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Creality: Recycling-Maschine erstellt Filament aus alten Plastikflaschen

Der Filament Maker schmilzt Kunststoffe, Kaffee und Holz zu Filament für 3D-Drucker ein, die vorher mit dem Schredder granuliert wurden.
/ Oliver Nickel
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Der Filament Maker erstellt 3D-Druck-Filament aus Resten. (Bild: Creality)
Der Filament Maker erstellt 3D-Druck-Filament aus Resten. Bild: Creality

Der chinesische 3D-Drucker-Hersteller Creality hat auf Indiegogo(öffnet im neuen Fenster) gleich zwei neue Produkte vorgestellt. Der Filament Maker und Schredder R1 gehören als Komplettpaket allerdings zusammen. Der Schredder zerkleinert Plastikreste mit einem klassischen Mahlwerk aus Metall zu Granulat, während der Filament Maker dieses Granulat schmelzen und automatisch in Filament umwandeln und auf eine leere Spindel aufspulen kann.

Laut Hersteller können diverse Kunststoffe als Material verwendet werden. Primär sollen hier Filamentreste genutzt werden, die beim 3D-Druck durch Fehldrucke oder nur einmalig genutzte Druckstützen anfallen. Laut Hersteller sollen aber auch andere Kunststoffe wie alte PET-Plastikflaschen zu einem Filament umgewandelt werden können.

1 Kilogramm Filament pro Stunde schmelzen

Eine weitere Anwendung sieht der Hersteller in der Zusammenstellung unterschiedlicher eigener Filamente. Kunden können ihre Pellets mit Zusatzstoffen individuell einfärben, indem sie das passende Pulver hinzugeben. Creality zeigt auch Filament, das mit Kaffeepulver vermengt wurde und so einen eigenen Kaffeegeruch entwickelt. Weitere Naturmaterialien könnten gemahlene Walnussschalen oder Holzspäne sein.

Der Filament Maker schmilzt Filament mit einer Dicke von 1,7 bis 1,8 Millimetern bei einer Geschwindigkeit von einem Kilogramm Filament pro Stunde. So lassen sich in der Praxis mehrere Spulen pro Stunde erstellen. Unterschiedliche Hitzeeinstellungen eignen sich dabei für diverse gängige Materialien wie PLA, PET, ABS, TPU und PC.

Ganz günstig ist das allerdings nicht. Schon der Early-Bird-Preis für das Set aus Schredder und Filament Maker beträgt bei Indiegogo 1.030 Euro. Die Crowdfunding-Kampagne läuft noch wenige Tage. Im Juni 2026 will Creality die Produkte an Kunden ausliefern.


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