Abo
  • Services:

Cray: Rechenleistung von Supercomputern in der Cloud mieten

Mit Supercomputing as a Service sollen Kunden Rechenleistung für wissenschaftliche Projekte oder KI-Funktionen mieten können. Dazu verbindet der Hersteller Cray seine Maschinen mit der Infrastruktur des Partners Markley. Der Vorteil für Nutzer: weniger Kosten.

Artikel veröffentlicht am ,
Der neue Dienst bringt Cray-Systeme in die Cloud zum Kunden.
Der neue Dienst bringt Cray-Systeme in die Cloud zum Kunden. (Bild: Cray / Montage: Golem.de)

Der Supercomputerhersteller Cray will seine Geräte als Supercomputer as a Service an Kunden vermieten. Das teilt das Unternehmen auf seiner Webseite mit. Möglich wird das Angebot durch eine Kooperation mit dem Cloud-Anbieter Markley, der Cray-Supercomputer in seiner Infrastruktur hostet.

Stellenmarkt
  1. Robert Bosch GmbH, Reutlingen
  2. ADG Apotheken-Dienstleistungsgesellschaft mbH, Mannheim

Über den Dienst werden genaugenommen Urika-GX-Systeme vermietet, die auf Big-Data-Aufgaben ausgerichtet sind. Diese Systeme sollen beispielsweise Apache-Spark- und Hadoop-Datenbanken durchsuchen und analysieren können. Denkbare Einsatzgebiete sind KI-Anwendungen, Bilderkennung und die Berechnung wissenschaftlicher Modelle. Der Fokus des Angebots soll vorerst auf der Anwendung in Biowissenschaften liegen.

Cray-CEO Peter Ungaro begründete dies in einem auf dem Unternehmensblog veröffentlichten Interview. "Wir beginnen mit Biowissenschaften, weil Markley einen guten Ruf innerhalb der Biowissenschafts-Community hat", sagte er. Außerdem seien die Urika-GX-Computer für diesen Zweck gut geeignet.

Kosten bei der Administration sparen

Der Vorteil von Supercomputing as a Service soll sein, dass Rechenleistung von Hochleistungscomputern in der Cloud verwendet werden kann, ohne einen eigenen Cluster vor Ort betreiben zu müssen. Das spare Geld und Zeit. Voraussetzung ist, dass der Kunde gerade für komplexe SQL-Anfragen genug Bandbreite zur Verfügung hat.

Viele andere Anbieter bieten ähnliche Dienste bereits an. Diese werden meist als HPC in the Cloud bezeichnet. Per Ethernet oder Infiniband werden etwa x86-Systeme zu einem Verbund zusammengeschlossen, die gemeinsam an einer Aufgabenstellung arbeiten können. Crays Angebot sei jedoch für Kunden geeignet, die wesentlich mehr Leistung benötigen.

Das Angebot kann ab Juni 2017 bei einem Markley-Verkäufer eingeholt werden. Cray betont, dass sich Computer auch für kurze Zeiträume von mindestens einer Woche mieten lassen.



Anzeige
Spiele-Angebote
  1. 54,99€ mit Vorbesteller-Preisgarantie
  2. 1,49€
  3. 54,99€ mit Vorbesteller-Preisgarantie

Folgen Sie uns
       


BMW i3s - Test

Er ist immer noch ein Hingucker: Der knallrote BWM i3s zieht die Blicke anderer Verkehrsteilnehmer auf sich. Doch man muss sich mit dem Hinschauen beeilen. Denn das kleine Elektroauto der Münchner ist mit 185 PS ziemlich flott in der Stadt unterwegs.

BMW i3s - Test Video aufrufen
Cruijff Arena: Ed Sheeran singt mit Strom aus Nissan-Leaf-Akkus
Cruijff Arena
Ed Sheeran singt mit Strom aus Nissan-Leaf-Akkus

Die Johann-Cruijff-Arena in Amsterdam ist weltweit das erste Stadion, das seine Energieversorgung mit einem Speichersystem sichert, das aus Akkus von Elektroautos besteht. Der englische Sänger Ed Sheeran hat mit dem darin gespeichertem Solarstrom schon seine Gitarre verstärkt.
Ein Bericht von Dirk Kunde

  1. Energiewende Warum die Bundesregierung ihre Versprechen nicht hält
  2. Max Bögl Wind Das höchste Windrad steht bei Stuttgart

Youtube Music, Deezer und Amazon Music: Musikstreaming buchen ist auf dem iPhone teurer
Youtube Music, Deezer und Amazon Music
Musikstreaming buchen ist auf dem iPhone teurer

Wer seinen Musikstreamingdienst auf einem iPhone oder iPad bucht, muss oftmals mehr bezahlen als andere Kunden. Der Grund liegt darin, dass Apple - außer bei eigenen Diensten - einen Aufschlag von 30 Prozent behält. Spotify hat Konsequenzen gezogen.
Ein Bericht von Ingo Pakalski

  1. Filme und Serien Nutzung von kostenpflichtigem Streaming steigt stark an
  2. Highend-PC-Streaming Man kann sogar die Grafikkarte deaktivieren
  3. Golem.de-Livestream Halbgott oder Despot?

Razer Blade 15 im Test: Schlanker 15,6-Zöller für Gamer gefällt uns
Razer Blade 15 im Test
Schlanker 15,6-Zöller für Gamer gefällt uns

Das Razer Blade 15 ist ein gutes Spiele-Notebook mit flottem Display und schneller Geforce-Grafikeinheit. Anders als im 14-Zoll-Formfaktor ist bei den 15,6-Zoll-Modellen die Konkurrenz aber deutlich größer.
Ein Test von Marc Sauter

  1. Gaming-Notebook Razer packt Hexacore und Geforce GTX 1070 ins Blade 15
  2. Razer Blade 2017 im Test Das beste Gaming-Ultrabook nun mit 4K

    •  /