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Creative Cloud: Adobe erwartet drei Millionen Cloud-Software-Kunden

Adobe will die Zahl der Nutzer seiner Softwareprodukte in der Cloud massiv ausweiten. Dies sei viel wichtiger als steigende Umsätze, sagte Adobe-Chef Shantanu Narayen. Doch erst vor kurzem funktionierten 27 Stunden lang die Creative Cloud und die abonnierten Anwendungen wie Photoshop nicht mehr.
/ Achim Sawall
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Creative Cloud (Bild: Adobe)
Creative Cloud Bild: Adobe

Adobe-Chef Shantanu Narayen hat in drei Jahren das Softwareunternehmen von Grund auf umgebaut. "Das Maß unseres Handelns war früher der Umsatz, heute ist es die Zahl unserer Kunden", sagte Narayen der Frankfurter Allgemeinen Zeitung (FAZ)(öffnet im neuen Fenster). Im ersten Quartal dieses Jahres kamen 405.000 neue Mieter für Software hinzu.

Mitte des Jahres könnte die Schwelle von 2 Millionen Kunden überschritten werden. Bis zum Jahresende erwartet der Adobe-Chef drei Millionen Kunden.

Das wird nicht nur regelmäßige monatliche Einnahmen bringen, es weckt auch das Interesse der Konkurrenz. So machte sich Oracle daran, ähnliche Analysesoftware für die Marketingbranche über die Cloud anzubieten. Internethändler Amazon brachte inzwischen Workspaces heraus, und auch bei Microsoft-Chef Satya Nadella steht die Cloud ganz oben in der Produktplanung.

Der Cloud-Abodienst ist seit vergangenem Jahr die einzige Möglichkeit, die meisten aktuellen Softwareprodukte von Adobe zu nutzen.

Im Mai 2014 funktionierten 27 Stunden lang die Creative Cloud und die abonnierten Anwendungen wie Photoshop nicht mehr. Zwar waren nicht alle Nutzer betroffen, doch viele wunderten sich, dass nur wegen des Ausfalls des Login-Systems von Adobe ihre Anwendungen nicht mehr starteten und sich stattdessen ein Login-Bildschirm öffnete. Die Probleme lassen das Versprechen von Adobe, dass die Apps nur alle 30 Tage zum Herstellerserver Kontakt aufnehmen müssen, als falsch erscheinen. Eigentlich sollen sie sogar 99 Tage ohne Serververbindung weiter laufen, teilte Adobe der Website Macuser mit.


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