CRAP: Amazon will unprofitable Waren aus dem Angebot nehmen

Online gekaufte Dinge wie Wasser in Flaschen oder Snacks sind vom Versand her teuer, bringen aber wenig Profit - deshalb soll Amazon sie nicht mehr in seinem eigenen Onlineshop anbieten wollen. Drittanbieter können die Waren mit dem fiesen Akronym CRAP aber weiterhin auf Amazon verkaufen.

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Wasser in Flaschen und andere Produkte sind für Amazon nicht profitabel.
Wasser in Flaschen und andere Produkte sind für Amazon nicht profitabel. (Bild: Pixabay/CC0 1.0)

Amazon soll einem Bericht des Wall Street Journals zufolge planen, zahlreiche unprofitable Waren aus dem Angebot zu nehmen. Demnach soll es sich um Dinge handeln, die eine geringe Gewinnspanne haben - beispielsweise in Flaschen abgefülltes Wasser oder Snacks.

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Intern soll Amazon derartige Produkte als CRAP bezeichnen, was für "Can't realize a profit" steht - "kann keinen Gewinn generieren." Das englische Wort "crap" ist allerdings gleichzeitig ein umgangssprachlicher Begriff für etwas Wertloses und kann mit "Müll" übersetzt werden.

Derartige Produkte kosten meistens unter 15 US-Dollar, aufgrund der sperrigen Verpackung ist der Versandaufwand aber hoch. Aus diesem Grund machen solche Waren Amazon viel Arbeit, bringen aber wenig Gewinn ein.

Produkte sollen aus dem eigenen Angebot verschwinden

Daher soll Amazon daran arbeiten, zahlreiche der Produkte aus dem Angebot zu nehmen. Der Onlinehändler verhandelt wohl auch mit einigen Herstellern, um kleinere und demnach kostengünstigere Verpackungen zu erhalten. Mit anderen Herstellern wie etwa Coca Cola soll Amazon im Gespräch darüber sein, die bestellten Waren direkt ab Werk versenden können.

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Viele der sogenannten CRAP-Produkte werden mittlerweile zudem auch von Drittanbietern verkauft, weshalb sie weiterhin im Onlineshop erhältlich wären. Derartige Waren werden häufig direkt von den Anbietern versendet, und nicht von Amazon. Der geringe Profit läge bei den Verkäufern, die Amazons Marktplatz verwenden, und nicht bei Amazon.

Eine offizielle Bestätigung für die Sortimentsänderung seitens Amazon gibt es nicht.

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Anonymer Nutzer 19. Dez 2018

Dann hat man wieder genau die selbe Zuckerbrause mit zig völlig unnötigen Zusatzstoffen...

demon driver 19. Dez 2018

Hinzu kommt, dass es sich dabei allenfalls um sowas wie "Sozialismus" handelt, der, wie...

amagol 18. Dez 2018

Und wenn ein 3P Haendler den gleichen Artikel auf deiner Plattform verkauft gibt es eben...

amagol 17. Dez 2018

Amazon Fresh verkommt ja immer mehr zu einem Lieferdienst fuer 3P Ladenketten...



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