Creators Program: Nintendo gibt seine Spiele für Streamer frei

Bei Let's Playern und anderen Streamern sind Spiele von Nintendo unbeliebt - aber das dürfte sich ändern: Das Unternehmen beendet sein Creators Program, Videos und Übertragungen werden nun wie bei anderen Publishern behandelt.

Artikel veröffentlicht am ,
Artwork aus Super Mario Odyssey
Artwork aus Super Mario Odyssey (Bild: Nintendo)

Jahrelang hat Nintendo bei der Erstellung von Streamern etwa für Twitch und Youtube auf der Einhaltung eines restriktiven Creators Program bestanden. Nun wird diese Gängelung eingestellt, so dass die Kreativen die üblichen kommentierenden Videos mit Gameplay, Liveübertragungen oder Lösungshilfen nun ohne ungewöhnliche Einschränkungen erstellen können.

Stellenmarkt
  1. Senior Network Engineer (w/m/d)
    AIXTRON SE, Herzogenrath
  2. Test-Ingenieur Schwerpunkt Testautomatisierung (m/w/d)
    Thales Deutschland GmbH, Stuttgart
Detailsuche

Auf seiner Webseite stellt Nintendo die neuen Richtlinien vor. Werden "Aufnahmen und/oder Screenshots aus Spielen, deren Urheberrechte bei Nintendo liegen, verwendet, erheben wir keinen Einspruch gegen diese Verwendung", schreibt das Unternehmen. Es gelten ein paar branchenübliche Einschränkungen und Regeln: So sind einfach nur abgefilmte Szenen ohne zusätzlichen Kommentar oder sonstige Eigenleistung des Streamers nicht gestattet. Außerdem dürfen nur Szenen aus offiziell veröffentlichten Games oder aus Werbematerialien genutzt werden.

Nintendo erlaubt nun auch die Monetarisierung der Inhalte über die etablierten Programme etwa auf Twitch, Youtube, Twitter und Facebook. Vor allem jedoch sind keine Abgaben mehr an Nintendo zu entrichten. In diesem Bereich hatte das Creators Program besonders strikte Vorgaben gemacht, weil die Vermarktung nur zusammen mit dem Konzern erlaubt war, der je nach Kanal und Geschäftsmodell zwischen 30 und 40 Prozent Beteiligung wollte.

In den vergangenen Monaten war das zwar bei kleineren Kanälen immer seltener kontrolliert worden. Trotzdem haben sich viele Streamer lieber auf Spiele von Herstellern konzentriert, bei denen kein so großes Risiko einer Sperre bestand. Für Nintendo hatte das den großen Nachteil, dass weniger Hype um die Spiele entstanden ist, was sich in niedrigeren Verkaufszahlen gezeigt haben dürfte.

Golem Akademie
  1. DP-203 Data Engineering on Microsoft Azure virtueller Vier-Tage-Workshop
    12.-15.09.2022, virtuell
  2. ITIL 4® Foundation: virtueller Zwei-Tage-Workshop
    27./28.06.2022, virtuell
Weitere IT-Trainings

Das Unternehmen hatte Ende Oktober 2018 überraschend schlechte Geschäftszahlen veröffentlicht. Vor allem der Absatz der Hybridkonsole Switch lag unter den Erwartungen von Analysten.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


Vaako 30. Nov 2018

Ich würds auch gebraucht nehmen so ist es nicht und bei Amazon sind in der Regel immer...

Anonymer Nutzer 30. Nov 2018

Einige Pokemon Hacks, die noch nicht veröffentlich wurden wie zb. Pokemon Prism oder...

Dietbert 30. Nov 2018

Streams generieren Hype und kurbeln die Verkäufe an? Das konnte keiner wissen!!! Gut das...

Anonymouse 30. Nov 2018

Wo sieht man denn bei YT die Anzahl der Ergebnisse?



Aktuell auf der Startseite von Golem.de
Ebay-Kleinanzeigen
Im Chat mit den Phishing-Betrügern

Wenn man bestimmte Anzeigen in Kleinanzeigenportalen aufgibt, hat man sofort einen Betrüger an der Backe. Die Polizei kann kaum etwas dagegen tun.
Ein Bericht von Friedhelm Greis

Ebay-Kleinanzeigen: Im Chat mit den Phishing-Betrügern
Artikel
  1. Straftatbestand: Wenn Sexting zur Kinderpornografie wird
    Straftatbestand
    Wenn Sexting zur Kinderpornografie wird

    Der Straftatbestand Kinderpornografie umfasst auch Sexting unter Jugendlichen und betrifft ganze Schülerchats. Offenbar wissen viele gar nicht, wann sie strafbar handeln.

  2. Spyware-Vorwurf: Google entfernt Fairemail aus dem Play Store
    Spyware-Vorwurf
    Google entfernt Fairemail aus dem Play Store

    Google hat die App Fairemail aus dem Play Store entfernt, weil sie angeblich Spyware sei. Der Entwickler beendet das Open-Source-Projekt.

  3. Spotify for Work: Unternehmen können Mitarbeitern Spotify-Abo schenken
    Spotify for Work
    Unternehmen können Mitarbeitern Spotify-Abo schenken

    Für Unternehmen bietet Spotify die Möglichkeit, die gesamte Belegschaft mit einem kostenlosen Spotify-Premium-Abo zu versorgen.

Du willst dich mit Golem.de beruflich verändern oder weiterbilden?
Zum Stellenmarkt
Zur Akademie
Zum Coaching
  • Schnäppchen, Rabatte und Top-Angebote
    Die besten Deals des Tages
    Daily Deals • Cyber Week: Bis zu 87€ Rabatt auf SSDs • PNY RTX 3080 12GB günstig wie nie: 974€ • Razer Basilisk V3 Gaming-Maus 44,99€ • PS5-Controller + Samsung SSD 1TB 176,58€ • MindStar (u. a. MSI RTX 3090 24GB Suprim X 1.790€) • Gigabyte Waterforce Mainboard günstig wie nie: 464,29€ [Werbung]
    •  /