Creative Cloud: Adobe aktualisiert Videosoftware

Adobe hat seinen Videoprogrammen Premiere Pro CC, After Effects CC, Speedgrade CC und Prelude CC und den Media Encoder CC insgesamt rund 150 neue Funktionen spendiert und eine iPad-App vorgestellt, mit der geschnittene Beiträge betrachtet werden können.

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Videoanwendungen der Creative Cloud erhalten viele neue Funktionen.
Videoanwendungen der Creative Cloud erhalten viele neue Funktionen. (Bild: Adobe)

Die schon im September 2013 angekündigten Updates für die Videoprogramme der Creative Cloud beinhalten unter anderem eine direkt verlinkte Color-Pipeline zwischen Adobe Premiere Pro CC und Speedgrade CC, so dass die Timelines vor- und zurückgeschoben werden können.

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Wer will, kann Videosequenzen aus Premiere Pro CC in Speedgrade CC öffnen und das Ergebnis wiederum als Effekt in Premiere sehen. Speedgrade dient der Farbabstimmung in Videoproduktionen. Interessant dürfte auch die Speedlooks-Funktion Speedgrade CC sein, mit der Farbräume über verschiedene Kameraformate hinweg aufeinander abgestimmt werden können.

Außerdem werden in Premiere höhere Auflösungen wie 4K und 6K sowie hohe Frame-Raten und Rohdatenformate nativ unterstützt. Eine vorherige Transcodierung entfällt, was die Bearbeitungsgeschwindigkeit deutlich erhöhen sollte. Premiere unterstützt unter anderem die Aufnahmen der 6K Red Dragon.

Das Programm After Effects für Grafikanimationen und Spezialeffekte bietet mit dem neuen Maskentracker eine Möglichkeit, Masken zu erstellen, die automatisch im Videoverlauf nachverfolgt werden. Der Benutzer muss nur noch in einem Frame eine Markierung vornehmen, die dann soweit wie möglich in den nächsten Bildern beibehalten wird, selbst wenn sich die markierten Objekte bewegen.

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Adobe gibt außerdem an, dass in Premiere Pro die Bearbeitungsfunktionen bei den Untertiteln und bei der Verwendung mehrerer Kameras (Multicam) verbessert wurden.

Für das iPad hat Adobe die App Prelude CC Live Logger vorgestellt. Damit lassen sich die Daten von Videos während des Drehs auf dem Tablet speichern. Dazu zählen Notizen und Metadaten, die über die Creative Cloud synchronisiert und dem Videomaterial hinzugefügt werden können.

Beim Einsatz mehrerer Rechner oder größerer Teams sind die Sync-Einstellungen in Adobe Media Encoder CC interessant. Die Einstellungen der Konvertierungssoftware lassen sich über die Creative Cloud auf mehrere Computer übertragen.

Außerdem hat Adobe die Anywhere-Unterstützung nun auch auf After Effects CC ausgedehnt. Die Plattform ermöglicht es größeren Teams mit einer Serverarchitektur, Videomaterial im Team zu sichten und zu bearbeiten. Installiert wird Adobe Anywhere auf einem Cluster aus mehreren Servern. Neben dem Modul Collaboration Hub zur Verwaltung von Projektinformationen, Metadaten und Nutzern besteht das System aus der Adobe Mercury Streaming Engine. So müssen große Dateien nicht umständlich übertragen oder kopiert werden, damit sie von den anderen Teammitgliedern gesehen werden. Die Inhalte werden in Echtzeit gestreamt. Bislang ging das nur mit Premiere und Prelude, aber nicht mit After Effects.

Passend dazu hat Adobe nun auch eine iPad-App für Adobe Anywhere vorgestellt. Damit lassen sich Produktions- und Playback-Sequenzen anschauen, ohne dass der Benutzer vor einem "normalen" Rechner sitzen muss.

Wer Creative-Cloud-Abomitglied ist, erhält die Programmupdates für Mac OS X und Windows kostenlos.

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