Abo
  • Services:

CPU: Ultrabooks mit Broadwell im Oktober 2014

Ein inoffizielles Intel-Dokument verrät die Zeitpläne für Intels nächste Prozessorarchitektur. Demnach erscheint Broadwell zuerst für Tablets, dann für Ultrabooks. Erst Mitte 2015 sollen entsprechende Desktop-CPUs auf den Markt kommen.

Artikel veröffentlicht am ,
Links im Bild das SFF-Package für die Y-SKUs von Broadwell
Links im Bild das SFF-Package für die Y-SKUs von Broadwell (Bild: Nico Ernst/Golem.de)

Die chinesische Ausgabe von VR-Zone hat ein mutmaßliches Intel-Dokument veröffentlicht, das genauere Zeiträume für das Erscheinen der verschiedenen Broadwell-Versionen eingrenzt. Es ist im Intel-Jargon verfasst: Die erste seriennahe Version eines neuen Prozessors ist ein "Engineering Sample" (ES), größere Stückzahlen, welche dem finalen Produkt entsprechen, heißen "Qualification Sample" (QS). Diese Chips sind dafür vorgesehen, von den Geräteherstellern in ihren fertigen Designs getestet zu werden. Zwischen diesen beiden Versionen gibt es manchmal noch Pre-QS. Erst mit dem Kürzel RTS, "ready to ship", werden die Bausteine aus der endgültigen Serienproduktion bezeichnet.

Stellenmarkt
  1. Deloitte, verschiedene Standorte
  2. Schaeffler AG, Herzogenaurach

Diese müssen, bevor sie verkauft werden können, in großen Stückzahlen hergestellt werden, was mit "Prod" für "Production" abgekürzt wird. Mit "ww" ist schließlich die "working week" abgekürzt, die Kalenderwoche. Die CPU- und GPU-Ausstattung der Prozessoren ist im Schema "2+2" angegeben, was hier für zwei Kerne und die Grafikeinheit GT2 steht. 4+3e dagegen bedeutet einen Quad-Core mit dem größten Grafikkern samt Embedded DRAM, alias: Iris Pro Graphics.

Zuerst erscheinen Ende September oder Anfang Oktober - also um Intels IDF herum - die Y-Modelle für Tablets, kurz darauf Mitte Oktober die U-CPUs für Ultrabooks mit 4K-Unterstützung. Das sind die Chips, von denen Intel-Chef Krzanich sprach, als er neue Notebooks ankündigte. Wie gehabt gibt es dabei nur zwei CPU-Kerne, aber vier Threads bei den - so noch nicht bezeichneten - Core-i7-Prozessoren. Die Y-Prozessoren hat Intel um vier Wochen vorgezogen und dafür andere Modelle nach hinten verschoben.

Erst im Februar 2015 gibt es folglich die U-2+3-Chips, also zwei Kerne mit Iris Graphics. Dann folgt eine lange Pause, während derer für Desktops immer noch der Haswell Refresh aktuell bleibt: Erst im Mai 2015, vermutlich mit einer großen Vorstellung auf der Computex, sollen die Quad-Cores mit Broadwell-Technik auf den Markt kommen, dann auch als gesockelte Versionen mit Iris-Pro-Grafik, also samt Embedded DRAM.

Intel hat sich mit Broadwell, seinem ersten Design mit 14 Nanometern Strukturbreite, vor allem vorgenommen, die Akkulaufzeit von mobilen Geräten weiter deutlich zu verlängern. Die 14-Nanometer-Fertigung läuft jedoch nicht wie geplant an, weshalb Intel die Termine zunächst offiziell um ein Quartal verschieben musste. Erst kürzlich bekräftigte CEO Brian Krzanich aber, dass die ersten Geräte zum Weihnachtsgeschäft verfügbar sein sollen.

Wie stets bei solchen inoffiziellen Unterlagen sind die Angaben unverbindlich, Intel kann seine Pläne jederzeit ändern. Angesichts der klaren Aussagen von Krzanich ist aber zumindest für die ersten Ultrabook-Broadwells nicht von weiteren Verschiebungen auszugehen.



Anzeige
Spiele-Angebote
  1. (-15%) 33,99€
  2. 59,99€ mit Vorbesteller-Preisgarantie
  3. (-83%) 1,69€

Folgen Sie uns
       


Amazons Fire HD 10 Kids Edition - Hands on

Das Fire HD 10 Kids Edition ist das neue Kinder-Tablet von Amazon. Das Tablet entspricht dem normalen Fire HD 10 und wird mit speziellen Dreingaben ergänzt. So gibt es eine Gummiummantelung, um Stürze abzufangen. Außerdem gehört der Dienst Freetime Unlimited für ein Jahr ohne Aufpreis dazu. Das Fire HD 10 Kids Edition kostet 200 Euro. Falls das Tablet innerhalb von zwei Jahren nach dem Kauf kaputtgeht, wird es ausgetauscht.

Amazons Fire HD 10 Kids Edition - Hands on Video aufrufen
32-Kern-CPU: Threadripper 2990WX läuft mit Radeons besser
32-Kern-CPU
Threadripper 2990WX läuft mit Radeons besser

Auch wenn AMDs neuer Threadripper 2990WX mit 32 CPU-Kernen sich definitiv nicht primär an Spieler richtet, taugt er für Games. Kombiniert mit einer Geforce-Grafikkarte bricht die Bildrate allerdings teils massiv ein, mit einem Radeon-Modell hingegen nur sehr selten.
Ein Bericht von Marc Sauter

  1. Threadripper 2990WX AMDs 32-Kerner kostet weniger als Intels 18-Kerner
  2. Zhongshan Subor Z+ AMD baut SoC mit PS4-Pro-Leistung für chinesische Konsole
  3. Hygon Dhyana China baut CPUs mit AMDs Zen-Technik

OLKB Planck im Test: Winzig, gerade, programmierbar - gut!
OLKB Planck im Test
Winzig, gerade, programmierbar - gut!

Wem 60-Prozent-Tastaturen wie die Vortex Poker 3 noch zu groß sind, der kann es mal mit 40 Prozent versuchen: Mit der voll programmierbaren Planck müssen wir anders als erwartet keine Abstriche machen - aber eine Umgewöhnung und die Einarbeitung in die Programmierung sind erforderlich.
Ein Test von Tobias Költzsch

  1. Alte gegen neue Model M Wenn die Knickfedern wohlig klackern
  2. Kailh KS-Switch im Test Die bessere Alternative zu Cherrys MX Blue
  3. Apple-Patentantrag Krümel sollen Macbook-Tastatur nicht mehr stören

Threadripper 2990WX und 2950X im Test: Viel hilft nicht immer viel
Threadripper 2990WX und 2950X im Test
Viel hilft nicht immer viel

Für Workstations: AMDs Threadripper 2990WX mit 32 Kernen schlägt Intels ähnlich teure 18-Core-CPU klar und der günstigere Threadripper 2950X hält noch mit. Für das Ryzen-Topmodell muss aber die Software angepasst sein und sie darf nicht zu viel Datentransferrate benötigen.
Ein Test von Marc Sauter

  1. Threadripper 2990X AMDs 32-Kerner soll mit 4,2 GHz laufen
  2. AMD Threadripper v2 mit 32 Kernen erscheint im Sommer 2018
  3. Raven Ridge AMDs Athlon kehrt zurück

    •  /