Covid-19: Corona-Warn-App könnte QR-Check-in bekommen

Die Version 2.0 der Corona-Warn-App ist fast fertig, neu soll ein Check-in-System mit QR-Codes sein. Damit würde die Luca-App Konkurrenz bekommen.

Artikel veröffentlicht am ,
Die Corona-Warn-App
Die Corona-Warn-App (Bild: Friedhelm Greis/Golem.de)

Die Corona-Warn-App dürfte bald ein Update auf die Version 2.0 erhalten, wie im Eintrag auf Github ersichtlich ist. Auf Twitter wird unterdessen gemeldet, dass die für Android und iOS zur Verfügung stehende Anwendung ein Check-in-System bekommen soll, das eine bessere Kontaktnachverfolgung erlauben würde.

Stellenmarkt
  1. Business Process Manager (m/w/d)
    Richter-Helm BioLogics GmbH & Co. KG, Bovenau
  2. Technical Account Manager (m/f/d)
    SoSafe GmbH, Köln (Home-Office möglich)
Detailsuche

Dem Tweet zufolge soll die Corona-Warn-App dafür ein QR-Code-System verwenden. Ladeninhaber beispielsweise können die Codes aufhängen und Kunden scannen lassen. Dies ersetzt das handschriftliche Ausfüllen von Formularen mit Namen und Adressen der Kunden. Sollte jemand positiv auf Covid-19 getestet werden, würde ein solches System die Nachverfolgung möglicher Kontakte erleichtern.

Damit würde die Corona-Warn-App das Konzept der Luca-App aufgreifen, die seit einigen Wochen immer populärer geworden ist. Die unter anderem vom Rapper Smudo geförderte Anwendung hat eben jenes QR-Code-Prinzip der Nachverfolgung zum Inhalt.

Konzept der Luca-App

Entwickelt wird die Luca-App von Nexenio, einer Ausgründung des Hasso-Plattner-Instituts. In Deutschland haben erste Bundesländer angekündigt, auf die Nachverfolgung mit Hilfe der App zu setzen. Unter anderem wollen Berlin und Mecklenburg-Vorpommern die Luca-App in eigener Verantwortung einsetzen.

Golem Akademie
  1. Elastic Stack Fundamentals – Elasticsearch, Logstash, Kibana, Beats: virtueller Drei-Tage-Workshop
    26.–28. Oktober 2021, Virtuell
  2. Einführung in die Programmierung mit Rust: virtueller Fünf-Halbtage-Workshop
    21.–25. März 2022, Virtuell
Weitere IT-Trainings

Anders als die Luca-App ist die Corona-Warn-App Open Source und wird durch Steuergelder finanziert. Bei der Luca-App handelt es sich um ein privates Projekt. Inwieweit die mögliche Einführung von QR-Codes in der 26 Millionen Mal heruntergeladenen Corona-Warn-App die Pläne bezüglich der Luca-App beeinflussen wird, ist aktuell noch unklar.

Möglich - und ungünstig - wäre eine Konkurrenzsituation, in der beide Apps parallel miteinander verwendet und Daten nicht ausgetauscht würden. Auch könnte es zu weiteren Verzögerungen kommen, welche Bundesländer nun welche Apps verwenden wollen.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


EifX 19. Mär 2021

Ich vermute mal, dass durchaus zweigleisig gefahren wird: entweder du nutzt ne App ODER...

a_lex 18. Mär 2021

Sehr toll, dass das jetzt auch in die Warn-App kommt. Ich hoffe dadurch wird deren...

Megusta 18. Mär 2021

Milliarden wurden reingepumpt und fließen weiterhin. Welchen Nutzen hab ich davon, wenn...

Sandeeh 18. Mär 2021

(...) In der Praxis lassen sich in die "Gästelisten" jede Art von Daten eintragen - das...



Aktuell auf der Startseite von Golem.de
Resident Evil (1996)
Grauenhaft gut

Resident Evil zeigte vor 25 Jahren, wie Horror im Videospiel auszusehen hat. Wir schauen uns den Klassiker im Golem retro_ an.

Resident Evil (1996): Grauenhaft gut
Artikel
  1. Streaming: Chromecast erhält spezielle Youtube-Fernbedienung
    Streaming
    Chromecast erhält spezielle Youtube-Fernbedienung

    Die Steuerung von Youtube auf einem Chromecast soll mit einer neuen Funktion deutlich komfortabler werden.

  2. Studie: Kinder erhalten Smartphone meist zwischen 6 und 11 Jahren
    Studie
    Kinder erhalten Smartphone meist zwischen 6 und 11 Jahren

    Nur eine sehr geringe Minderheit der Eltern will ihrem Kind erst mit 15 Jahren ein Smartphone zur Verfügung stellen.

  3. Google: Kopfhörer verlieren Google-Assistant-Support auf iPhones
    Google
    Kopfhörer verlieren Google-Assistant-Support auf iPhones

    Wer Google Assistant am Kopfhörer benutzen will, ist künftig auf ein Android-Gerät angewiesen.

Du willst dich mit Golem.de beruflich verändern oder weiterbilden?
Zum Stellenmarkt
Zur Akademie
Zum Coaching
  • Schnäppchen, Rabatte und Top-Angebote
    Die besten Deals des Tages
    Daily Deals • Saturn-Advent: Samsung Portable SSD T5 1 TB 84€ • ViewSonic VX2718-2KPC-MHD (WQHD, 165 Hz) 229€ • EPOS Sennheiser GSP 670 199€ • EK Water Blocks Elite Aurum 360 D-RGB All in One 205,89€ • KFA2 Geforce RTX 3070 OC 8 GB 1.019€ • Alternate (u. a. AKRacing Core SX 269,98€) [Werbung]
    •  /