Covid 19: Google und Facebook kündigen Impfpflicht für Mitarbeiter an

Googles und Facebooks Angestellte dürfen nur mit Corona-Impfung zurück ins Büro. Apple überlegt noch.

Artikel veröffentlicht am ,
Kanüle
Kanüle (Bild: Pexels)

Als erstes großes Unternehmen der Tech-Branche will Google von seinen Beschäftigten verlangen, dass sie sich gegen Sars-CoV-2 impfen lassen, bevor sie in die Büros des Unternehmens zurückkehren dürfen. Das kündigte Google-Chef Sundar Pichai in einem Schreiben an die Mitarbeiter an, das der New York Times vorliegt, die zuerst darüber berichtete.

Stellenmarkt
  1. IT-Systemadministrator (m/w/d)
    Technische Universität München, Garching
  2. Master Data Specialist (m/w / divers)
    edding Aktiengesellschaft, Ahrensburg
Detailsuche

Googles Impfpflicht wird demnach für Mitarbeiter in US-Niederlassungen "in den kommenden Wochen" und für andere Regionen "in den kommenden Monaten" gelten. Auch Facebook will nur noch geimpfte Mitarbeiter ins Büro lassen. Das Unternehmen verlangt, dass jeder geimpft werde, der die Standorte in den USA aufsuche.

In Deutschland ist eine Impfpflicht seitens der Unternehmen illegal. Ins Büro darf jeder zurückkehren, der dort seinen vertraglich vereinbarten Arbeitsplatz hat. Im gegenseitigen Einvernehmen kann natürlich auch beispielsweise mobiles Arbeiten verabredet werden.

Der Deutsche Gewerkschaftsbund (DGB) schreibt zu einer möglichen Impfpflicht für Angestellte:

Golem Karrierewelt
  1. Cinema 4D Grundlagen: virtueller Drei-Tage-Workshop
    05.-07.09.2022, Virtuell
  2. Einführung in Unity: virtueller Ein-Tages-Workshop
    13.10.2022, Virtuell
Weitere IT-Trainings

"Der Arbeitgeber kann eine solche Impfung grundsätzlich nicht verlangen, es sei denn, sie ist gesetzlich für bestimmte Beschäftigtengruppen vorgeschrieben. Dies ist bei der Corona-Schutzimpfung nicht der Fall. Der Grundsatz der Freiwilligkeit gilt auch mit Blick auf § 23a IfSG. Da es keine Impfpflicht gibt, kann der Arbeitgeber keine Maßnahmen gegen diejenigen ergreifen, die nicht geimpft sind oder es nicht vorhaben. Der Arbeitgeber bleibt daher arbeitsvertraglich zur Beschäftigung - mit oder ohne Impfung - verpflichtet. Sollte ein Arbeitgeber gleichwohl eine vertragsgemäße Beschäftigung von einer Impfung abhängig machen und beispielsweise den Zutritt zum Betrieb oder einem Betriebsteil verweigern, gerät er unter Umständen in den so genannten Annahmeverzug. Dann muss der Arbeitgeber die Vergütung dennoch zahlen, wenn Beschäftigte ihre Arbeit ansonsten ordnungsgemäß anbieten."

2022 Apple MacBook Pro Laptop mit M2 Chip

Google wird zudem nicht mehr verlangen, dass die Arbeitnehmer im September 2021 in die Büros zurückkehren, sondern erst in der zweiten Oktoberhälfte des Jahres. Apple passte seine Rückkehrpolitik ebenfalls dem Pandemiegeschehen in den USA an und fordert die Rückkehr der Angestellten frühestens im Oktober 2021.

Ob auch Apple eine Impfpflicht plant, ist noch nicht sicher. In einem Interview mit dem US-Nachrichtensender CNBC sagte Apple-Chef Tim Cook nur, dass man die Situation beobachte.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


Ollinase 04. Aug 2021

Dann wäre es doch schön, wenn im positiven darüber informiert wird. Ja, die Delta...

bofhl 04. Aug 2021

Immerhin hat ein Arbeitgeber die Pflicht seine Angestellten so gut es geht vor...

bofhl 04. Aug 2021

Als ob die Tatsache, eine Infektion nicht zu bemerken schlicht "alles" wäre...

bofhl 04. Aug 2021

Warum? Ein Nicht-schwimmender Bademeiste geht genauso das Risiko ein, jemanden anderen...



Aktuell auf der Startseite von Golem.de
Kabelnetz
Vodafone setzt neuartige Antennendosen ein

Ohne Radioport kommt die neue Antennendose und ist damit schon für DOCSIS 4.0 vorbereitet. Doch sie soll bereits jetzt Vorteile für Vodafone-Kunden bringen.

Kabelnetz: Vodafone setzt neuartige Antennendosen ein
Artikel
  1. Bundesnetzagentur: Streit um Preis fürs Recht auf Internet entbrannt
    Bundesnetzagentur
    Streit um Preis fürs Recht auf Internet entbrannt

    Das Recht auf Versorgung mit Internet braucht einen Preis. Ein Vorschlag der Bundesnetzagentur, diesen zu ermitteln, stößt auf Kritik der Betreiber.

  2. iPhone-Bildschirm: iOS 16 mit abermals veränderter Akkuanzeige
    iPhone-Bildschirm
    iOS 16 mit abermals veränderter Akkuanzeige

    Apple hat teilweise auf die Kritik an der Akkuanzeige in iOS 16 reagiert. In der Beta 6 gibt es mehr Einstellmöglichkeiten im Energiesparmodus.

  3. Data Mesh: Herr der Daten
    Data Mesh
    Herr der Daten

    Von Datensammelwut und Data Lake zu Pragmatismus und Data Mesh - ein Kulturwandel.
    Von Mario Meir-Huber

Du willst dich mit Golem.de beruflich verändern oder weiterbilden?
Zum Stellenmarkt
Zur Akademie
Zum Coaching
  • Schnäppchen, Rabatte und Top-Angebote
    Die besten Deals des Tages
    Daily Deals • Günstig wie nie: Zotac RTX 3080 12GB 829€, Mac mini 16GB 1.047,26€, Samsung SSD 1TB/2TB (PS5) 111€/199,99€ • MindStar (Sapphire RX 6900XT 939€, G.Skill DDR4-3200 32GB 98€) • PS5 bestellbar • Games für PS5/PS4 bis 84% günstiger • Bester 2.000€-Gaming-PC[Werbung]
    •  /