosten. Fünf Kunststoffkartuschen sollen dabei im Preis enthalten sein. Die Nachfüllkartuschen sollen zwischen 2 und 3 US-Dollar kosten und jeweils eine Spur von etwa 14 Metern ziehen können.

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