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Ausstattung Cowboy 3: Purismus Pur

Das Cowboy 3 ist noch schnörkelloser als das ohnehin schon minimalistische Vanmoof S3. Es gibt weder Knöpfe noch Schalter, im Oberrohr leuchten lediglich ein paar LEDs zur Akkustandsanzeige.

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Das Pedelec hat keine Gangschaltung, die Unterstützung lässt sich nicht in Stufen einstellen. Das klingt zunächst abschreckend, ist aber einer der großen Pluspunkte beim Fahrgefühl. Ansonsten kommt das Rad mit einem Päckchen an Zubehör, das wir als Zugeständnis an die StVZO bewerten würden: Klingel, ein paar Reflektoren und per USB ladbare Leuchten für Front- und Rückseite - das finden wir sehr praktisch.

Der Motor sitzt beim Cowboy in der hinteren Nabe und der Akku lässt sich zum Laden entfernen - ein Pluspunkt für die Belgier. Das Rad wiegt mit knapp 17 Kilogramm etwas mehr als sein Vorgänger, ist aber dennoch extrem leicht für ein Pedelec. Die zusätzlichen 900 Gramm erklärte uns der Hersteller unter anderem mit den neuen pannensicheren Reifen.

Das Telefon bleibt in der Tasche

Unser Testmuster hat vorinstallierte Schutzbleche, die ansonsten für 90 Euro mitbestellt werden müssen. Was wir schmerzlich vermissen, ist ein Ständer. Zubehör wie Gepäckträger bekommt man von Drittherstellern im Onlineshop von Cowboy. Es gibt auch einen Versandhändler, der maßgefertigte Produkte anbietet.

Das Cowboy verfügt über einen wartungsarmen Riemenantrieb von Gates, was in dieser Preisklasse eher unüblich ist.

Fahrergröße/max. Gewicht170-195 cm/110 kg
Reifen42 x 584 (27,5'')
MotorleistungHeckmotor, 36 V, 250 W
Akkukapazität360 Wh, abnehmbar
Ladezeitca. 3,5 Stunden
Reichweite laut Herstellerbis zu 70 km
Reichweite gemessen (normale Witterung, ebene Strecke)über 70 km
Gewicht16,9 kg
Bremsenhydraulische Scheibenbremsen Tektro
Schaltung/Kettekeine/Gates-Carbon-Riemen
Material RahmenAluminium
Lieferumfang StVZO-konformja
Preisca. 2.300 Euro
Spezifikationen Cowboy 3

Die hauseigene App ist wie beim Vanmoof nötig, um das Rad zu aktivieren, und reflektiert ansonsten den Purismus des Rades: Licht an oder aus, Unterstützung aktiv oder nicht. Ja, auch die gefahrenen Kilometer sowie der Akkustand werden angezeigt und ja, die Warnung bei Diebstahl lässt sich einschalten, aber das war es auch schon.

Wie konsequent Cowboy alles eliminieren möchte, was vom eigentlichen Radfahren ablenkt, zeigt sich hier: Eigentlich muss man das Telefon nämlich nicht mal aus der Tasche nehmen, um loszufahren. Dank der Auto-Unlock-Funktion schaltet sich das Rad automatisch ein, sobald man sich daraufsetzt.

  • Das Cowboy lehnt lässig am Baumstamm - mangels Ständer. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Hier wird der Akkustand angezeigt. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Die hydraulischen Scheibenbremsen kommen von Tektro. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Das Rad wird per Riemen angetrieben. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Die Bereifung wurde von Cowboy selbst entwickelt. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Der Motor sitzt in der Hinterradnabe. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Die Beleuchtung ist wie bei Vanmoof in den Rahmen integriert ... (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • ... der Akku lässt sich aber zum Laden entnehmen. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Der Standort des Rades kann in der App angezeigt werden. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Hier lassen sich auch Versicherungspakete buchen (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Die automatische Aktivierung des Rades ist sehr praktisch. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Dafür muss allerdings die App vom Akkusparen ausgenommen werden. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Der Fahrtenschreiber ist sehr genau. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Vertragswerkstätten in der Nähe werden angezeigt. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
Das Cowboy lehnt lässig am Baumstamm - mangels Ständer. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)

Es sind solche Kleinigkeiten, die das Cowboy zu dem machen, was es ist: ein Pedelec, das sich so weit zurücknimmt, dass die reine Fahrt im Vordergrund steht.

Zunächst aber der Zwischenstand: Auch wenn wir den Purismus des Cowboy 3 sehr charmant finden, geht doch der Punkt eindeutig an Vanmoof - und das nicht nur wegen des Ständers, sondern auch wegen Kicklock, App-Funktionen und Rahmendisplay.

Als nächstes schwingen wir uns auf den Sattel.

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 Cowboy 3 vs. Vanmoof S3 im Test: Das Duell der Purismus-PedelecsFahrgefühl: Der Weg ist das Ziel 
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hifimacianer 13:07 / Themenstart

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Das stimm so nicht ganz. 1. hatte VanMoof beim Vorgänger noch die S-RAM 2-Gang...

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mwo (Golem.de) 17. Sep 2020 / Themenstart

Damit steht die Headline für unseren nächsten Bike-Artikel fest! Danke!

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