Covid-19: Corona-Warn-App bekommt ausgefeiltere Risikobewertung

Bisher hat die Corona-Warn-App Begegnungen mit niedrigem Risiko einzeln betrachtet - in Version 1.9 werden diese zusammengezählt.

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Die neuen Anzeigen der Corona-Warn-App
Die neuen Anzeigen der Corona-Warn-App (Bild: Corona-Warn-App/Screenshot: Golem.de)

Die Corona-Warn-App hat in der neuen Version 1.9 einige grundlegende Änderungen bei der Risikobewertung erhalten. Anders als bisher werden Begegnungen nicht mehr isoliert betrachtet, sondern addiert. In der Summe kann sich daher ein Ansteckungsrisiko aus vielen an sich nicht riskanten Begegnungen ergeben.

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Das ermöglicht die zweite Version von Apples und Googles Exposure Notification Framework (ENF). Kurze Begegnungen werden mit Hilfe einer Berechnungsformel kombiniert und in Gänze betrachtet. Je nach geschätzter Infektionslast können 15 bis 30 Minuten an Begegnungen mit niedrigem Risiko als hohes Risiko gewertet werden.

Begegnungen werden dabei je nach Signaldämpfung, also dem Abstand zweier Smartphones/Personen zueinander, unterschiedlich gewichtet. Kontakte mit einer Dämpfung von unter 55 dB werden zu 100 Prozent gezählt, Begegnungen mit einer Dämpfung zwischen 55 und 63 dB werden zu 50 Prozent gezählt.

Nicht relevante Begegnungen werden nicht mehr gezählt

In der neuen Version der Corona-Warn-App werden zudem extrem kurze oder weiter entfernte Begegnungen, die epidemiologisch nicht relevant sind, nicht mehr gezählt. Dies dürfte die Genauigkeit der Risikoeinschätzung verbessern.

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Nutzern werden außerdem nicht mehr die Anzahl der Begegnungen angezeigt, sondern die Anzahl der Tage, an denen sie Kontakt mit infizierten Personen hatten. Dabei wird auch das Datum der letzten Begegnung angezeigt. Bisher wurden Nutzer nur darüber informiert, dass ein Treffer gezählt wurde. Aus technischen und Sicherheitsgründen wird allerdings weiterhin keine Uhrzeit angezeigt.

Die neue Version der Corona-Warn-App soll zunächst für iOS erscheinen, kurz darauf auch für Android-Geräte.

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