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Counter-Strike: Valve will unruhestiftende Spieler ruhigstellen

Wer in Counter-Strike: Global Offensive mit störenden Kommentaren oder Geräuschen auffällt, kann künftig stummgeschaltet werden - er ist dann gar nicht mehr zu hören. Nach Angaben von Valve soll das System die finale Entscheidung selbständig auf Basis von Beschwerden treffen.

Artikel veröffentlicht am ,
Artwork von Counter Strike Global Offensive
Artwork von Counter Strike Global Offensive (Bild: Valve Corporation)

Das Entwicklerstudio Valve hat in seinem Blog ein neues System für den Umgang mit problematischen Sprachkommentaren vorgestellt. Es ist für Counter-Strike: Global Offensive gedacht und soll unruhestiftende Spieler für alle anderen stummschalten. Wer will, soll einer ruhiggestellten Person aber weiterhin zuhören können, in dem er den Sprachchat bei diesem Freund manuell wieder zulässt.

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Das neue System basiert auf den Beschwerden von anderen Spielern. Wer besonders oft von anderen gemeldet wird, erhält zuerst eine Warnung. Falls es danach weiterhin viele Beschwerden gibt, folgt die Stummschaltung. Der Betroffene kann sie nach Angaben von Valve erst wieder reaktivieren, wenn er genug Erfahrungspunkte gesammelt hat. Wie das Ganze im Detail funktioniert, haben die Entwickler noch nicht gesagt.

Das System soll vollautomatisch ablaufen, die Moderatoren von Valve müssen sich also nur in Ausnahmefällen einschalten. Personen, die viel spielen, sollen nach Angaben des Unternehmens eher von der Deaktivierung des Chats betroffen sein können als Gelegenheits-Counter-Striker. Valve schreibt, dass man mit der Erfassung von Beschwerden begonnen habe. Wann die ersten Stummschaltungen erfolgen, ist noch nicht bekannt.

Beleidigungen und sonstiges störendes Verhalten sind seit Jahren ein größeres Problem in Onlinespielen. Microsoft hat 2018 eine Studie veröffentlicht, der zufolge rund 20 Prozent der Spieler, die gerne in Onlinespielen antreten würden, das wegen des Umgangstons nicht mehr oder nur noch sehr selten tun.

Dazu kommen viele potenzielle Kunden, die durch entsprechende Erfahrungsberichte gewarnt erst gar nicht antreten. Etwa die Hälfte der Spieler, die dennoch spielen wollen, nutzen laut der Studie grundsätzlich keine Sprachausgabe - wegen ihrer Stimme, ihres Dialekts oder weil sie sich nicht sprachgewandt genug fühlten.

Zumindest Counter-Strike: Global Offensive läuft trotz derartiger Probleme momentan übrigens so gut wie nie: Am 8. Februar 2020 waren laut Steam Charts zeitweise 874.875 Spieler gleichzeitig online. Damit wurde erst jetzt der bisherige Rekord von 850,485 Spielern aus dem April 2016 eingestellt.

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Lanski 12. Feb 2020

Dann schalts doch einfach ab ... wo is das Problem? Es gibt genug spiele wo man sowas...

Lanski 12. Feb 2020

Wobei mindestens zwei Begriffe von UT stammen welches nämlich "Multikill" und "godlike...

AremH 11. Feb 2020

Ich könnte zwar dafür gesteinigt werden, aber wenn du nur mit Silver II zusammengeworfen...

AremH 11. Feb 2020

Wenn Valve das System wie in Dota 2 gestaltet, dann nicht: - Reporten geht nur nach dem...

MeisterLampe2 10. Feb 2020

Den Eindruck habe ich auch! Ich kann dir bei allem was du geschrieben hast nur...


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