Abo
  • Services:

Cowarobot R1: Autonomer Rollkoffer wird 700 US-Dollar kosten

Der autonome Rollkoffer Cowarobot R1 wird ein teures Handgepäckstück mit dem Preis eines Rimowa Cabin Trolleys. Der bereits auf der CES Asia vorgestellte Koffer ist allerdings noch weit von einem Verkauf entfernt, denn die Finanzierung ist noch nicht sicher.

Artikel veröffentlicht am ,
Dank der mittleren Räder folgt der Koffer seinem Besitzer.
Dank der mittleren Räder folgt der Koffer seinem Besitzer. (Bild: Cowa Robot)

Der Cowarobot R1 wird wohl zu den teuersten Handgepäckstücken gehören, die man in einem Flugzeug sehen kann. Der autonom fahrende Rollkoffer, der im Mai 2016 auf der Elektronikmesse CES Asia vorgestellt wurde, wird stolze 700 US-Dollar kosten - Versand, Steuern und Zoll nicht eingerechnet. Das übersteigt den Preis derohnehin schon sehr teuren, in Deutschland gefertigten Alu-Trolleys von Rimowa. Allerdings bietet der Cowarobot einiges an Intelligenz, so dass sich der Anwender keine Sorgen um sein Gepäckstück machen muss. Zumindest verspricht das der Hersteller, der mittlerweile einige Details veröffentlicht hat.

  • Der Rollkoffer ... (Bild: Cowa Robot)
  • ... soll trotz der Technik noch viel Platz bieten. Details bleibt der Hersteller aber noch schuldig. (Bild: Cowa Robot)
  • Die beiden mittleren Räder sind der Antrieb. (Bild: Cowa Robot)
  • Seitenklappe des Koffers (Bild: Cowa Robot)
  • Der Koffer hat ein reguläres Schloss, kann aber auch per App gesperrt werden. (Bild: Cowa Robot)
Der Rollkoffer ... (Bild: Cowa Robot)
Stellenmarkt
  1. Zehnder Group Deutschland GmbH, Lahr
  2. matrix technology AG, München

So rollt der R1 mit einer Maximalgeschwindigkeit von 7,2 km/h. Die Mindestgeschwindigkeit liegt bei 3,6 km/h. Das entspricht dem, was hierzulande in der StVO als Schrittgeschwindigkeit eingestuft wird. Mit dieser Geschwindigkeit verfolgt der Koffer den Nutzer. Allerdings wird nicht das Smartphone als Orientierung verwendet, sondern ein spezielles Tracking-Armband. Das dürfte Vorteile haben, denn das Armband wird weniger durch Handtaschenutensilien oder den Körper gestört.

Laut Hersteller wird es bei Sicherheitskontrollen keine Probleme geben. Der Akku des Koffers ist mit 96.48 Wattstunden knapp unter den erlaubten 100 Wattstunden. Einige Fluggesellschaften erlauben auch 160 Wattstunden. Der Akku ist zudem entnehmbar, so dass er bei einer Kontrolle nicht die Sicht auf das Innere des Koffers versperrt. Etwas problematisch dürfte allerdings das Grundgewicht von 4,5 kg sein. Für einen Hartschalenkoffer ist das aber noch ein akzeptabler Wert. Allerdings muss der Nutzer bei einigen Fluggesellschaften und Destinationen aufpassen. Mit einem Notebook, einem Tablet, einem Netzteil und ein wenig Reservekleidung kommt der Nutzer schnell über die 7- bis 8-Kilogramm-Grenze. Unserer Erfahrung nach wird das allerdings kaum überprüft und selbst Fluggesellschaften verkaufen Handgepäckstücke, die netto schon 6 Kilogramm wiegen und damit theoretisch häufig nicht mitgenommen werden dürften.

