CPUs: Intels Ivy Bridge startet am 29. April mit zwölf Quad-Cores

In vier Wochen stellt Intel seine neue Prozessorarchitektur Ivy Bridge vor. Auf den Markt kommen nach jüngsten Informationen aber zuerst nur neun Desktop-CPUs und vier Notebookprozessoren.

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Solche H65-Boards lassen sich mit Ivy Bridge aufrüsten.
Solche H65-Boards lassen sich mit Ivy Bridge aufrüsten. (Bild: Gigabyte)

Der Verdacht, der seit Monaten in der Hardwarebranche geäußert wird, erhärtet sich: Intel wird seine ersten 22-Nanometer-Prozessoren, Codename Ivy Bridge, im Laufe des Jahres 2012 nur nach und nach auf den Markt bringen. Dafür spricht nun auch ein Bericht von CPU-World.

Daraus geht hervor, dass Intel zunächst am 29. April 2012 zwölf Prozessoren zum Verkauf freigeben will. Alle sind mit vier Kernen versehen, die Dual-Cores - insbesondere solche für Ultrabooks - erscheinen erst im Juni 2012. In der ersten Charge sind neun Desktop-CPUs vom Core i5-3450 (3,1 bis 3,5 GHz, 184 US-Dollar) bis zum Core i7-3770K (3,5 bis 3,9 GHz, 332 US-Dollar) vorgesehen. Letzterer ist das neue Topmodell, das den schnellsten Quad-Core von Intel darstellen wird. In ersten Tests wird er nur noch vom dreimal so teuren Core i7-3960X mit sechs Kernen geschlagen. Die Daten vieler Ivy-Bridge-CPUs hatte Intel bereits genannt.

Ins High-End gehören auch die ersten drei Notebook-CPUs mit Ivy-Bridge-Architektur, die zwischen 45 und 55 Watt TDP aufnehmen sollen. Der schnellste, Core i7-3920XM mit 2,9 bis 3,8 GHz, ist 1.096 US-Dollar teuer und dürfte mit 55 Watt TDP nur Desktop-Replacements und Notebooks mit Spezialkühlung vorbehalten sein. Attraktiver erscheint der Core i7-3720QM mit 2,6 bis 3,6 GHz für 378 US-Dollar, der zumindest nach seiner Papierform kaum langsamer ist.

Ultrabook- und Dual-Core-CPUs am 3. Juni 2012

Wie Intel bereits selbst bestätigt hat, lassen die Ultrabook-Ivy-Bridges bis zum 3. Juni auf sich warten. Der Termin liegt zwei Tage vor dem Beginn der größten asiatischen IT-Messe Computex. Dort dürften die Notebookhersteller dann zahlreiche neue Geräte zeigen - Intel erwartet bis Jahresende rund 75 verschiedene Ultrabooks. Dafür sind die 17-Watt-CPUs Core i5-3427U (1,8 bis 2,8 GHz) und Core i7-3667U (2,0 bis 3,2 GHz) vorgesehen, die aber nur zwei Kerne besitzen. Deren Preise sind noch nicht bekannt.

Gleichzeitig will Intel auch weitere Core i5 und i7 für Notebooks und Desktops mit zwei und vier Kernen auf den Markt bringen. Dann ist auch mit zahlreichen Mittelklasse-PCs im Desktopformat zu rechnen. Aufrüster können dann auch relativ günstig auf die neuen Prozessoren umsteigen, weil die Ivy-Bridge-CPUs in den meisten Boards mit Serie-6-Chipsatz laufen sollen. Der Mainboardhersteller muss dafür aber ein Bios-Update zur Verfügung stellen.

Erst im dritten Quartal will Intel dann entgegen früheren Gerüchten doch Prozessoren der Serie Core i3 im Ivy-Bridge-Architektur auf den Markt bringen. Marktbeobachter waren bisher davon ausgegangen, dass nicht nur die Serien Pentium und Celeron weiterhin mit Sandy-Bridge-Technik hergestellt werden. Sicher ist all das jedoch noch nicht - Intel wird erfahrungsgemäß auch bei der offiziellen Vorstellung der ersten Ivy-Bridge-CPUs Ende April 2012 weitere Produktpläne weder bestätigen noch dementieren.

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