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WD plant die Migration seiner Chips zu RISC-V.
WD plant die Migration seiner Chips zu RISC-V. (Bild: Western Digital)

CPU-Architektur: Western Digital will 2 Milliarden RISC-V-Kerne im Jahr

WD plant die Migration seiner Chips zu RISC-V.
WD plant die Migration seiner Chips zu RISC-V. (Bild: Western Digital)

Die Storage-Spezialisten von Western Digital wollen die für ihre Produkte genutzten Rechenkerne, Prozessoren und Controller auf die freie Architektur RISC-V migrieren. Das Unternehmen will künftig so rund zwei Milliarden RISC-V-Kerne pro Jahr vertreiben.

Die freie CPU-Architektur RISC-V erfreut sich offenbar immer größerer Beliebtheit. Nach Industriegrößen wie Google, Nvidia und Samsung kündigt nun auch der Storage-Spezialist und Festplattenhersteller Western Digital (WD) an, auf Rechenkerne zu setzen, die den freien Befehlssatz der CPU-Architektur verwenden. Die geplante Verwendung durch WD ist allerdings wohl deutlich massiver, als das, was andere RISC-V-Unterstützer bisher öffentlich bekanntgegeben haben.

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Der Ankündigung zufolge sollen künftig sämtliche verwendeten Rechenkerne, Prozessoren ebenso wie Mikrocontroller (MCU), auf die freie Architektur migriert werden. Weiter heißt es, das Unternehmen verwende derzeit rund eine Milliarde Prozessorkerne pro Jahr für sein Produkt-Portfolio. Nach dem Wechsel auf RISC-V, der zunächst schrittweise durchgeführt werden soll, will das Unternehmen gar rund zwei Milliarden RISC-V-Rechenkerne pro Jahr in seinen Produkten vertreiben.

Der Zeitpunkt für diese Ankündigung ist gut geplant. Immerhin findet derzeit das siebte Community-Treffen für RISC-V statt. Western Digital ist dieses Mal der Hauptsponsor der Veranstaltung und verspricht in seiner Ankündigung konsequenterweise, die RISC-V-Technologie weiter voranzutreiben. Um dies langfristig umsetzen zu können, hat Western Digital unter anderem auch in die RISC-V-Spezialisten des Unternehmens Esperanto investiert.

Die CPU-Architektur RISC-V soll dank des modularen Aufbaus des Befehlssatzes mehr oder weniger frei skalierbar sein und so etwa in kleinen Mikrocontrollern ebenso wie in Multi-Core-64-Bit-Server-Systemen eingesetzt werden können. Die einzelnen Entwicklungsphasen sind hierbei jedoch unterschiedlich stark gediehen.

Vor allem die freie Verfügbarkeit und die damit zumindest teilweise entfallenden Lizenzkosten sowie die breite Industrieunterstützung machen RISC-V zu einer starken Konkurrenz für ARM-CPUs. RISV-C wird mittlerweile standardmäßig von Linux unterstützt und Linux-Distributionen wie Fedora oder Debian sollten bereits im kommenden Jahr Varianten für RISC-V zur Verfügung stellen. Auf der Fosdem in diesem Jahr sagte Entwickler Arun Thomas, dass RISC-V die "Standard-Architektur für alle Geräte" werden solle.


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gadthrawn 04. Dez 2017

Warum? Für RISC-V Chipdesigns zahlst du auch Geld. Sogar mehr wie wenn du ARM privat...

gadthrawn 04. Dez 2017

Schlimmer. RISCV ist das Instruktion Set frei. Ein Instruction Set macht noch kein...

Krauzi 01. Dez 2017

Das ganze ist ja an Module gebunden, dementsprechend kann ein Compiler halt manche...



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