Noch lässt sich der Koffer nicht kaufen

Die Finanzierung lässt allerdings Zweifel aufkommen. Der Cowarobot befindet sich noch in einer Vorphase des Geldeinsammelns. Momentan lässt sich der Koffer für rund 50 US-Dollar vorbestellen. Die ersten 100 Käufer sollen den R1 dann für insgesamt rund 400 US-Dollar (plus Versand, Zoll, Steuer) bekommen - ein auffallend hoher Rabatt. Zudem werden auch die Versandkosten (35 statt 70 US-Dollar) rabattiert. Die Crux an der Sache: Die entsprechende Crowdfunding-Kampagne wurde noch gar nicht gestartet, obwohl bereits Geld eingesammelt wird. Dort wird der Koffer zwischen 450 und 500 US-Dollar kosten. Momentan wird das System aber noch getestet und die Produktion vorbereitet, so der Hersteller. Im Laufe des Juli 2016 soll dann das Crowdfunding starten. Die Auslieferung ist derzeit für den Oktober 2016 geplant.



Anzeige
Blu-ray-Angebote
  1. (u. a. Spider-Man 1-3 für 8,49€, X-Men 1-6 für 23,83€ und Batman 1-4 für 14,97€)
  2. (2 Monate Sky Ticket für nur 4,99€)

DreiChinesenMit... 05. Jul 2016

Man könnte ihn, wie ein Hund an die Leine nehmen

Friko44 05. Jul 2016

Wie immer gilt: Gegenstände sind weder eine Seuche noch ein Segen, sie sind neutral. Der...

zZz 05. Jul 2016

Abseits von dem Technikschnickschnack rechtfertigt sich der Vergleich zu einem...

Keridalspidialose 05. Jul 2016

Rucksack- und Taschenträger, zu dennen ich auch zähle, sind sicher nicht die Zielgruppe...

slead 05. Jul 2016

Ich warte lieber auf die 100¤ China Version... Von xiaomi oder so...hehe


Folgen Sie uns
       


Alt gegen neu - Model M im Test

Das US-Unternehmen Unicomp bietet Tastaturen mit Buckling-Spring-Schalter an - so wie sie einst bei IBMs Model-M-Modellen verwendet wurden. Die Kunststoffteile sind zwar nicht so hochwertig wie die des Originals, die neuen Model Ms sind aber dennoch sehr gute Tastaturen.

Alt gegen neu - Model M im Test Video aufrufen
Game Workers Unite: Spieleentwickler aller Länder, vereinigt euch!
Game Workers Unite
Spieleentwickler aller Länder, vereinigt euch!

Weniger Crunchtime, mehr Lunchtime: Die Gewerkschaft Game Workers Unite will gegen schlechte Arbeitsbedingungen in der Spielebranche vorgehen - auch in Deutschland.
Von Daniel Ziegener

  1. Spielebranche Neue Konsole unter dem Markennamen Intellivision geplant
  2. The Irregular Corporation PC Building Simulator verkauft sich bereits 100.000 mal
  3. Spielemarkt Download-Anteil bei Games steigt auf 42 Prozent

K-Byte: Byton fährt ein irres Tempo
K-Byte
Byton fährt ein irres Tempo

Das Startup Byton zeigt zur Eröffnung der Elektronikmesse CES Asia in Shanghai das Modell K-Byte. Die elektrische Limousine basiert auf der Plattform des SUV, der vor fünf Monaten auf der CES in Las Vegas vorgestellt wurde. Unter deutscher Führung nimmt der Elektroautohersteller in China mächtig Fahrt auf.
Ein Bericht von Dirk Kunde

  1. Elektromobiltät UPS kauft 1.000 Elektrolieferwagen von Workhorse
  2. KYMCO Elektroroller mit Tauschakku-Infrastruktur
  3. Elektromobilität Niu stellt zwei neue Elektromotorroller vor

3D-Druck on Demand: Wenn der Baumarkt Actionfiguren aus Stahl druckt
3D-Druck on Demand
Wenn der Baumarkt Actionfiguren aus Stahl druckt

Es gibt viele Anbieter für 3D-Druck on Demand und die Preise fallen. Golem.de hat die 3D-Druckdienste von Toom, Conrad Electronic, Sculpteo und Media Markt getestet, um neue Figuren der Big-Jim-Reihe zu erschaffen.
Ein Praxistest von Achim Sawall


      •  /