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Adobe erweitert Angebot von iOS-Apps und bindet sie an Desktop-Versionen an.
Adobe erweitert Angebot von iOS-Apps und bindet sie an Desktop-Versionen an. (Bild: Adobe)

Creative Cloud: Adobe bringt neue iOS- und Desktop-Apps

Adobe erweitert Angebot von iOS-Apps und bindet sie an Desktop-Versionen an.
Adobe erweitert Angebot von iOS-Apps und bindet sie an Desktop-Versionen an. (Bild: Adobe)

Adobe hat auf seiner Hausmesse Max eine Reihe neuer iOS-Apps vorgestellt und den bisherigen Anwendungen neue Namen gegeben. Auch für Touchscreen-Benutzer von Desktop-Systemen gibt es Neuigkeiten.

Adobe hat im Rahmen seiner Hausmesse Max neue Apps für die Creative Cloud vorgestellt, für den Desktop und iOS. Darüber hinaus hat das Unternehmen bekanntgegeben, dass die mobilen Apps umorganisiert und an das bekannte Namensschema der Desktop-Anwendungen Illustrator, Photoshop und Premiere angepasst werden. Das soll es den Anwendern erleichtern, die zahlreichen Apps nach ihrem Anwendungszweck einzuordnen.

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Die Zeichenprogramme Line und Draw (ehemals Adobe Ideas) werden unter dem Namen Illustrator zusammengefasst. Sie erhalten eine Exportfunktion für die Creative Cloud. Die Photoshop-Apps heißen Sketch, Mix und Lightroom Mobile. Sie sind für die Fotobearbeitung unterwegs oder beispielsweise vom Sofa aus gedacht. Premiere Clip ist die neue Videoschnittanwendung für iOS. Sie ist eine echte Neuheit und ermöglicht es, die Daten als Projekt für die Desktop-Version Premiere Pro zu exportieren, damit sie dort weiter verarbeitet werden können. Die Daten werden über die Creative Cloud zum Desktop transportiert.

In diese Richtung zielen auch die drei neuen Apps Brush, Shape und Color, die für den Prozess Creative Cloud Capture gedacht sind. Damit lassen sich zum Beispiel Pinsel, Muster und ähnliches mit der iPhone- oder iPad-Kamera aufnehmen, die dann in Illustrator oder Photoshop weiter genutzt werden können. Mit der App Shape lassen sich sogar Zeichnungen in Vektorgrafiken verwandeln, und Color (ehemals Adobe Kuler) ermöglicht es, Farbpaletten zu erzeugen. Die Apps sind kostenlos, ergeben jedoch erst richtig Sinn, wenn der Benutzer ein kostenpflichtiges Abo bei der Adobe Creative Cloud besitzt.

Die Desktop-Anwendungen erhalten ebenfalls Updates, die vornehmlich die Integration der Creative-Cloud-Inhalte der mobilen Apps ermöglichen. Illustrator und Photoshop erhalten dazu die Creative Cloud Libraries. Sie ermöglichen es, auf die Farben, Pinsel, Texturen und Vektorbilder zugreifen.

Für die Bedienung mit Touch-Oberflächen stellt Adobe seinen Desktop-Anwendungen Photoshop, Premiere Pro und After Effects Updates zur Verfügung. So lassen sich Grundfunktionen der Anwendungen mit Wischgesten auslösen, wie etwa die Undo-, Zoom- und Rotieren-Funktion.


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Ben Stan 07. Okt 2014

Dass man sich seine Software nur leiht... Bald ist es soweit, dass die Menschen für alles...

Knarzi 07. Okt 2014

Hab ich mich auch gefragt, das ist doch eigentlich das interessanteste für die Zukunft...

chriz.koch 07. Okt 2014

Die Desktop Versionen der CC haben mit dem Update übrigens auch ein etwas neues Aussehen...



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