CPU-Benchmark: Maxon veröffentlicht Cinebench R20

Ein Nachfolger für den alten Cinebench R15: Maxon hat die Render-Engine des Benchmarks aktualisiert. So werden moderne CPU-Befehlssatzerweiterungen und bis zu 256 Threads genutzt.

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Cinebench R20
Cinebench R20 (Bild: Maxon)

Maxon hat den Cinebench R20 vorgestellt, einen CPU-Benchmark basierend auf der Cinema-4D-Software des deutschen Entwicklers. Der Test wird über den Apple Store für MacOS und über den Microsoft Store für Windows angeboten und nutzt die aktuelle R20-Engine von Cinema 4D. Der bisherige Cinebench R15 ist als Benchmark sehr beliebt, um zu prüfen, ob ein Prozessor richtig eingestellt ist und beispielsweise die Turbo-Modi korrekt funktionieren.

Allerdings nutzt der Cinebench R15 eine sehr alte Version der 3D-Software, weshalb er sich für sinnvolle CPU-Vergleiche nicht mehr eignet. Für längst etablierte Befehlssatzerweiterungen wie AVX(2) fehlt ebenso die Unterstützung wie für Prozessoren mit sehr vielen logischen Kernen. Modelle wie AMDs Threadripper 2990WX (Test) mit 32 Kernen und 64 Threads skalieren mit dem Cinebench R15 relativ schlecht, der neue Cinebench R20 soll mit bis zu 256 Threads umgehen können. Welche Instruktionen der Benchmark beherrscht, hat Maxon nicht bekanntgegeben. Minimal muss SSE3 gegeben sein.

Der Cinebench R20 integriert wie schon der Vorgänger einen Singlecore- und einen Multicore-Test, einen GPU-Benchmark für Grafikkarten gibt es nicht mehr. Wie üblich liefert Maxon ein paar Referenzwerte populärer CPUs mit, damit Nutzer die Leistung ihres eigenen Chips besser einschätzen können: Ein Core i7-7700K (Kaby Lake) mit vier Kernen und acht Threads etwa schafft 2.420 Punkte und ein Threadripper 1950X mit 16C/32T kommt auf 6.670 Punkte. Unser nicht mehr taufrischer Core i5-6200U (Skylake) mit 2C/4C im Ultrabook erreicht hingegen nur 678 Punkte im Akkubetrieb.

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