Creative Cloud: Adobe stellt Creative Suite ein

Cloud statt Suite, so lässt sich zusammenfassen, was Adobe am Montagabend angekündigt hat: Die Creative Suite wird eingestellt, auf die aktuelle Version CS6 wird keine CS7 folgen. Stattdessen gibt es ein Abomodell.

Artikel veröffentlicht am ,
Creative Cloud statt Creative Suite
Creative Cloud statt Creative Suite (Bild: Adobe)

Adobe setzt künftig voll auf seine Creative Cloud und will keine neue Version der Creative Suite mehr anbieten. Der wesentliche Unterschied zwischen Suite und Cloud: Bei Creative Cloud handelt es sich um ein Abomodell, bei dem häufiger aktualisiert wird als bei der Suite.

Stellenmarkt
  1. IT-Security Architekt (m/w/d)
    Mojn GmbH, Bremen
  2. Projektmanager (m/w/d) - Innovationen und Digitalisierung
    ABG FRANKFURT HOLDING GmbH Wohnungsbau- und Beteiligungsgesellschaft mbH, Frankfurt am Main
Detailsuche

Das nächste Update der Creative Cloud soll am 17. Juni 2013 folgen und mit einer Umbenennung der einzelnen Applikationen einhergehen. Diese erhalten dann alle ein "CC" am Ende: Der Nachfolger von Photoshop CS6 heißt Photoshop CC.

Photoshop soll unter anderem die Fähigkeit erhalten, Fotos zu entwackeln: Was durch Bewegung der Kamera unscharf wurde, soll der neue Photoshop korrigieren können. Zudem will Adobe den Algorithmus zum Schärfen von Bildern verbessert haben. Gleiches gilt für das Vergrößern von Bildern.

Auch andere Programme wie Illustrator oder Premiere Pro erhalten Neuerungen. Illustrator bietet beispielsweise ein Touch Type genanntes Werkzeug, das neue Möglichkeiten beim Umgang mit Schriften eröffnen soll. Zudem können Pinsel aus Fotos erstellt werden. Dabei soll Illustrator dank neuer Architektur deutlich schneller sein als bisher.

Golem Karrierewelt
  1. Linux-Systemadministration Grundlagen: virtueller Fünf-Tage-Workshop
    14.-18.11.2022, Virtuell
  2. Blender Grundkurs: virtueller Drei-Tage-Workshop
    07.-09.06.2022, Virtuell
Weitere IT-Trainings

Weiterhin können auch einzelne Programme oder die ganze Suite im Abo erworben werden. Hierzulande kostet eine einzelne Applikation wie Photoshop oder Premiere 24,59 Euro pro Monat, die komplette Suite 61,49 Euro im Monat. Wer eine Lizenz für die Creative Suite ab der Version 3 besitzt, erhält die Vollversion im ersten Jahr für 36,89 Euro monatlich. Dabei handelt es sich weiterhin um Anwendungen, die lokal installiert werden, Adobe ergänzt diese aber zunehmend um Cloud-Funktionen.

Die Creative Suite will Adobe vorerst weiter anbieten, neue Funktionen soll das Paket aber nicht mehr erhalten. Lediglich Fehler sollen hier mittels Updates korrigiert werden. Gleiches gilt für die Einzelprogramme.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


kneifmann 22. Jul 2013

Ein Abo ohne Eigentum? ... Schrecklich! Wenn ich für etwas Geld bezahle, dann soll es mir...

Harras 18. Mai 2013

Ich verstehe die Aufregung sehr wohl! Diese Preise habe ich gerade bei Adobe...

SaSi 13. Mai 2013

frei software, jau - wie bereits erwähnt zählt in unserer gesellschaft allerdings nur das...

raischub 10. Mai 2013

Ein absolut untragbares Distributionsmodel! Zuende gedacht heisst das folgendes: Nach...



Aktuell auf der Startseite von Golem.de
Ukrainekrieg
Erster Einsatz einer US-Kamikazedrohne dokumentiert

Eine Switchblade-Drohne hat offenbar einen russischen Panzer getroffen. Dessen Besatzung soll sich auf dem Turm mit Alkohol vergnügt haben.

Ukrainekrieg: Erster Einsatz einer US-Kamikazedrohne dokumentiert
Artikel
  1. Heimnetze: Die Masche mit dem Nachbarn
    Heimnetze
    Die Masche mit dem Nachbarn

    Heimnetze sind Inseln mit einer schmalen und einsamen Anbindung zum Internet. Warum eine Öffnung dieser strengen Isolation sinnvoll ist.
    Von Jochen Demmer

  2. Deutsche Bahn: 9-Euro-Ticket gilt nicht in allen Nahverkehrszügen
    Deutsche Bahn  
    9-Euro-Ticket gilt nicht in allen Nahverkehrszügen

    So einfach ist es dann noch nicht: Das 9-Euro-Ticket gilt nicht in allen Zügen, die mit einem Nahverkehrsticket genutzt werden können.

  3. Übernahme: Twitter zahlt Millionenstrafe und Musk schichtet um
    Übernahme
    Twitter zahlt Millionenstrafe und Musk schichtet um

    Die US-Regierung sieht Twitter als Wiederholungstäter bei Datenschutzverstößen und Elon Musk will sich das Geld für die Übernahme nun anders besorgen.

Du willst dich mit Golem.de beruflich verändern oder weiterbilden?
Zum Stellenmarkt
Zur Akademie
Zum Coaching
  • Schnäppchen, Rabatte und Top-Angebote
    Die besten Deals des Tages
    Daily Deals • Mindstar (u. a. Palit RTX 3050 Dual 319€, MSI MPG X570 Gaming Plus 119€ und be quiet! Shadow Rock Slim 2 29€) • Days of Play (u. a. PS5-Controller 49,99€) • Viewsonic-Monitore günstiger • Alternate (u. a. Razer Tetra 12€) • Marvel's Avengers PS4 9,99€ • Sharkoon Light² 200 21,99€ [Werbung]
    •  /