Abo
  • IT-Karriere:

Cray: Rechenleistung von Supercomputern in der Cloud mieten

Mit Supercomputing as a Service sollen Kunden Rechenleistung für wissenschaftliche Projekte oder KI-Funktionen mieten können. Dazu verbindet der Hersteller Cray seine Maschinen mit der Infrastruktur des Partners Markley. Der Vorteil für Nutzer: weniger Kosten.

Artikel veröffentlicht am ,
Der neue Dienst bringt Cray-Systeme in die Cloud zum Kunden.
Der neue Dienst bringt Cray-Systeme in die Cloud zum Kunden. (Bild: Cray / Montage: Golem.de)

Der Supercomputerhersteller Cray will seine Geräte als Supercomputer as a Service an Kunden vermieten. Das teilt das Unternehmen auf seiner Webseite mit. Möglich wird das Angebot durch eine Kooperation mit dem Cloud-Anbieter Markley, der Cray-Supercomputer in seiner Infrastruktur hostet.

Stellenmarkt
  1. Kisters AG, Oldenburg
  2. Hays AG, Frankfurt am Main

Über den Dienst werden genaugenommen Urika-GX-Systeme vermietet, die auf Big-Data-Aufgaben ausgerichtet sind. Diese Systeme sollen beispielsweise Apache-Spark- und Hadoop-Datenbanken durchsuchen und analysieren können. Denkbare Einsatzgebiete sind KI-Anwendungen, Bilderkennung und die Berechnung wissenschaftlicher Modelle. Der Fokus des Angebots soll vorerst auf der Anwendung in Biowissenschaften liegen.

Cray-CEO Peter Ungaro begründete dies in einem auf dem Unternehmensblog veröffentlichten Interview. "Wir beginnen mit Biowissenschaften, weil Markley einen guten Ruf innerhalb der Biowissenschafts-Community hat", sagte er. Außerdem seien die Urika-GX-Computer für diesen Zweck gut geeignet.

Kosten bei der Administration sparen

Der Vorteil von Supercomputing as a Service soll sein, dass Rechenleistung von Hochleistungscomputern in der Cloud verwendet werden kann, ohne einen eigenen Cluster vor Ort betreiben zu müssen. Das spare Geld und Zeit. Voraussetzung ist, dass der Kunde gerade für komplexe SQL-Anfragen genug Bandbreite zur Verfügung hat.

Viele andere Anbieter bieten ähnliche Dienste bereits an. Diese werden meist als HPC in the Cloud bezeichnet. Per Ethernet oder Infiniband werden etwa x86-Systeme zu einem Verbund zusammengeschlossen, die gemeinsam an einer Aufgabenstellung arbeiten können. Crays Angebot sei jedoch für Kunden geeignet, die wesentlich mehr Leistung benötigen.

Das Angebot kann ab Juni 2017 bei einem Markley-Verkäufer eingeholt werden. Cray betont, dass sich Computer auch für kurze Zeiträume von mindestens einer Woche mieten lassen.



Anzeige
Hardware-Angebote
  1. 469,00€
  2. (u. a. Ryzen 5-2600X für 184,90€ oder Sapphire Radeon RX 570 Pulse für 149,00€)
  3. 259€ + Versand oder kostenlose Marktabholung (aktuell günstigste GTX 1070 Mini)

Folgen Sie uns
       


Probefahrt mit dem e.Go Life

Der e.Go Life ist ein elektrisch angetriebener Kleinwagen des neuen Aachener Automobilherstellers e.Go Mobile. Wir haben eine Probefahrt gemacht.

Probefahrt mit dem e.Go Life Video aufrufen
Hyper Casual Games: 30 Sekunden spielen, 30 Sekunden Werbung
Hyper Casual Games
30 Sekunden spielen, 30 Sekunden Werbung

Ob im Bus oder im Wartezimmer: Mobile Games sind aus dem Alltag nicht mehr wegzudenken. Die Hyper Casual Games sind ihr neuestes Untergenre. Dahinter steckt eine effiziente Designphilosophie - und viel Werbung.
Von Daniel Ziegener

  1. Mobile-Games-Auslese Die Evolution als Smartphone-Strategiespiel
  2. Mobile-Games-Auslese Mit der Enterprise durch unendliche Onlineweiten
  3. Mobile-Games-Auslese Große Abenteuer im kleinen Feiertagsformat

IT-Forensikerin: Beweise sichern im Faradayschen Käfig
IT-Forensikerin
Beweise sichern im Faradayschen Käfig

IT-Forensiker bei der Bundeswehr sichern Beweise, wenn Soldaten Dienstvergehen oder gar Straftaten begehen, und sie jagen Viren auf Militärcomputern. Golem.de war zu Gast im Zentrum für Cybersicherheit, das ebenso wie die IT-Wirtschaft um guten Nachwuchs buhlt.
Eine Reportage von Maja Hoock

  1. Homeoffice Wenn der Arbeitsplatz so anonym ist wie das Internet selbst
  2. Bundesagentur für Arbeit Informatikjobs bleiben 132 Tage unbesetzt
  3. IT-Headhunter ReactJS- und PHP-Experten verzweifelt gesucht

Digitaler Knoten 4.0: Auto und Ampel im Austausch
Digitaler Knoten 4.0
Auto und Ampel im Austausch

Auf der Autobahn klappt das autonome Fahren schon recht gut. In der Stadt brauchen die Autos jedoch Unterstützung. In Braunschweig testet das DLR die Vernetzung von Autos und Infrastruktur, damit die autonom fahrenden Autos im fließenden Verkehr links abbiegen können.
Ein Bericht von Werner Pluta

  1. LTE-V2X vs. WLAN 802.11p Wer hat Recht im Streit ums Auto-WLAN?
  2. Vernetztes Fahren Lobbyschlacht um WLAN und 5G in Europa
  3. Gefahrenwarnungen EU setzt bei vernetztem Fahren weiter auf WLAN

    •  /